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Ausstellung: „The Paralympics Spirit – From Heidelberg to Beijing“

Chen Lixin (v.l.), stellvertretende Generaldirektorin des Stadtarchivs Peking, Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Dr. Peter Blum, Stadtarchivdirektor Heidelberg, Xing Weiping, stellvertretender chinesischer Generalkonsul, und Prof. Hanns Michael Hölz, Kuratoriumsvorsitzender der Nationalen Anti-Doping Agentur, eröffneten gemeinsam die Ausstellung „The Paralympics Spirit – From Heidelberg to Beijing“. (Foto: Rothe)
Chen Lixin (v.l.), stellvertretende Generaldirektorin des Stadtarchivs Peking, Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Dr. Peter Blum, Stadtarchivdirektor Heidelberg, Xing Weiping, stellvertretender chinesischer Generalkonsul, und Prof. Hanns Michael Hölz, Kuratoriumsvorsitzender der Nationalen Anti-Doping Agentur, eröffneten gemeinsam die Ausstellung „The Paralympics Spirit – From Heidelberg to Beijing“. (Foto: Rothe)

Eine neue Ausstellung zeigt die Entwicklung von den 1972 in Heidelberg stattfindenden „Weltspielen der Gelähmten“ – dem Vorgängerwettbewerb der paralympischen Spiele – hin zu den professionell inszenierten Paralympics in Peking 2008. Im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar hat Bürgermeister Dr. Joachim Gerner gemeinsam mit dem stellvertretenden chinesischen Generalkonsul Xing Weiping die Ausstellung „The Paralympics Spirit – From Heidelberg to Beijing“ am Dienstag, 26. Juli 2016, eröffnet. Die Besucherinnen und Besucher erleben ein abwechslungsreiches Programm mit originalen Bild-, Buch- und Filmpräsentationen. Die Ausstellung entwickelten die Stadtarchive Heidelberg und Peking in enger Zusammenarbeit.

Heidelberg als mutiger Vorreiter

Im Jahre 1972 nahm Heidelberg eine wegweisende Rolle für die paralympische Bewegung ein: Die Stadt begeisterte als Gastgeberin der „Weltspiele der Gelähmten“ und richtete die Spiele in bis dahin nicht dagewesener Größe und Internationalität aus. Ursprünglich sollten die Wettkämpfe im Anschluss an die Olympischen Sommerspiele in München stattfinden. Als Folge vertraglicher Vereinbarungen und der Vermietung von Wohnungen war das olympische Dorf aber bereits einen Tag nach Beendigung der olympischen Wettkämpfe nicht mehr verfügbar. „Es war damals, als der Behindertenleistungssport noch in den Kinderschuhen steckte, äußerst mutig und selbstbewusst gewesen, für München in die Bresche zu springen“, erklärte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner.

Wettbewerb der Superlative in Peking

36 Jahre später verfolgte ein Millionenpublikum vor Ort und an den Fernsehern die 13. Paralympics in Peking. Die professionell organisierten Spiele brachen Rekorde: Rund 4000 Sportlerinnen und Sportler aus 147 Ländern nahmen 2008 an den paralympischen Spielen in Peking teil. In Heidelberg waren es 1972 rund 930 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus nur 41 Ländern. „Der größte Unterschied zu damals ist, dass es in Peking 2008 und auch heute richtiger Leistungssport geworden ist. Früher war es eher Behindertensport, bei dem man sein Dasein im Rollstuhl kennenlernte und herausfand, wie der Körper auf Bewegung reagiert“, erzählt Hennes Lübbering, dreifacher Medaillengewinner bei den Spielen 1972 und fünfmaliger Paralympics-Teilnehmer.

Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick zurück auf die Historie von 1972 und 2008 und erlaubt auch einen Blick voraus auf die anstehenden 15. Paralympics in Brasilien im September 2016. Die Ausstellung ist ab Montag, 1. August 2016, bis Ende September im Stadtarchiv Heidelberg, Max-Joseph-Straße 71, von Montag bis Donnerstag, jeweils von 8.30 bis 16 Uhr, geöffnet.


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