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Ausstellung zum Thema Hochwasser ab Dienstag, 12. September, im Heidelberger Rathaus

Eröffnung am 14. September mit Bürgermeister Erichson

Hochwasser in der Heidelberger Altstadt im Juni 2013 (Foto: AZV)
Hochwasser in der Heidelberger Altstadt im Juni 2013 (Foto: AZV)

Eine Ausstellung zum Thema Hochwasser ist von Dienstag, 12. September 2017, bis Donnerstag, 21. September 2017, im Foyer des Heidelberger Rathauses, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, während der Öffnungszeiten zu sehen. Die Ausstellung zeigt die Hochwassergefahrenkarten für die Stadtteile Altstadt, Wieblingen und Ziegelhausen und informiert über die Themen Hochwasserschutz und private Hochwasservosorge und -nachsorge. Bürgermeister Wolfgang Erichson wird die Ausstellung am Donnerstag, 14. September 2017, um 17 Uhr offiziell eröffnen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Ort ist barrierefrei zugänglich.

Grundlage für die Einschätzung des Hochwasserrisikos in Heidelberg sind Hochwassergefahrenkarten, wie sie in der Heidelberger Ausstellung zu sehen sein werden. Sie zeigen die räumlichen Ausdehnungen und Wassertiefen von Hochwasserereignissen, wie sie alle 10, 50 und 100 Jahre auftreten können. Beim Krisenmanagement für diese Hochwassergefahren und -risiken geht es darum, die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und die Wirtschaft zu schützen. Die sogenannte EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie gibt potenziell von Hochwasser betroffenen Kommunen vor, wie ihre Krisenmanagementplanung, Hochwasseralarm- und Einsatzpläne aussehen und wie die Bevölkerung und Wirtschaftsunternehmen informiert werden müssen.

„Mediterranisierung“ in Heidelberg: Verwaltung arbeitet an Vorsorge-Konzept

Hintergrund der Ausstellung ist, dass in Heidelberg aufgrund des Klimawandels in den kommenden Jahren mit einer „Mediterranisierung“ des Klimas zu rechnen ist. Die Menschen müssen sich auf eine weiter steigende Durchschnittstemperatur, häufiger auftretende Hitzeepisoden im Sommer, mehr Regen und Hochwassergefahr im Winterhalbjahr einstellen und auf weniger Niederschlag im Sommer – der dafür aber öfter als kurzer, heftiger Starkregen auftritt. Die Stadt Heidelberg will deshalb Schutz- und Vorsorgemaßnahmen für die Risikofaktoren Hochwasser, Starkregen und Hitzebelastung erarbeiten. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 25. Juli 2017, bei zwei Enthaltungen die Stadtverwaltung mit einem Vorsorge-Konzept beauftragt, einem sogenannten Klimawandel-Anpassungskonzept. Mit der Ausstellung informiert die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit über das Thema.


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