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Startseite / 07.12 Überzeugende Vision für den Neubau des Hauses der Jugend
Neubau Haus der Jugend, 1. Preisträger (Foto: Grafik: Büro Murr Architekten, Dießen)

Überzeugende Vision für den Neubau des Hauses der Jugend

Modern in seiner Ausstattung, einladend nach draußen, jugendgerecht bei seinen Angeboten – so wünschen sich die Jugendlichen ihr neues Haus der Jugend in der Heidelberger Südstadt. Am 6. Dezember gab das Preisgericht die Gewinner des Architektenwettbewerbs „Haus der Jugend“ bekannt. Der erste Preis geht an das Büro Murr Architekten aus Dießen am Ammersee mit L+P Landschaftsarchitekten aus München. Der Siegerentwurf sieht an der Stelle, an der das Haus der Jugend auch heute platziert ist, einen prägnanten ausdruckstarken und unverwechselbaren Baukörper mit hoher Identität vor. Die Jury überzeugte die gelungene Integration in den Schulcampus, eine hohe Funktionalität bei gleichzeitig guter Aufenthaltsqualität. 

Engagierte Beteiligung der Jugendlichen

Jugendgerecht und ausdrucksstark: Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Preisgerichtsvorsitzender Dr. Eckart Rosenberger, Architekt Sebastian Murr, Landschaftsarchitekt Dietmar Lennartz und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck präsentieren den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs „Haus der Jugend“. (Foto: Rothe)
Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Preisgerichtsvorsitzender Dr. Eckart Rosenberger, Architekt Sebastian Murr, Landschaftsarchitekt Dietmar Lennartz und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck präsentieren den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs „Haus der Jugend“. (Foto: Rothe)

Das Wettbewerbsergebnis spricht für einen gelungenen Beteiligungsprozess: „Ich freue mich, dass wir heute das Ergebnis eines Prozesses präsentieren können, bei dem auch die Nutzerinnen und Nutzer, die Heidelberger Jugendlichen selbst, ausgesprochen engagiert mitdiskutiert und ihre Ideen und Meinungen eingespeist haben. Das war eine Verzahnung von Experten- und Nutzerwissen, die keineswegs selbstverständlich ist. So sind wir zu einem Ergebnis gekommen, mit dem das Haus der Jugend auch für die kommenden Jahrzehnte gut aufgestellt sein wird“, sagte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner.Seit Ende November 2015 hatten sich rund 100 Jugendliche über die Online-Plattform WhatsApp an der Diskussion um die Erneuerung des Hauses beteiligt. Zusätzlich gab es vor der Preisgerichtssitzung ein Jugendvotum, bei denen die Ergebnisse mit den Jugendlichen hinsichtlich ihrer Bedürfnisse diskutiert wurden. Jugendvertreter waren außerdem ins Preisgericht eingebunden.

Die endgültige Entscheidung, welcher der prämierten Entwürfe endgültig umgesetzt wird, fällt im ersten Halbjahr 2018. In einem vergaberechtlich vorgeschriebenen Verhandlungsverfahren werden die Preisträger ergänzende Angebotsunterlagen einreichen, die von einem Auswahlgremium abschließend bewertet werden. Die Wettbewerbsarbeiten sind noch bis zum 12. Dezember im Haus der Jugend ausgestellt. 
 


zur Pressemitteilung

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