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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 5830500
Fax 06221 58-30599

Zur Ämterseite

Umsetzung

der kinderfreundlichen Verkehrsplanung

Seit 2006 gibt es in Heidelberg die Leitlinien für eine kinderfreundliche Verkehrsplanung. Sie dienen als Checkliste für alle Verkehrsentscheidungen, damit die Interessen der Kinder bei der Planung berücksichtigt werden.

Plakataktion 2011 'Langsam! Schule'

Als erster Schritt zur Umsetzung der Leitlinien wurden von 2007 bis 2009 in allen Stadtteilen Begehungen mit den Kinderbeauftragten, Elternvertretern, Schul- und Kitaleitungen sowie Leitern von Senioreneinrichtungen durchgeführt. Dabei ist eine Liste von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen entstanden, die vom Amt für Verkehrsmanagement nach und nach abgearbeitet werden. Im Vordergrund stehen zum Beispiel der Bau von Querungshilfen (wie Gehwegnasen oder Fußgängerinseln) sowie die Verlängerung von Grün-Phasen von Ampeln für Fußgänger.

Seit 2012 gibt es Dialog-Displays in den Heidelberger Stadtteilen, die die Verkehrsteilnehmer auf zu schnelles Fahren hinweisen. Bei überhöhter Geschwindigkeit leuchtet ein rotes „Langsam“ auf, bei angepasster Geschwindigkeit ein „Danke“ in grüner LED-Schrift. Die Standorte werden in Abstimmung mit den Kinderbeauftragten der Stadtteile festgelegt.

Die Umsetzung der kinderfreundlichen Verkehrsplanung ist eine Daueraufgabe. Das Amt für Verkehrsmanagement steht hierfür in regelmäßigem Austausch mit den Kinderbeauftragten. Auch von Seiten der Eltern werden immer wieder Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an die Stadt herangetragen. Alle Anregungen und Forderungen werden gesammelt und überprüft. Zudem hat der Gemeinderat im März 2016 beschlossen, im Rahmen eines Sicherheitsaudits sämtliche potenzielle Gefahrenstellen an Schul- und Kinderwegen durch einen externen Experten untersuchen zu lassen.

Maßnahmen im Rahmen der Kinderfreundlichen Verkehrsplanung

In den letzten Jahren wurden im Rahmen der Kinderfreundlichen Verkehrsplanung unter anderem folgende Maßnahmen in den verschiedenen Stadtteilen umgesetzt:

Altstadt

  • Absperrung und Bodenmarkierung „Achtung Kinder“ vor dem Kindergarten Schlossberg
  • Zusätzliche Tempo-Limit Markierung „30“ in der Klingenteichstraße
  • Aufbringen eines Piktogramms „Achtung Fußgänger“ in der Plöck an der Ecke zur Sandgasse sowie in der Karlstraße an der Ecke zur Kanzleigasse
  • Schließung des Klingentors für den KFZ-Verkehr
  • Umbau des Knotens Klingenteichstraße/Ebertanlage
  • Ausweisung der Theaterstraße zwischen Heidelberger Theater und Plöck als verkehrsberuhigter Bereich

Bergheim

  • Installation eines Warnblinkers für Fußgänger in der Bergheimer Straße an der Ecke zur Mittermaierstraße
  • Verbesserungen am Zebrastreifen in der Bergheimer Straße in Höhe der Kirchstraße durch den Bau von Aufstellflächen auf der Fahrbahn
  • Markierung und Poller sichern die Querung der Kreuzung Alte Eppelheimer Straße und Kirchstraße

Boxberg

  • Einengungen der Fahrbahn durch Querungshilfen am Götzenberg und am Boxbergring in der Höhe des Iduna Centers
  • Absicherung der Zufahrt zur Waldparkschule mit so genannten „Berliner Kissen“

Handschuhsheim

  • Aufstellen von Pollern in der Kriegsstraße entlang der Schule sowie im Kreuzungsbereich zur Burgstraße
  • Aufstellen von Pollern im Kreuzungsbereich der Kriegs- und Mühltalstraße
  • Anbringung von kleinen Sperrflächen vor und hinter dem Fußgängerüberweg in der Steubenstraße
  • Aufbringen von Piktogrammen im Umfeld der Heiligenbergschule
  • Vergrößerung der Aufstellfläche für Fußgänger an der Ampelanlage Mühlingstraße
  • Verkehrsschild „Achtung Kinder“ in der Zeppelinstraße in der Höhe zum Verbindungsweg in die Schubertstraße
  • Verlegung des Zebrastreifens vor der Tiefburg und Anbringen von Gehwegnasen
  • Zur besseren Sicht in der Burgstraße wurde das gesetzliche Halteverbot verlängert und durch Markierungen verdeutlicht
  • Anbringung von Sperrflächen im Weiher, damit das Sichtfeld vergrößert wird
  • Aufbringen der Haltellinie im Einmündungsbereich Steubenstraße/Handschuhsheimer Landstraße
  • Anbringung von Sperrflächen an den Kreuzungen Zeppelinstraße/Pfarrgasse und Hans-Thoma-Straße/Mühlingstraße um Kindern die Querung zu ermöglichen
  • Ausweisung der Parkflächen am Erich-Hübner-Platz um den Fußweg abzugrenzen
  • Lichtsignalanlage Berliner Str./Schubertstr. K267
  • Querungshilfen "Im Weiher"
  • Sicherung des Fußwegs entlang der Mühltalstraße
  • Installation einer provisorischen Querungshilfe in der Zeppelinstraße, im Bereich der Kreuzung Richard-Wagner-Straße

Kirchheim

  • Im Eingangsbereich des Pleikartsförster Hof Anbringung von Pollern und Markierung
  • Anlage eines befestigten Gehweges entlang des Harbigwegs zwischen Kirchheimer Weg und Haltestelle Harbigweg
  • Poller verhindern das Parken in der Pleikartsförsterstraße in der Nähe der Schule. Die Einbahnstraßenregelung sorgt für mehr Sicherheit
  • Beleuchtung eines Gehwegs im Oftersheimer Weg zwischen Diebsweg und Pleikartsförster Hof. Abmarkierung des Gehwegs ist geplant.
  • Kirchheim Spinne: Änderung Einmündung Heuauer Weg
  • Kita Hüttenbühl: Piktogramme und Poller
  • Schäfergasse: Berliner Kissen

Neuenheim

  • Installation einer Querungshilfe in der Mönchhofstraße auf Höhe der Quinckestraße
  • Querungshilfe in der Uferstraße Höhe Quinckestraße
  • Verlegung - und gleichzeitige Vergrößerung - der Bushaltestelle Mönchhofstraße in die Nähe der Mönchhofschule
  • Erneuerung der Radweg Piktogramme an der Haltestelle Brückenstraße
  • Ziegelhäuser Landstraße: Kita Kinderkiste Beschilderung, Markierungen und Piktogramme

Pfaffengrund

  • Verblasste Piktogramme wurden erneuert, z.B. vor der Graf von Galen-Schule
  • Schließung der Reiherstraße durch das Anbringen von Pfosten
  • Querungshilfe an der Marktstraße im Bereich Buschgewann
  • Einengung der Fahrbahn vor Schuleingang der Thadden-Grundschule und Anbringen von so genannten „Berliner Kissen“
  • Querungshilfe Marktstraße im Bereich Heinrich-Menger-Weg

Rohrbach

  • Neuer Zebrastreifen in der Heinrich-Fuchs-Straße zwischen Rohrbach-West und Hasenleiser
  • Markierung der Parkstände und Einbahnstraßensystem zur Verminderung des Durchgangsverkehrs in den verkehrsberuhigten Bereichen im Quartier am Turm
  • Poller im Bereich des „Wasserspielplatzes“ im Quartier am Turm
  • „Tempo-Limit 30“ Markierung im Erlenweg
  • Anbringen eines gelben Warnblinklichtes zum Schutze der Fußgänger westlich und östlich der Römerstraße an der Signalanlage Römerstraße/Am Rohrbach
  • Versetzung Poller im Bereich des Grünstreifens im Helaweg
  • Gehwegaufweitung in der Felix-Wankel-Straße in Höhe des Eichendorfforums trägt zur Sicherheit der Kinderwegeplanroute bei
  • Neue Markierungen und alternierendes Parken Im Kühlen Grund zur Reduktion der Autogeschwindigkeit
  • Verlängerung des Gitters vor dem Kindergarten Heiligenhaus
  • Anbringung der Beschilderung "Achtung Kinder" am Breisach Weg
  • Leimer Straße: Beschilderung und Markierungen
  • Im Bosseldorn: Piktogramme "Achtung Kinder"

Schlierbach

  • Sicherung des Ausgangs am S-Bahnhof Schlierbach zur Straße „Am Schlierbachhang“ durch Ziehen eines Schmalstrichs zwischen Weg und Bahnsteig
  • Verunreinigte sowie beschädigte Verkehrszeichen ausgetauscht
  • Minischwellen und Bischoffsmützen auf Höhe der Bahnunterführung im Gutleuthofhang angebracht
  • Markierungsarbeiten Wolfsbrunnensteig
  • Provisorische Sicherung des Fußgängerüberwegs am Bahnhof Schlierbach durch zusätzliche Mittelinseln
  • Teilweise Einbahnstraßenregelung der Straße In der Unteren Rombach zwischen Wolfsbrunnensteige und Jettaweg.
     

Süd-/Weststadt

  • Anbringung von Pollern auf Grund von zugeparkten Gehwegnasen unter anderem in der Feuerbachstraße/Franz-Marc-Straße/Rheinstraße/Kirschgartenstraße
  • Installation eines Gelbblinkers an der Signalanlage im Bereich Franz-Knauff-Straße/Schillerstraße für den rechtsabbiegenden Verkehr aus der Franz-Knauff-Straße
  • Anbringung einer Querungshilfe im Bereich Kaiserstraße/Römerstraße
  • Aufbringen der Piktogramme "Achtung Kinder" vor dem Kindergarten Bosseldorn

Wieblingen

  • Vor der Fröbelschule in der Mannheimer Straße wurde ein Piktogramm „Achtung Kinder“ angebracht
  • Anbringen einer Markierung „Fußgänger“ an der Bushaltestelle „Thaddenplatz“ in der Mannheimer Straße
  • Aufstellen von Pollern in der Hostig, Anbringen einer Markierung vor dem Kindergarten
  • Querungshilfe in der Mannheimer Straße in Höhe der Hermann-Treiber-Straße
  • Markieren eines Schutzstreifens im Wieblinger Weg im Abschnitt vor den Reihenhäusern
  • Querungshilfe am Dammweg am nördlichen Ende des Karolinger Wegs
  • Wallstraße vor der Fröbelschule: Schaffung geschützter Bereiche für Kinder / Fußgänger im Seitenbereich der Straße
  • Querungshilfe im Grenzhöfer Weg
  • Anbringung eines Radwegs in der Mannheimer Straße
  • Piktogramme "Achtung Kinder" und "Tempo-30-Limit" angebracht
  • Querungshilfe Adlerstraße

Ziegelhausen

  • Erneuerung der Sperrmarkierung am Sitzbuchweg, Ecke Höhenstraße
  • Anbringen einer Aufstellfläche am Oberen Rainweg am Ende der Treppenanlage
  • Wechselseitiges Parken in der Kleingemünder Straße zwischen der Peterstaler Straße und der Schönauer Straße (Verkehrsberuhigter Bereich)
  • Aufbringen von Piktogrammen im Umfeld der Kita Kinderkiste
  • Verbreiterung des bestehenden Mittelstreifens und Einrichtung von Parkständen "In der Neckarhelle" auf Höhe des Frischemarkts
  • Querungshilfe am Mühldamm
  • Querungshilfe Hirtenaue
  • Verbreiterung Mittelinsel vor Edeka in der Neckarhelle
  • Gehwegnase am Einmündungsbereich Sitzbuchweg


Kooperationsprojekte

Darüber hinaus gibt es Kooperationsprojekte der Stadt Heidelberg, die Kindern die selbstständige Mobilität erleichtern sollen:

  • Aktion Laufender Schulbus: Der "Laufende Schulbus" ist ein Angebot, bei dem Grundschulkinder in Gruppen zu Fuß in die Schule gehen und - zumindest in der Anfangszeit - von erwachsenen Begleitpersonen, dem "Busfahrer" oder der "Busfahrerin", begleitet werden.
  • Kampagne "Ich laufe gern!": Spielerisches Mobilitätstraining für Grundschüler und das Angebot, am internationalen "Zu-Fuß-zur-Schule"-Monat teilzunehmen.
  • Aktion SchulRadler: Zusammen tritt man weniger allein: Die Aktion SchulRadler bringt Heidelberger Fünftklässler sicher zur neuen Schule. Begleitet von zwei Erwachsenen radeln sie ihren noch unbekannten Schulweg in Gruppen mit bis zu zehn Kindern, bis sie ihn nach spätestens drei Wochen allein zurücklegen können.
  • Aktion Verkehrserziehungsprogramm in Heidelberg "Aufgepasst mit ADACUS": Weil komplexe Situationen wie das Überqueren der Fahrbahn Kinder schnell überfordern, bietet die Stadt Heidelberg seit September 2012 gemeinsam mit dem ADAC Nordbaden das Verkehrssicherheitsprogramm "Aufgepasst mit ADACUS" kostenlos für Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse sowie Vorschulkinder an. Das 45-minütige Programm macht Kinder mit den Verhaltensregeln an Fußgängerampeln und Zebrastreifen vertraut. Interessierte Kindergärten und Schulen erhalten Auskunft beim ADAC Nordbaden e.V., Abteilung Verkehr, Telefon 0721 8104-423 oder unter www.adac.de/nordbaden