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Verfahrensbeschreibungen

Grundsteuer

Eigentümer/innen oder Erbbauberechtigte eines Grundstück in Heidelberg haben an die Stadt Heidelberg Grundsteuer zu zahlen. Höhe und Fälligkeit richten sich nach dem Grundsteuerbescheid. Der Grundsteuerbescheid hat grundsätzlich Dauerwirkung, das heißt, die Eigentümer/innen/Erbbauberechtigte erhalten nicht jedes Jahr einen neuen Bescheid. Die Höhe der jährlich zu zahlenden Grundsteuer berechnet sich nach der Formel: EINHEITSWERT x GRUNDSTEUERMESSZAHL x HEBESATZ = GRUNDSTEUER PRO JAHR.

Die Einheitswertbescheide und die Grundsteuermessbescheide werden vom Finanzamt Heidelberg, Grundstückswertstelle, 69111 Heidelberg, erstellt. Für die Stadt Heidelberg sind die Besteuerungsgrundlagen in diesen Grundlagenbescheiden absolut bindend. Im Grundsteuerbescheid wird der Grundsteuermessbetrag noch mit dem Hebesatz (das ist der vom Gemeinderat am 17. März 2011 beschlossene Steuersatz, er beträgt derzeit 470 Prozent mit Ausnahme der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke, für welche er 400 Prozent beträgt) multipliziert. Daraus ergibt sich der jährlich zu zahlende Betrag.

Alle rechtlichen und tatsächlichen Änderungen hinsichtlich des Grundstücks (Verkauf, Vererbung, Bebauung, Umbau, Abbruch, Aufteilung in Eigentumswohnungen und so weiter) müssen dem Finanzamt mitgeteilt werden. Oft erhält das Finanzamt amtlich Kenntnis, zum Beispiel beim Verkauf über den Notar. Im Zweifel müssen die Eigentümer/innen/Erbbauberechtigte das Finanzamt selbst verständigen.

Die rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse hinsichtlich eines Grundstücks, wie sie zu Beginn eines Kalenderjahres bestehen, bleiben für die Grundsteuer stets bis zum Abschluss des Kalenderjahres maßgebend (Jahresstichtagsprinzip). Wird also zum Beispiel ein Grundstück im Mai verkauft und im Kaufvertrag ist geregelt, dass die Kaufpreiszahlung, die Übergabe sowie der Übergang der sogenannten öffentlichen Lasten zum 1. Juli erfolgen sollen, so bleibt der Verkäufer bis zum 31. Dezember grundsteuerpflichtig gegenüber der Stadt Heidelberg. Im Innenverhältnis, also privatrechtlich, kann jedoch der Verkäufer vom Käufer anteilig Ersatz verlangen (im Beispiel müsste die Hälfte der Grundsteuer ersetzt werden).

Zuständige Stelle

  • für die Feststellung des Einheitswertes und des Grundsteuermessbetrages: das Finanzamt, in dessen Bezirk sich das Grundstück befindet
  • für die Festsetzung der Grundsteuer: Kämmereiamt - Kasse und Steuern

Erforderliche Unterlagen

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Kosten/Leistung

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Freigabevermerk

Stadt Heidelberg - 11.10.2016
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