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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

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UNESCO City of Literature / Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
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Expedition Poesie

Poeten aus Heidelberg und Prag übersetzen am 9. und 10. Dezember miteinander ihre Gedichte

Wiedersehen in Heidelberg: Im Rahmen der Literaturstadt-Veranstaltung „Expedition Poesie“ arbeiten Heidelberger und Prager Autoren zusammen. Unser Foto zeigt die Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung im November im Prager Goethe-Institut (v.l.n.r.).: Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel, Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Wanda Heinrichová, Hans Thill, Vendula Vartová, Dr. Frank Barsch, Anne Richter, Radek Malý, Kateřina Bajo, Stefan Kaumkötter (Kulturamt Heidelberg), Tomáš Řehák, Radka Návarová (Foto: Jaroslav Šonka)
Wiedersehen in Heidelberg: Im Rahmen der Literaturstadt-Veranstaltung „Expedition Poesie“ arbeiten Heidelberger und Prager Autoren zusammen. Unser Foto zeigt die Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung im November im Prager Goethe-Institut (v.l.n.r.).: Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel, Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Wanda Heinrichová, Hans Thill, Vendula Vartová, Dr. Frank Barsch, Anne Richter, Radek Malý, Kateřina Bajo, Stefan Kaumkötter (Kulturamt Heidelberg), Tomáš Řehák, Radka Návarová (Foto: Jaroslav Šonka)

Wenn sich Poeten aus zwei europäischen UNESCO-Literaturstädten begegnen, dann fliegen die Wörter nur so umher und mischen sich die Sprachen: Mitte November waren die Heidelberger Autoren Dr. Frank Barsch, Anne Richter und Hans Thill in Prag, um dort mit den schreibenden Kolleginnen und Kollegen Gedichte in die jeweils andere Sprache zu übertragen. Am 9. und 10. Dezember steht der Gegenbesuch in Heidelberg an. Zu Gast sind Wanda Heinrichová, Radek Malý und Vendula Vartová. Einblicke in die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit geben die sechs Poetinnen und Poeten bei „Expedition Poesie“ am 9. Dezember, 20 Uhr, in der Theaterwerkstatt Heidelberg und am 10. Dezember, 18 Uhr, im Goethe-Institut Mannheim.

Die Autoren blicken auf eine spannende und arbeitsreiche Woche in Prag mit einer ganz besonderen Arbeitsatmosphäre zurück. So konstatiert Dr. Frank Barsch: „Es war ein ganz erstaunliches Erlebnis: mitten in einer so quirligen europäischen Hauptstadt zu sein und in aller Ruhe in der Bibliothek mit den tschechischen Dichterinnen und Dichtern vier Tage lang nur über Gedichte zu sprechen“.

Seine Kollegin Anne Richter pflichtet ihm bei und betont den Wert der Gruppenarbeit: „Beim gemeinsamen Übersetzen unserer Gedichte ist ein besonderes Miteinander entstanden; es war sehr schön zu erleben, wie jeder einzelne Autor sich mit den Texten der anderen auseinandersetzte, um passende Wörter und Verse zu finden und die Gedichte auf seine ganz eigene Weise in die jeweils andere Sprache zu übertragen.“ 

Der Heidelberger Lyriker Hans Thill ist einer der Teilnehmer der „Expedition Poesie“. (Foto: Ute Schendel)
Der Heidelberger Lyriker Hans Thill ist einer der Teilnehmer der „Expedition Poesie“. (Foto: Ute Schendel)

Hans Thill zieht ein ähnliches Fazit: „Eine Werkstatt von seltener Intensität, in der sich die Sprachen mischten. Und das vor der beeindruckenden Prager Kulisse.“

Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts und des Projektes der UNESCO City of Literature Heidelberg, betont die außergewöhnliche Arbeit der beteiligten Dichter und unterstreicht die Bedeutung des internationalen Kooperationsprojektes in der heutigen Zeit: „Das Format der Poesie-Expedition hat sich bewährt. Es sind zahlreiche aufs Feinste nuancierte Übersetzungen von Gedichten Heidelberger und Prager Poetinnen und Poeten entstanden. Darüber hinaus leisten die UNESCO Cities of Literature mit der von Heidelberg ausgehenden Veranstaltungsreihe „Poesie-Expedition“ einen konkreten Beitrag zur Völkerverständigung.“

Die Projektleiterin der UNESCO City of Literature Prag, Kateřina Bajo, schließt sich ihr an: „Ich glaube, dass diesem ersten Projekt eine Vielzahl weiterer zukünftiger Projekte folgen, welche wir zusammen mit Heidelberg als Teil unserer Zusammenarbeit im UNESCO Creative Cities Network realisieren werden. Ich bin sehr froh darüber, dass wir dieses internationale Projekt durchführen und zudem diese gute Kooperation tschechischer und deutscher Autoren begründet haben.“

Der Austausch wird durch die intensive Zusammenarbeit der beiden UNESCO-Literaturstädte Heidelberg und Prag ermöglicht und vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert. 


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