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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Achim Fischer
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 58-12000

Konversion Südstadt: Bürgerforum zu den letzten unbeplanten Teilflächen am 14. September

Mehrfachbeauftragung Areale Sickingenplatz und West

Karte der Konversionsflächen (Grafik: Peh und Schefcik)
Karte der Konversionsflächen in der Südstadt (Grafik: Peh und Schefcik)

Der Konversionsprozess für die ehemalige US-Fläche Mark-Twain-Village/Campbell Barracks in der Heidelberger Südstadt ist schon weit fortgeschritten – nun werden auch die letzten verbliebenen „weißen Flecken“ planerisch angegangen. Für die beiden Areale „Sickingenplatz“ und „West“ im Mark-Twain-Village möchte die Stadt Heidelberg eine Mehrfachbeauftragung durchführen. Auch eine Entwicklungsfläche der Polizei, die in Gebäude auf den ehemaligen Campbell Barracks ziehen wird, wird in diesem Zuge betrachtet. Bei einem Bürgerforum möchte die Stadt den bisherigen Entwurf der Aufgabenstellung präsentieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, dazu ihre Anregungen und Wünsche zu formulieren. Zudem wird es zum aktuellen Sachstand des Rahmenplans Südstadt, insbesondere dem Aspekt Mobilität, Informationsstände geben.
 
Das Bürgerforum findet am Donnerstag, 14. September 2017, in der Halle bei der Julius-Springer-Schule auf der Konversionsfläche statt. Der Zugang per Rad oder Fuß erfolgt über die Columbusstraße oder rückseitig über den Radweg auf Höhe der Schule. Mit dem Auto wird die Halle über die Rheinstraße und Elsa-Brändström-Straße erreicht. Die Adresse lautet Mark-Twain-Straße 1, 69126 Heidelberg. Beginn ist um 18 Uhr. Die Areale, um die es gehen wird, sind zusammen rund 4,7 Hektar groß. Die Gebiete liegen nördlich der Sickingenstraße sowie im westlichen Bereich der Konversionsfläche auf Höhe des künftigen Parks um die Kommandeursvilla.
 
Für die Entwurfsbereiche Sickingenplatz und MTV-West ist in erster Linie eine Wohnnutzung angedacht. Das wohnungspolitische Konzept der Stadt Heidelberg bildet dabei die Grundlage. Die Wohnbebauung soll ein Angebot für unterschiedliche Nutzer und soziale Gruppen schaffen. Die Flächen sollen als durchlässige, durchgrünte, urbane Quartiere mit einer angemessenen und ausgewogenen Dichte gestaltet und in die umgebenden Bereiche der Südstadt integriert sowie gut an den benachbarten Stadtteil Rohrbach angebunden werden. Die Entwicklung liegt in den Händen der MTV Bauen und Wohnen GmbH.
 
Für den städtebaulichen Entwurf sollte das sogenannte Entwicklungsband besonders beachtet werden. Diese neue Achse, die das Quartier erschließen wird, verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen den ehemaligen Stallungen (künftiger Standort von Kreativwirtschaftszentrum und Karlstorbahnhof) und dem Paradeplatz. Die Schaffung von Quartierseingängen im Norden und Süden des Entwicklungsbandes mit einem angemessenen Auftakt beziehungsweise Abschluss ist daher ein wichtiges Ziel des Wettbewerbs. Im Bereich MTV-West ist zudem die Vernetzung zwischen dem Park im Osten sowie den Kleingärten im Westen herzustellen.
 
Nach Abstimmung der Aufgabenstellung und Zustimmung durch den Gemeinderat sollen im Rahmen der Mehrfachbeauftragung sechs Büros eingeladen werden, die dann konkurrierend an der Aufgabenstellung arbeiten. Der Zeitplan sieht aktuell vor, dass die Büros ihre Arbeiten bis Februar 2018 abgeben sollen. Die Ergebnisse werden mit der Bürgerschaft besprochen. Anschließend entscheiden eine Jury und schließlich der Gemeinderat über den Sieger.


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