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Heidelberg gehört zu den zehn deutschen Städten mit den besten Zukunftsaussichten

Platz neun bei Studie des Fachmagazins fDi / Vorzüge bei Humankapital, Lebensqualität und Anbindung

Heidelberg gehört zu den zehn Städten Deutschlands mit den besten Zukunftsaussichten: Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des fDi-Magazins, eines Ablegers der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times. Die Universitätsstadt wird von dem Fachmagazin auf dem neunten Platz der „German Cities of the Future 2016/17“ geführt. Bei der Untersuchung wurden zwischen 2011 und 2015 insgesamt 39 deutsche Städte in den fünf Kategorien „Ökonomisches Potenzial“, „Anbindung“, „Humankapital und Lebensqualität“, „Unternehmensfreundlichkeit“ und „Kosteneffektivität“ miteinander verglichen. Heidelberg punktet vor allem in den Kategorien „Humankapital und Lebensqualität“, „Anbindung“ und „Ökonomisches Potenzial“. Spitzenreiter ist Frankfurt vor München und Berlin.

„Heidelberg ist eine von insgesamt nur zwei Städten unter den ersten Zehn mit weniger als 300.000 Einwohnern – das zeigt, dass wir für die Zukunft auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen unsere Stärken als Stadt der Wissenschaft und Bildung weiter ausbauen und zugleich das ökonomische Potenzial am Standort nutzen. Vor allem das Interesse von Hightech-Unternehmen an Heidelberg ist groß – dafür müssen wir dringend weitere Wirtschaftsflächen entwickeln“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Bildungs- und Wissenschaftsstadt Heidelberg

In den Kategorien „Humankapital und Lebensqualität“ sowie „Anbindung“ geht Heidelberg in der Studie als jeweils fünfbeste Stadt Deutschlands und bester Standort in Baden-Württemberg hervor. Bei „Humankapital und Lebensqualität“ flossen als Indikatoren unter anderem die Anzahl der Hochschulen und Studenten, der Anteil an Abiturienten eines Jahrgangs und die Lebenserwartung ein. In der Bildungs- und Wissenschaftsstadt Heidelberg schließt mit 54 Prozent mehr als die Hälfe der Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs die Schulzeit mit dem Abitur ab. Zum Vergleich: Der Bundesschnitt liegt bei 33 Prozent. An den insgesamt zehn Hochschulen, Universitäten und Berufsakademien in Heidelberg sind 39.000 Studierende eingeschrieben. Jeder Dritte in Heidelberg lebende Arbeitnehmer hat einen akademischen Abschluss – der Anteil ist dreimal so hoch wie im Bundesschnitt. In der Kategorie „Anbindung“ wurden beispielsweise die verkehrliche Vernetzung und die Infrastruktur berücksichtigt.
 
Daneben ist Heidelberg mit Platz neun auch in der Kategorie „Ökonomisches Potenzial“ unter den Top Zehn zu finden. Hier wurden unter anderem die niedrige Arbeitslosenquote und das hohe Pro-Kopf-Einkommen in der Universitätsstadt berücksichtigt. Insgesamt 65.000 der rund 150.000 Einwohnerinnen und Einwohner Heidelbergs sind erwerbstätig, mit Pendlern werden in der Stadt am Neckar sogar circa 117.500 Erwerbstätige gezählt – ein Rekord. Die Arbeitslosenquote liegt konstant unter fünf Prozent und ist damit die zweitniedrigste aller Großstädte in Baden-Württemberg.