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Frank Witzel

„Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“

Freitag, 23. Juni, 18 Uhr

Lesung und Gespräch mit dem Heidelberger Poetikdozenten 2017.

Frank Witzel. (Foto: Gianni Plescia)

5 Jahre lang hat Frank Witzel an seinem Roman mit dem barock-unmäßigen Titel gearbeitet. Wäre ihm 2012 nicht der Robert-Gernhardt-Preis verliehen worden, hätte er das 800-Seiten-Buch, dem 2015 der Deutsche Buchpreis zugesprochen wurde, womöglich nie vollendet. Das von der Jury als „maßloses Romankonstrukt und genialistisches Sprachkunstwerk“ bezeichnete Werk reflektiert aus der Perspektive eines Dreizehnjährigen die Übergangsphase zwischen Kindheit und Jugend in einem typisch bundesdeutschen Kleinbürgermilieu der ausgehenden 1960er Jahre. In 98 Kapiteln, die zwischen Handlungssträngen, Jahrzehnten und Themen wie Terrorismus und Popmusik hin und her springen, entsteht ein Kaleidoskop der alten BRD zwischen Wahrnehmung und Wahn.
Frank Witzel wurde 1955 in Wiesbaden geboren. Nach dem Abitur studierte er Soziologie und Philosophie in Frankfurt/Main u. a. bei Alfred Schmidt. Sein künstlerisches Spektrum umfasst Romane, Essays, Katalogtexte, Reden zu Ausstellungseröffnungen, Gespräche und Buchillustrationen.
 
 
Eine Veranstaltung im Rahmen der Heidelberger Poetikdozentur.
 
 
Moderation: Prof. Dr. Michaela Kopp-Marx

Universität Heidelberg