Sandra Arendarczyk.
Amt für Chancengleichheit
Sandra Arendarczyk
Kommunale Frauen-und Gleichstellungs-beauftragte
Eppelheimer Straße 13
69115 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 91 60

Feministische Wochen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März

1. bis 16. März 2026: Schwerpunkt Frauengesundheit

Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags - am 1. März um 19 Uhr

In den ersten Feministischen Wochen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März steht in Heidelberg dieses Jahr das Thema Frauengesundheit im Fokus. Der Tag erinnert an historisch gewachsene Ungleichheiten und Geschlechtsstereotype und setzt ein starkes Zeichen für Gleichstellung und Frauenrechte. Ungleichheiten und Geschlechtsstereotype haben auch einen Einfluss auf die Gesundheit von Frauen und auf das Körperbild.

Rund um den Internationalen Frauentag finden in Heidelberg zahlreiche spannende Veranstaltungen statt, die das Thema Frauenrechte aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und Raum für Austausch und Diskussionen bieten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der alle Menschen unabhängig vom Geschlecht die gleichen Rechte und Chancen haben.

Auftaktveranstaltung am 1. März

Am 1. März: "Zwischen Feed und Frauenbild – wie viel Einfluss hat Social Media?" – Auftaktveranstaltung Vortrag und Gespräch zum Thema Frauengesundheit

Auftakt des Programms ist in diesem Jahr ein Abend rund um das Thema Frauen- und Körperbilder. Prof. Dr. Stephanie Bauer, Professorin am Universitätsklinikum Heidelberg mit den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten E-Mental Health und Essstörungen, gibt einen fachlichen Input zum Thema. Anschließend spricht Prof. Dr. Bauer unter der Moderation von Judith Blumberg mit Maxi Schmitt vom FrauenGesundheitsZentrum Heidelberg, Miriam Okos, Sozialpädagogin und Leiterin vom Haus der Jugend, und Manuela Okala vom Jugendgemeinderat über den Einfluss von Social Media auf das Körperbild (junger) Frauen. Die Veranstaltung findet am 1. März um 19 Uhr im Klub K im neuen Karlstorbahnhof in der Südstadt statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Weitere Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag

(Für externe Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung - diese liegt bei den Organisator*innen.)

Am 2. März: FLINTA* only Tischtennis-Abend im Karlstorbahnhof

Am Montag, 2. März 18 bis 22 Uhr, Karlstorbahnhof e.V., Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
FLINTA* only Tischtennis-Abend im Karlstorbahnhof. Organisiert vom Ping Pong Social Club Heidelberg. Platten, Schläger und Bälle sind vor Ort.
FLINTA steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, Trans- und Agender-Personen.
Der Zugang zum Saal ist barrierearm.
Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Ping Pong Social Club
Der Eintritt ist frei.

Am 3. März: Feministische Wahlkampfarena und Lesung "Körper sucht Seele" mit Anna Schreiber

Am Dienstag, 3. März, 18.30 Uhr, online
veranstaltet die Fem.AG – Feministische Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Organisationen – eine Feministische Wahlkampfarena zur Landtagswahl.Mit Blick auf die Landtagswahlen am 08.03.26 stellen sich die Kandidierenden unterschiedlicher demokratischer Parteien den Fragen der Fem.AG. 


Am Dienstag, 3. März, 19 Uhr, vhs Heidelberg, Bergheimer Str. 76, 69115 Heidelberg
veranstaltet ANNA (Fachberatung für Menschen in der Prostitution) in Kooperation mit der vhs Heidelberg eine Lesung mit dem Titel „Körper sucht Seele – Lesung mit Anna Schreiber“. Eine Psychotherapeutin blickt zurück auf ihre Zeit als Prostituierte“. Anna Schreiber erzählt von ihren Jahren in der Prostitution und ihrem späteren Weg zur Psychotherapeutin.
Weitere Informationen
Der Eintritt ist frei.

Am 4. März: Filmvorführung "Die Gewerkschafterin" und Brustselbstuntersuchung

Filmvorführung
Am Mittwoch, 4. März, 18 Uhr, Karlstorkino (Südstadt), Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 HeidelbergFilmvorführung und Empfang DGB-Kreisverband Heidelberg / Rhein-Neckar
 
Der Kreisverband Heidelberg/Rhein-Neckar des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) lädt zur Filmvorstellung ins Karlstorkino und im Anschluss zu einem kleinen Empfang. Zuvor hält die DGB-Kreisvorsitzende Milena Brodt ein Grußwort.
Gezeigt wird der Film "Die Gewerkschafterin".
Für Gewerkschaftsmitglieder im DGB trägt der DGB die Ticketkosten. Bitte den Gewerkschaftsausweis nicht vergessen!

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine Mail an Marius Gunkel


Brustselbstuntersuchung

Am Mittwoch, 4. März, 18 bis 21 Uhr, pro familia Beratungsstelle Heidelberg, Hauptstraße 79, 69117 Heidelberg
Brustselbstuntersuchung nach der MammaCare Methode. In einem interaktiven Kurs lernen Frauen ihre Brust abzutasten. Unter Anleitung von Dr. Iris Wirth, MammaCare Trainerin, Ärztin der pro familia.Maximal  fünf Teilnehmerinnen. Um Anmeldung per Mail wird gebeten. Nach Anmeldung werden die Unterlagen zum Ablauf des Kurses gemailt.
Hier geht's zu weiteren Informationen

Am 5. März: Podiumsdiskussion, Themenabend Wechseljahre, Writing Workshop, Vortrag Laura Baumgarten, Literarische Lesung mit Wissenschaftsgespräch und Impulsabend

Podiumsdiskussion

Am Donnerstag, 5. März, 16.30 Uhr, Interkulturelles Zentrum, Alte Eppelheimer Str. 50 C I, 69115 Heidelberg, Raum 412 
Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion: Chancen und Grenzen der Istanbul-Konvention für queere gewaltbetroffene Menschen - Organisiert von der FemAG.
Nach einem fachlichen Input von PLUS e.V. folgt eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Herausforderungen, bestehenden Lücken und Unterstützungsangeboten für von Gewalt betroffene Menschen. An der Diskussion beteiligen sich Frauen helfen Frauen e.V., Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V., BiBeZ e.V. - Bildungs- und Beratungszentrum und PLUS Rhein-Neckar e.V.. Die Moderation übernimmt Johannah Illgner.

Der Eintritt ist frei.
 
Es gibt eine barrierearme Toilette und der Raum ist mit dem Aufzug erreichbar. Der Außenlift kann mit einem Euroschlüssel bedient werden. Bei Bedarf kann im PLUS Büro angerufen werden: 06221 - 18 005 43.


Themenabend Wechseljahre

Am Donnerstag, 5. März, 18 bis 20 Uhr, profamilia Beratungsstelle Heidelberg, Hauptstr. 79, 69117 Heidelberg
Wechseljahre, Schwitzen ist nicht alles
Themenabend mit Vortrag und Austausch zum Thema Wechseljahre mit Dr. Iris Wirth, Ärztin der pro familia

Der Eintritt ist frei.
 
Um Anmeldung wird gebeten. Telefonisch unter 06221 18 44 40 oder per Mail


Writing Workshop

Am Donnerstag, 5. März, 18.30 Uhr, DAI Heidelberg, Bibliothek, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
Through Women's Eyes - Geschichten, die Gleichstellung erzählen.
Dieser Writing Workshop lädt dazu ein, Gleichstellung, Rollenbilder und Selbstbestimmung aus weiblicher Perspektive literarisch zu erkunden. In einer offenen und unterstützenden Atmosphäre entwickeln die Teilnehmenden eigene Texte und reflektieren, wie Sprache gesellschaftliche Wirklichkeiten sichtbar machen und verändern kann. Der Workshop ist Teil der Feministischen Tage Heidelberg und richtet sich an alle, die Lust haben, schreibend neue Perspektiven einzunehmen - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Leitung: Sergio Mukherjee
Sprache: Englisch
Gebühr: 15 €

Eine Anmeldung per Mail ist notwendig.


Vortrag von Laura Baumgarten

Am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Pfaffengasse 18, 69117 Heidelberg
Vom Internationalen Frauentag zum Frauenwahlrecht. Der Weg der Frauen in die Politik.
Der Kampf um politische Teilhabe war für Frauen ein jahrzehntelanger, beharrlicher Prozess. Vom Internationalen Frauentag, der 1911 erstmals begangen wurde, bis zur Einführung des Frauenwahlrechts im November 1918 spannt sich ein weiter Bogen gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. Mit der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung im Januar 1919 betraten Frauen erstmals die nationale politische Bühne – 37 Parlamentarierinnen gestalteten die junge Demokratie von Beginn an aktiv mit.
In ihrem Vortrag zeichnet Laura Baumgarten diesen historischen Weg nach und stellt prägende Persönlichkeiten wie Toni Pfülf, Louise Schroeder und Christine Teusch vor.

Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung unter diesem Link ist erforderlich. Bitte erscheinen Sie spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, da Ihr Platz sonst anderweitig vergeben wird.


Literarische Lesung mit Wissenschaftsgespräch

Am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, Stadtbücherei Heidelberg, Poststraße 15, 69115 Heidelberg, Hilde-Domin-Saal

Young Carer. Kinder und Jugendliche in Pflegeverantwortung. Literarische Lesung mit Wissenschaftsgespräch.
„Die erste halbe Stunde im Paradies“ schreibt die Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaars, deren Mutter an Multipler Sklerose erkrankt ist, und die zwischen Pflichtgefühl und Überforderung aufwachsen. Im Rahmen einer Veranstaltung der Forschungsgruppe „Who Cares? Familien- und Sorgebeziehungen im Wandel“ präsentiert Janine Adomeit einen Teil dieser Geschichte zwischen Fürsorge und Schmerz, die sie in ihrem vom NDR als „Buch des Monats“ ausgezeichneten Roman erschaffen hat. Anschließend wird Prof. Dr. Annette Haußmann (Universität Heidelberg), die zu Sorgegemeinschaften und der Pflege von Familienangehörigen forscht, mit der Autorin ins Gespräch kommen. Sie diskutieren über die Forschung – und ihre Lücken – zu sogenannten „Young Carern“, also Minderjährigen, die Pflegeverantwortung für ihre Angehörigen übernehmen. Bei diesen handelt es sich - ähnlich wie bei anderer Sorgearbeit - vermehrt um Mädchen.
Moderation: Evelyn Kuttikattu (UNIFY – Einheit für Familie, Vielfalt & Gleichstellung der Universität Heidelberg)

Eine Kooperationsveranstaltung der Forschungsgruppe „Who Cares? Familien- und Sorgebeziehungen im  Wandel“ und der Transferagentur hei_INNOVATION der Universität Heidelberg mit der Stadtbücherei Heidelberg.

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine Mail an Simon Kleinhanss


Impulsabend

Am Donnerstag, 5. März, 19 bis 21 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, TinkTank Coworking Campbell, Eingang Emil-Gumbel-Str. 1, 69126 Heidelberg
Sich neu erfinden - erfolgreich sein als Unternehmerin
Flexibel sein, sich stetig weiterentwickeln und einen neuen Weg gehen. Das haben die Unternehmerin Lisa O´Connor-The, Kommunikationsberaterin & Workshop-Moderatorin und viele Mitgliederinnen des Vereins der Heidelberger Unternehmerinnen gemeinsam. Sich neu orientieren, sich neu erfinden: ein moderierter Impulsabend mit inspirierendem Austausch bei einem Imbiss. 
Eine Veranstaltung der HDU - Heidelberger Unternehmerinnen e.V.

Kostenbeitrag: HDU-Mitglieder 15 €, Gäste 20 € inkl. Imbiss und Getränke

Um Anmeldung per Mail wird gebeten

Am 6. März: 100-jähriges Jubiläum GEDOK

Am Freitag, 6. März, 18 Uhr, Stadtbücherei Heidelberg, Poststraße 15, 69115 Heidelberg 
100-jähriges Jubiläum GEDOK
Frauen in der Kunst / Opening des Jubiläumsjahres.

Am 7. März: Podiumsdiskussion HIP, zwinger x und Art Workshop

Womanship – Give to Gain

Am Samstag, 7. März, 10 bis 13 Uhr, DAI Heidelberg, Bibliothek, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

Podiumsdiskussion mit anschließender Fragerunde (in englischer Sprache)
Anlässlich des International Women’s Day 2026 lädt HIP zu einer Podiumsdiskussion ins DAI Heidelberg ein. Das diesjährige Motto „Give to Gain“ rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Care-Arbeit, Vereinbarkeit und gesellschaftliches Engagement als Wertschöpfung für Wirtschaft und Gesellschaft verstanden werden können.
Mit Begrüßung durch Stefanie Jansen, Bürgermeisterin der Stadt Heidelberg, verantwortlich für die Bereiche Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.
Auf dem Podium diskutieren: Sabine Rath, Change Managerin und Agile Coach in einem internationalen DAX-Konzern sowie Expertin für New Work und Vereinbarkeit. Sie setzt sich dafür ein, Care-Arbeit als wirtschaftlichen Faktor sichtbar zu machen und Vereinbarkeit neu zu denken. Dr. Marilena Geugjes, promovierte Politikwissenschaftlerin und Expertin für innere Sicherheit und Polizei. Sie engagiert sich für Empowerment und bessere Strukturen für Frauen, insbesondere in männerdominierten Bereichen.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion findet eine offene Fragerunde statt.
Eine Anmeldung ist unter www.hipwf.com erforderlich.
Eintritt: Für HIP Mitglieder kostenlos, 15€ Gäste (Catering und Erfrischungen sind inklusive)


zwinger x take back y(our) space!

Am Samstag, 7. März, 15 bis 18 Uhr, Friedrich 5 (Tanzprobebühne), Theater und Orchester Heidelberg, Friedrichstr. 5, 69115 Heidelberg

Selbstbehauptungskurs für FLINTA* mit Ellie Mühl

Wie fühlt sich ein Nein an? Es auszusprechen oder zu erhalten? Und wie ist es mit einem Ja? Was passiert, wenn wir das üben können, ohne dass wir Konsequenzen fürchten müssen? Zu lernen, die eigenen Grenzen auszutesten, aufzustellen und durchzusetzen – darum geht es in unserem Workshop zur Selbstbehauptung für FLINTA*. Mit unter­schiedlichen Übungen gehen wir von der inneren Haltung über zur äußeren Selbstbehauptung und lernen, wie wir unseren Raum und unsere Grenzen vor Fremden verteidigen können, aber auch vor den Menschen, die uns am nächsten stehen. 
Ellie Mühl (they/she) ist Argumentationstrainer*in gegen diskriminierende Äußerungen und zertifizierte WenDo Trainer*in.

Solidarisches Preisprinzip (3€ - 19€)

Der Veranstaltungsort ist über einen Umweg stufenlos zugänglich und es gibt eine barrierearme Toilette. Ansprechperson bei Fragen zur Barrierefreiheit: Jana Gmelin
Weitere Information zum Selbstbehauptungskurs


Woman’s Day Special – Cécile Dormeau Art Workshop

Am Samstag, 7. März, 18.30-21:30 Uhr, DAI Heidelberg, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
In diesem kreativen Abendworkshop tauchen wir in die farbenfrohe, feministische Bildwelt der Künstlerin Cécile Dormeau ein. Inspiriert von ihren Arbeiten gestalten die Teilnehmenden eigene Kunstwerke auf Leinwand – begleitet von Cocktails, Gesprächen und kreativer Freiheit. Der Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt und ist Teil der Feministischen Tage Heidelberg. Perfekt für alle, die Kunst, Austausch und einen besonderen Abend verbinden möchten.
Leiter*Innen: Nadine Heikamp & Erika Alvarez Pino
Sprache: Englisch & Deutsch
Gebühr: 35 €

Eine Anmeldung per Mail ist notwendig.

Am 8. März: Live-Hörspiel, Ausstellungsgespräch, Sonderführung, Text & Musik und Ausstellung

Live-Hörspiel
Am Sonntag, 8. März, 11 Uhr, GLORIA-Kino, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg
Live-Hörspiel "In meinen Hörsaal nur die Scheuerfrau". 120 Jahre Frauenstudium in Heidelberg und Baden-Württemberg
„Warum, Kindchen, wollen Sie eigentlich studieren? Sie wissen ja gar nicht, welche Riesenanforderungen es an Körper und Seele, an Kopf und Herz stellt. Rein körperlich werden Sie es schon nicht aushalten“, „Nur eine Frau kommt in meinen Hörsaal, die Scheuerfrau“: Professorale Sprüche wie diese waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Seltenheit. Frauen wurden in Baden-Württemberg 1900 zunächst nur „versuchs- und probeweise“ an den Universitäten zugelassen. Im Februar 1906 promovierte Anna Martha Kannegiesser als erste Frau an der Universität Heidelberg. Und so beginnt ein bis heute spannendes, bewegendes Kapitel Emanzipationsgeschichte. Das musikalisch-literarische, ernste wie humorvolle Live-Hörspiel macht 120 Jahre Frauenstudium und die Pionierinnen als auch die Frauen-Gegner an den Akademien anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Originaldokumenten wieder lebendig.
Es lesen: Veronika Haas (Literaturherbst Heidelberg), Matthias Paul (Freier Theaterverein Heidelberg e.V.), Jutta Freimuth (Gloria-Kino) und Jutta Wagner (Leiterin LiZ am DAI Heidelberg)
Live-Musik: Tina Kuka (Gesang), Oliver Kuka (Gitarre)
Autorin: Veronika Haas
Das Live-Hörspiel lassen wir mit einer Einladung zu einem Gläschen Sekt (auch alkoholfrei) gemeinsam ausklingen.
Eine Kooperation von Gloria-Filmkunsttheater und Literaturherbst Heidelberg.


Ausstellungsgespräch mit ukrainischer Künstlerin Galina Scatova
Am Sonntag, 8. März, 11 Uhr, Kurpfälzisches Museum, Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg
Anlässlich des Internationalen Frauentages ist Galina Scatova in der Ausstellung "Meisterwerke aus Odesa" zu Gast. Die Künstlerin ist in der Ukraine geboren und aufgewachsen. Sie begleitet die Führung von Kunstvermittlerin Daniela Rosenberger und bringt ihre Perspektive als Künstlerin, Frau und Mutter ein. Damit eröffnet sie interessante, neue Perspektiven auf die Meisterwerke der europäischen Malerei aus dem Odesa Museum.
Im Anschluss stehen die eigenen Arbeiten der Künstlerin im Mittelpunkt. Sie thematisieren Flucht, Not, Hoffnung und Frieden. 
Eintritt: 8 / 4,50 Euro zzgl. 3 Euro



Sonderführung

Am Sonntag, 8. März, 14 Uhr, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg
„Zum Weltfrauentag: Als Sintezza und Romni im Nationalsozialismus“ ist am 8. März um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Dauerausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

Weil ihre Mutter sich Sorgen um die Familie machte, hatte Anna Mettbach 1942 bei ihrem kranken Onkel nach dem Rechten gesehen. Als die 16-Jährige mit dem Zug zurück nach Hause fahren wollte, wurde sie festgenommen. Die junge Sintezza hatte nämlich gegen den Festsetzungserlass verstoßen, der untersagte, dass Sinti und Roma ihren Aufenthaltsort verlassen, und wurde direkt nach Auschwitz deportiert. Der Vater der jungen Romni Ceija Stojka wurde 1941 nach Dachau und von dort in die in die Tötungsanstalt Hartheim transportiert. Sie selbst kam mit der Mutter und den Geschwistern im März 1943 ebenfalls nach Auschwitz-Birkenau. Später wurde sie halb-verhungert in Bergen-Belsen befreit. Krystyna Gil hat 1943 als kleines Mädchen im polnischen Szczurowa das Massaker an den dort wohnenden Roma überlebt. Sie verlor aber ihre Eltern und Geschwister sowie zahlreiche Verwandte. Danach versteckte sie sich bei Verwandten, die keine Roma waren. Zum Weltfrauentag werden bei einer Führung durch die Dauerausstellung die Schicksale von weiblichen Angehörigen der Minderheit im Nationalsozialismus näher beleuchtet. 

Der Eintritt ist frei.
 
Eine Anmeldung per Mail ist erwünscht – eine Teilnahme ist aber auch spontan möglich.


Text & Musik

Am Sonntag, 8. März, 19 Uhr, GEDOK-Galerie, Römerstr. 22, 69115 Heidelberg
“Selbst ermächtigt” Beitrag der GEDOK Heidelberg zum Weltfrauentag
Zum Internationalen Frauentag am 8. März feiern fünf Künstlerinnen der GEDOK Heidelberg aus den Sparten Literatur und Musik die Selbstermächtigung von Frauen weltweit. In ihren Darbietungen bringen sie zur Sprache und Gehör, was Frauen aus sich selbst heraus stark macht.
Text: Miriam Ysa Calista, Barbara Imgrund, Sofie Morin, Claudia Schmid.
Musik: Zoé et les Ètoiles: GEDOK-Musikerin Heike Süßdorf (Violine) mit Kristina Hirzel (Gesang) und Sébastian Nicolas (Gitarre).


Ausstellung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März, Mo 9-16 Uhr, Mi 9-12 Uhr, Do 9-12 und 14- 18 Uhr, Volksbank HeG Altstadt, Haupstr. 113, 69117 Heidelberg
ist in der Volksbank HeG. Altstadt das partizipatorische Projekt „Where Women’s Stories Rise“ der Künstlerin Roswitha Josefine Pape zu sehen. Engagierte Frauen haben persönliche Statements oder Zitate beigesteuert, die andere Frauen stärken, inspirieren und verbinden. Die Ergebnisse sind in einer großen Vitrine sichtbar. In einer zweiten Vitrine wird ein antiquarischer Stuhl mit der Sitzfläche aus einem Druckstock gezeigt, auf dem der Text der berühmten Vorlesung “Ein Zimmer für sich allein” von Virginia Woolf steht. Der Stuhl stammt ursprünglich aus der Jesuitenkirche. Der Boden der Vitrine ist mit bedeutender Frauenliteratur ausgelegt – ein Raum, der Geschichte, Inspiration und feministische Perspektiven vereint. Die Ausstellung ist montags von 9-16 Uhr, mittwochs von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 9-12 und von 14-18 Uhr zu sehen.

Am 9. März: Kundgebung und Online-Vortrag Gender Health Gap

KundgebungAm Montag, 9. März, 13 bis 16 Uhr, Bismarckplatz, 69115 Heidelberg“Wir bewegen die Welt”
Unter dem Motto “Frauen, Lesben und TINA bewegen die Welt” soll auf die bestehenden Ungleichheiten im Patriarchat mit einem Infostand, Kundgebungen und Performances aufmerksam gemacht werden.

Organisiert von Frauen helfen Frauen e.V. in Kooperation mit dem Kollektiv Mütterkünste


Online-Vortrag

Am Montag, 9. März, 17 bis 18.30 Uhr, online 
„Gleiche Behandlung – gleiche Wirkung? – Der Gender Health Gap in Medizin und Therapie

Die digitale Veranstaltung widmet sich, mit zwei Impulsvorträgen, dem Gender Health Gap und beleuchtet sowohl geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheitssymptomen als auch die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten bei Frauen und Männern.
Frau Prof. Dr. med. Trudzinski, leitende Oberärztin der Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik, wird mit einer kurzen Einführung in den Gender Health Gap beginnen, um dann anschließend den Fokus auf die klinischen Auswirkungen zu legen. Insbesondere wird sie die unterschiedlichen Symptome bei verschiedenen Krankheitsbildern erläutern und wie diese Unterschiede zu verzögerten Diagnosen führen können und welche Konsequenzen dies für Patientinnen haben kann. Anschließend informiert Frau Prof. Dr. med. Stingl, die ärztliche Direktorin der Abteilung für klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Universität Heidelberg darüber, wie unterschiedlich Medikamente bei Frauen und Männern wirken, welche geschlechtsbezogenen Nebenwirkungen auftreten können und wie diese Erkenntnisse in die Entwicklung neuer Medikamente und Therapien miteinfließen.

Amt für Sport und Gesundheitsförderung Stadt Heidelberg, in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Dach der Kommunalen Gesundheitskonferenz RNK und Heidelberg

Anmeldung mit kostenlosem Ticket über diesen Link.

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine Mail an Frauengesundheit-KGK@Rhein-Neckar-Kreis.de 

Am 10. März: Online-Vortrag Wechseljahre, Online-Vortrag Altersvorsorge

Online-Vortrag Wechseljahre

Am Dienstag, 10. März, 9 bis 10.30 Uhr, online
Stark durch die Lebensmitte – Wechseljahre im Beruf
Hitzewallungen, Schlafmangel, Konzentrationsschwäche… die Wechseljahre treffen viele Frauen mitten im Berufsleben und sind oft ein Tabuthema am Arbeitsplatz. Erfahren Sie in dem kostenlosen Vortrag, wie Sie bewusst, gesund und energiegeladen durch die Phase der Wechseljahre kommen, sowie körperliche und mentale Veränderungen besser einordnen können und für mehr Klarheit und Souveränität im Umgang mit Ihren Wechseljahren sorgen.

Eine Veranstaltung der Agentur für Arbeit Heidelberg

Anmeldung unter diesem Link.

Online-Vortrag Altersvorsorge

Am Dienstag, 10. März, 17 bis 18.30 Uhr, online, eine Veranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim
Altersvorsorge für Frauen – wenn nicht jetzt, wann dann? Schwerpunkt: gesetzliche Altersvorsorge
Das Thema „Rente und Rentenvorsorge“ wird gerne verdrängt. Die Tatsache, dass viele Frauen Teilzeit oder auch geringfügig arbeiten, hat erhebliche Folgen für die eigene Existenzsicherung – heute und im Alter. Gerade für Frauen ist es deshalb wichtig, sich frühzeitig um eine gute Altersvorsorge zu kümmern. Dabei möchten wir Sie unterstützen.
Dass die Themen Rente und Altersvorsorge nicht zwingend ein Buch mit sieben Siegeln sein müssen, erläutert der Experte Baha Gürüz in zwei Online-Vorträgen: am 10. März 2026 mit dem Schwerpunkt „gesetzliche Rentenversicherung“ und am 18. März 2026 mit dem Schwerpunkt „betriebliche und private Altersvorsorge“ (gesonderte Anmeldung notwendig).
Themen werden u.a. sein: Weshalb ist die Klärung des Rentenversicherungskontos so wichtig? Auswirkungen von Kindererziehungs- und Pflegezeiten für die Berechnung der Rentenansprüche. Die drei Säulen der Altersvorsorge. Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es in Niedrigzinszeiten? Minijobs und Midi-Jobs, was sind die Unterschiede? Kommt eine Riester-Rente für mich in Betracht? Vermögensbildung und Altersvorsorge, ist das das Gleiche? Oder sind es doch verschiedene Themen? Wie Beitragslücken geschlossen und die Anwartschaften auf die Rente erhöht werden können. Auswirkungen eines vorzeitigen Rentenbeginns. Das Zusammenspiel von gesetzlicher Rente und Betriebsrente. Steuersparende Nachzahlung von freiwilligen Beiträgen von bestimmten Schul- bzw. Studienzeiten in die Rentenversicherung. Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung. Berechnung der Versorgungslücke.
Referent: Baha Gürüz ist Altersvorsorgeberater der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg im Regionalzentrum Mannheim.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 06. März 2026 an. Der Einwahllink wird Ihnen nach Anmeldeschluss zugesandt. Die von Ihnen gebuchte Online-Veranstaltung wird mit dem Videokonferenzsystem Webex durchgeführt.

Kostenfreie Anmeldung für den 10. März unter diesem Link

Kostenfreie Anmeldung für den 18. März unter diesem Link

Am 11. März: Digitaler Lunch-Talk Gesunder Schlaf & Online-Vortrag Gehaltsverhandlungen

Am Mittwoch, 11. März, 12 bis 13 Uhr, online via Zoom, eine Veranstaltung von UNIFYGesunder Schlaf ist ein lebensnotwendiges Fundament unserer Gesundheit und des Wohlbefindens. Frauen und Männer können durch alle Lebensphasen in ihrem Schlaf beeinträchtigt sein – verursacht durch eigenes Verhalten, Lebensumstände, aber auch durch schlafmedizinische Erkrankungen. Die Schlafqualität ist bei Frauen mit Beginn der Pubertät lebenslang schlechter als bei Männern – und leider werden Schlaferkrankungen bei Frauen häufiger übersehen oder missinterpretiert. Hierfür möchte die Vortragende Dr. Mavi Schellenberg sensibilisieren und über „normale“ und „auffällige“ Schlafprobleme aufklären.

UNIFY – die zentrale Einrichtung an der Universität Heidelberg für die Themen Vereinbarkeit, Vielfalt, Gleichstellung und Antidiskriminierung

Fragen bitte per Mail an UNIFY

Teilnahme an der Veranstaltung über diesen Link


Kenne Deinen Wert! – Gehaltsverhandlungen für Frauen

Am Mittwoch, 11. März, 17 bis 19 Uhr, online, eine Veranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim
Die Veranstaltung lädt dazu ein, eine positive Haltung zum Thema „Verhandeln“ zu entwickeln. Häufig fehlt Frauen die realistische Einschätzung des „richtigen“ Gehalts und das Selbstvertrauen in die eigenen Leistungen. Im ersten Job starten sie mit einer geringeren Gehaltsvorstellung als ihre männlichen Kollegen, fragen seltener nach einer Gehaltserhöhung, laden sich mehr und mehr Aufgaben auf und verlieren den Blick für den Wert ihrer Leistung. Das hat Folgen und wirkt sich auf die gesamte Erwerbsbiografie aus. Je höher die Position im Job, desto größer der Gehaltsunterschied bei gleichzeitig sinkendem Frauenanteil.
Das wollen wir ändern und beginnen am besten mit unserer Haltung: Wir bekommen nicht das, was wir verdienen, sondern das, was wir verhandeln!
Im lebendigen Vortrag „Kenne Deinen Wert! – Gehaltsverhandlungen für Frauen“ werden wir die „Gehaltsverhandlung“ von ihrem hohen Sockel in unseren Köpfen stoßen. Wir werden unsere Haltung zu Geld, Autoritätspersonen und dem Verhandeln zum Positiven verändern und mit einer ganzheitlichen und fundierten Vorbereitung unsere künftigen schwierigen Gespräche und Verhandlungen meistern.
Wer? Susan J. Moldenhauer, Finanzwirtin, Autorin und Karrierecoach
Anmeldeschluss ist der 10. März 2026. Der Teilnahmelink wird nach Anmeldeschluss versandt.Anmeldung unter diesem Link

Am 12. März: Coaching, Filmvorführung "We want Sex", Architektur-Filmabend, DAI Filmabend

CoachingAm Donnerstag, 12. März, 10-13 Uhr, DAI Heidelberg, Bibliothek, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
„Find YOUR Voice – Präsenz, Stimme und Selbstbewusstsein“

Dieses Coaching richtet sich an Frauen, die ihre persönliche Wirkung stärken und selbstbewusster auftreten möchten. Im Fokus stehen Körpersprache, authentische Kommunikation, innere Haltung und Präsenz – praxisnah, interaktiv und alltagsrelevant. Durch Übungen, Austausch und gezielte Impulse erhalten die Teilnehmenden Werkzeuge, um sich klarer auszudrücken und sicherer aufzutreten - beruflich wie privat.
Leiter*Innen: Nadine Heikamp & Erika Alvarez Pino
Sprache: Englisch
Gebühr: 40 €

Eine Anmeldung per Mail ist notwendig.


Filmvorführung "We want Sex"
Am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, GLORIA-Kino, Hauptstr. 146, 69117 Heidelberg
We Want Sex – Filmvorführung mit Gespräch anlässlich des Equal Pay Day
Anlässlich des Equal Pay Day 2026 zeigt das Amt für Chancengleichheit in Kooperation mit dem GLORIA-Kino den Film „We Want Sex“ (UK 2010, Regie: Nigel Cole). Der Film erzählt die Geschichte der Ford-Arbeiterinnen im britischen Dagenham, die in den 1960er-Jahren für gleichen Lohn und gegen strukturelle Benachteiligung kämpften – und damit einen Meilenstein für die Gleichstellung am Arbeitsmarkt setzten.
Im Anschluss an die Vorführung laden Dr. Caroline Smout, Leiterin des Fachbereichs Teilhabegerechtigkeit am Arbeitsmarkt im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, und Kathrin Biro, Geschäftsführerin von ver.di Rhein-Neckar, zu einem Gespräch ein. Sie geben Impulse zu den Ursachen der Entgeltungleichheit, zur Wirkung historischer feministischer Arbeitskämpfe und zu der Frage, was wir heute konkret für mehr Lohngerechtigkeit tun können.
Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit Fragen, Erfahrungen und Perspektiven an dem Gespräch zu beteiligen.


Architektur-Filmabend

Am Donnerstag, 12. März, 18.30 Uhr, Chapel, Raum für Stadtkultur, Rheinstr. 12/4, 69126 Heidelberg
Architektur-Filmabend – Eileen Gray und das Haus am Meer

Sie baute ein Haus für sich selbst. Leider wurde es ein Meisterwerk.
Die irische Designerin Eileen Gray baut 1929 ein Refugium an der Côte d’Azur. Ihr erstes Haus ist ein diskretes, avantgardistisches Meisterwerk. Sie nennt es E.1027, eine kryptische Kombination aus ihren Initialen und denen von Jean Badovici, mit dem sie es gebaut hat. Als Le Corbusier das Haus entdeckt, ist er fasziniert und besessen. Später überzieht er die Wände mit Wandmalereien und veröffentlicht Fotos davon. Gray bezeichnet diese Malereien als Vandalismus und fordert ihre Rücknahme. Er ignoriert ihren Wunsch und baut stattdessen sein berühmtes Le Cabanon direkt hinter E.1027, das bis heute die Erzählung des Ortes dominiert. Eine Geschichte über die Macht des weiblichen Ausdrucks und den Wunsch der Männer, ihn zu kontrollieren.

Eine Veranstaltung von formAD e.V. und Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammergruppe Heidelberg


Daniela Dröscher – Junge Frau mit Katze

Am Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, DAI Heidelberg, Sofienstraße 12, 69115 HeidelbergIn ihrem neuen Roman erzählt Daniela Dröscher eindringlich und zugleich humorvoll von Körper, Krankheit, Selbstzweifeln und Machtstrukturen - insbesondere im Blick auf den Frauenkörper. Im Mittelpunkt steht Ela, die kurz vor der Promotion steht und beginnt, nicht nur gegen körperliche Symptome, sondern auch gegen gesellschaftliche Zuschreibungen zu rebellieren. Junge Frau mit Katze ist ein hochpolitischer Entwicklungsroman und eine Ermächtigungsgeschichte, die grundlegende Fragen nach Gesundheit, Normen und Zugehörigkeit stellt.
Gebühr: 11,90 €
Tickets können Sie hier erwerben.

Am 13. März: Vortrag Incel-Community und Hommage Mascha Kaleko

Vortrag Incel-CommunityAm Freitag, 13. März, 19 Uhr, Saal der Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Str, 76, 69115 Heidelberg
Taking the Blackpill – Die "Incel-Community" und ihre Überzeugungen

Schon mal von der blauen und der roten Pille gehört? Nein? Vielleicht aber von Chads und Staceys? Oder von der Blackpill? Wenn einem das alles nichts sagt, hatte man vermutlich noch wenig Überschneidungspunkte mit der so genannten "Incel-Community". Als "Incel", ein Kofferwort zusammengesetzt aus "involuntary" (unfreiwillig) und "celibacy" (Zölibat), beschreiben sich in der Regel junge heterosexuelle Männer, die unfreiwillig im Zölibat leben, kurzum: die gerne Sex hätten, ihn aber nicht haben. Um sich diesen Umstand zu erklären, finden sich "Incels" im Internet zusammen und suchen Gründe, oder besser Schuldige für dieses Problem: den Feminismus, die Frauen, das "Weltjudentum" – die Feindbilder sind schnell gezeichnet. Und wer ein Feindbild hat, kann Rachepläne schmieden und diese auch umsetzen. 
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt der "Incels", ihre Anschlussfähigkeit an rechte Ideologien und die Gefahr, die von ihr ausgeht. 

Angela Frick ist freischaffende Soziologin und Bildungsreferentin. Sie arbeitet zu den Themen Männlichkeit, Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitik.

Eine Veranstaltung in Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung, Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg.
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter diesem Link oder telefonisch unter 06221 / 9119-11.


Hommage Mascha Kaleko

Am Freitag, 13. März, 19 Uhr, GEDOK-Galerie, Römerstr. 22, 69115 Heidelberg
Zur Heimat erkor ich mir die Liebe

Hommage an eine ungewöhnliche Dichterin.
Aus Leben und Werk der Mascha Kaleko
Ulrike Wälde und Helga Karola Wolf: Sprache
Berthild auf dem Kampe: Flöte

Am 16. März: Beklaute Frauen

Am Montag, 16. März 20 Uhr, Karlstorbahnhof e.V., Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
Beklaute Frauen – Die Show

Multimedialer Abend von und mit Leonie Schöler zu kaum bekannten Frauen, deren Biografien eng mit der Region verbunden sind.

Mehr Infos auf der Website des Queer Festivals.

Info

Hallo liebe Nutzerin, hallo lieber Nutzer. Ich bin Lumi. Ich helfe dir gerne bei Fragen rund um unsere schöne Stadt Heidelberg weiter.

Ich bin eine sogenannte generative künstliche Intelligenz und arbeite mit einer Technologie namens ‚Large Language Model', kurz (LLM). Das bedeutet, dass ich auf der Grundlage einer Vielzahl von Daten und Informationen vortrainiert wurde und Antworten generieren kann.

Trotzdem kann es passieren, dass meine Antworten manchmal fehlerhaft und nicht perfekt sind. Das kann die folgenden Gründe als Ursache haben:

  1. Technische Limitierung: Obwohl ich eine neuartige Technologie bin, kann ich nicht immer die beste Antwort geben, weshalb ich auch noch regelmäßig optimiert werde.
  2. Kontextverständnis: Für eine gute und passende Antwort greife ich für mein Verständnis Ihrer Frage auf vorhandene Daten und ein Sprachmodell (LLM) zurück. Unsere Sprache ist komplex und vielschichtig, weshalb ich nicht immer den Kontext einer Frage richtig interpretiere.
  3. Aktualität: Ich bin als textgenerierendes System sehr gesprächig, aber manchmal fehlen mir tagesaktuelle Daten oder Informationen z.B. zu den neuesten Pressemitteilungen.
  4. Halluzination durch Informationslücke: Es kann vorkommen, dass ich Antworten generiere, die erfunden oder ‚halluziniert' sind. Das liegt daran, dass ich auf Basis von Wahrscheinlichkeiten eine Antwort ausgebe und nicht immer über die aktuellen und passendsten Informationen für Ihre Frage verfüge.

Falls du mit einer Antwort von mir unzufrieden bist, dann klicke bitte oben im Chat-Bildschirm auf das Reset-Symbol (↺) und formuliere deine Frage gerne anders.

Du kannst auch aktiv an meiner Verbesserung mithelfen und dich bei Fragen, Unklarheiten oder Verbesserungsvorschlägen zu Lumi direkt an digitales@heidelberg.de wenden.

Die Privatsphäre und der Schutz personenbezogener Daten sind für uns ausgesprochen wichtig. Für die Beantwortung werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Bitte gebe deswegen auch keine sensiblen oder personenbezogenen Daten in den Chat ein.

Solltest du uns diese dennoch im Chatverlauf mitgeben, werden wir sämtliche Informationen vertraulich behandeln. Bitte beachte deshalb die Datenschutzhinweise und beachte bitte zudem die allgemeinen Datenschutzhinweise für die Nutzung der Webseiten der Stadt Heidelberg unter folgendem Link: Datenschutz.

Lumi wird kontinuierlich weiterentwickelt

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