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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Lernort Natur, Geo- und Naturpark
Theaterstraße 9
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-28333

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Radeln & Biken

im Heidelberger Wald

Die Nähe zu den Ballungszentren und die Fülle touristisch lohnenswerter Ziele bedingen eine starke Nutzung der Waldwege des vorderen Odenwaldes durch unterschiedlichste Nutzergruppen. Hier begegnen sich Wanderer, Jogger, Hundehalter, Reiter, Forstleute und Jäger, Radfahrer und Mountainbiker und viele mehr. Das größte Konfliktpotenzial entsteht dabei beim Aufeinenadertreffen von Fußgängern und Mountainbikern, was im Geschwindigkeitsunterschied begründet ist. Um allen Waldnutzern gerecht zu werden, hat Heidelberg in letzter Zeit einiges in Sachen Besucherlenkung getan. So wird vermehrt versucht, den unterschiedlichen Nutzern auch unterschiedliche Angebote zur Verfügung zu stellen.
In jüngster Zeit sind dadurch vor allem zwei Projekte entstanden: Die Freeride-Übungsstrecke am Königstuhl und die Mountainbike-Strecken des Odenwalds.

Mountainbiker im Wald (Foto: www.studio-m3.de)
Foto: www.studio-m3.de

Hierbei sollten nicht weitere touristische Highlights geschaffen werden, um noch mehr Besucher in den Heidelberger Wald zu locken. Vielmehr sind beide Projekte Teil eines Konzepts zur Besucherlenkung und Waldberuhigung. Das klingt paradox, ist aber logisch: Wenn man die Bedürfnisse nach legal befahrbaren Trails und Querfeldein-Strecken anerkennt und ein entsprechendes Angebot schafft, trägt dies zur Beruhigung anderer Waldflächen bei.

Denn das Gesetz sagt,

dass in Baden-Württemberg das Radfahren auf befestigten Waldwegen erlaubt ist, die mindestens zwei Meter breit sind. Jeder, der auf schmalen, naturbelassenen Pfaden oder querfeldein unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit und bringt möglicherweise andere in Gefahr.

Dass gerade die schmalen Trails attraktiv für Mountainbiker (aber eben auch Wanderer sind), hat die Stadt Heidelberg dazu bewogen, auch einen Teil solcher Wege für Radfahrer offiziell freizugeben.

Gegenseitige Rücksichtnahme

ist dennoch oberstes Gebot beim Besuch des Waldes. Das Recht auf eigene Erholung und sportliche Aktivität hat da ihre Grenzen, wo andere gestört oder gefährdet werden. Jeder soll im Wald gleichermaßen Erholung und Ausgleich finden können.


Weitere Infos

www.mtb-geo-naturpark.de