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Kreativwirtschaft: Heidelberg bleibt ein gefragter Standort

Die Nachfrage nach Räumen für Startups und Gründer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) ist ungebremst. Rund 200 Interessenten stehen auf der Warteliste des KKW-Zentrums Dezernat 16. Auch die Interessentenliste bei der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg wächst. Eine entsprechende Information gab die Stabsstelle im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 5. April 2017.
 
Planungen laufen bereits auf der Konversionsfläche in der Südstadt: In den alten Stallungen auf den Campbell Barracks wird – entwickelt und betrieben durch die Heidelberger Dienste gGmbH – ein neues KKW-Zentrum entstehen. In den beiden Flügeln des Gebäudes sollen Raumangebote in ähnlichem Flächenumfang wie im Dezernat 16 entstehen.
 

Möglichkeiten für Kreativunternehmer bietet die Konversionsfläche Patton Barracks: Im Heidelberg Innovations Park (HIP) entstehen moderne, urbane Wirtschaftsflächen. Diese Wirtschaftsflächen bieten gute Bedingungen für Unternehmen aus den Bereichen IT, Digitale Medien und Industrie 4.0 – damit auch für kreativwirtschaftliche Unternehmen und Gründerinnen und Gründer beispielsweise aus den Bereichen Medien- und Filmproduktion und Software-/Gamesindustrie. Auch in den Teilbereichen mit Schwerpunkt Organische Elektronik können für einzelne Teilbranchen wie beispielsweise Softwareentwicklung passende Raumangebote entstehen.
 
Initiativen gibt es auch aus der KKW-Szene selbst: Ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft hat Interesse angemeldet, eine Immobilie auf den Konversionsflächen zu erwerben und als Kreativstandort zu entwickeln. Die Kaufinteressenten sind derzeit im Gespräch mit den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung.
 
„Wir möchten langfristig weitere Flächen für die gemeinschaftliche Nutzung durch Unternehmen aus mehreren Teilmärkten entwickeln“, sagt Katharina Pelka von der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft. „Dabei verfolgen wir das Ziel, neben dem bestehenden Raumangebot in einfacher Ausbaustufe, wie etwa das Dezernat 16, zukünftig unterschiedliche Raumstandards zur Verfügung zu stellen. Gründer haben andere Bedürfnisse als Unternehmen, die sich bereits erfolgreich am Markt behauptet haben.“ Allerdings fehle es in Heidelberg an freien Immobilien und Flächen, so Pelka. Nutzungspotenziale gibt es derzeit in Zwischennutzungen, wie dem ehemaligen Gebäude der Heidelberger Druckmaschinen in der Kurfürsten-Anlage. Die Stabsstelle konnte hier an den Eigentümer potenzielle Interessenten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft vermitteln.