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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

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UNESCO City of Literature / Kulturamt
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Ishmael Beah liest am 27. Juni aus seinem neuen Roman „Das Leuchten von Morgen“

Autorengespräch mit Ilija Trojanow in der Reihe „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ in der Stadthalle

Ishmael Beah, ehemaliger Kindersoldat und internationaler Unicef Botschafter aus Sierra Leone, liest aus seinem neuen Buch „Radiance of Tomorrow“. (Foto: John Madere)
Ishmael Beah, ehemaliger Kindersoldat und internationaler Unicef Botschafter aus Sierra Leone, liest aus seinem neuen Buch „Radiance of Tomorrow“. (Foto: John Madere)

Das Interkulturelle Zentrum (IZ) der Stadt Heidelberg lädt gemeinsam mit dem Verlag „Das Wunderhorn“ zu einem Autorengespräch mit Ishmael Beah und Ilija Trojanow am Montag, 27. Juni 2016, ein. Das Gespräch findet im Rahmen des Literaturprojekts „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ um 20 Uhr im Kammermusiksaal, Kongresshaus, Stadthalle, Neckarstaden 24, 69117 Heidelberg, statt. Ishmael Beah, ehemaliger Kindersoldat und internationaler Unicef Botschafter aus Sierra Leone, liest aus seinem neuen Buch „Radiance of Tomorrow“ („Das Leuchten von Morgen“). 

Überlebende kehren in ihr zerstörtes Heimatdorf zurück

Die Autobiografie über sein Leben als Kindersoldat in Sierra Leone hat Ishamel Beah weltberühmt gemacht. In seinem aktuellen Roman beschreibt er nun, wie einige Jahre später Überlebende in ihr vom Krieg zerstörtes Heimatdorf Imperi zurückkehren und dort versuchen, ein gemeinsames Leben aufzubauen, überlagert von den Schatten der Vergangenheit. Der renommierte Schriftsteller Ilija Trojanow, moderiert den Abend, übersetzt und liest die deutsche Übersetzung.

IZ präsentiert starke Einzelstimmen

Bei der derzeitigen Diskussion über Migrantengruppen, Migrationswellen oder Migrationsströme verschwindet der Einzelne in einer anonymen Masse. Diesem Trend zur Verallgemeinerung setzt das Interkulturelle Zentrum das Literaturprojekt entgegen, welches starke, einzelne Stimmen und Geschichten in den Mittelpunkt stellt. Es geht um Fragen von Identität und Wandel, die Auswirkungen der Migrationsbewegungen auf die Literatur, Selbstverortungen der Literaturschaffenden und die Einordnung der Literaturkritik. Die Werke und Autoren repräsentieren oder thematisieren die veränderten Lebensrealitäten mit einer neuen Selbstverständlichkeit.

Förderung vom Land und der Stadt

Das Projekt „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ findet in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und der UNESCO City of Literature statt. Es wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Heidelberg gefördert.


Weitere Infos

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.iz-heidelberg.de, im Sekretariat des Interkulturellen Zentrums unter Telefon 06221 58-15600 oder per E-Mail an iz@heidelberg.de.

Foto zum Download

(Erstellt am 20. Juni 2016)