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UNESCO City of Literature / Kulturamt
Haspelgasse 12
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Granada

Ein musikalisch-poetischer Abend der UNESCO City of Literature Granada

Sonntag, 25. Juni, ab 18 Uhr

18 Uhr: Lyrik-Lesung von Ángeles Mora

Ángeles Mora. (Foto: privat)

Ángeles Mora gewann 2016 den spanischen Poesiepreis und den Kritikerpreis für ihre Gedichtsammlung „Ficciones para una autobiografia (Bartelby)“. Sie wurde in Rute (Provinz Córdoba) geboren, lebt aber seit 1980 in Granada, wo sie auch spanische Philologie studierte.
Sie veröffentlichte 1982 ihre erste Poesie-Sammlung, „Pensando que el camino iba derecho“ gefolgt von „La canción del olvido“ aus dem Jahr 1985 und „La guerra de los treinta años“, für die sie 1989 den Rafael Alberti Poetry Prize gewann. Im Jahr 2000 erschien „Caligrafía de ayer“, 2001 „Contradicciones, pájaros“ und im Jahr 2008 „Bajo la alfombra“. Des weiteren existieren Anthologien ihrer Arbeit: „Antología poética“ (1982-1995), herausgegeben von Luis Muñoz, 1995 und „¿Las mujeres son mágicas ?“, mit einem Prolog von Miguel Ángel García, 2006. 2005 erfolgte die Veröffentlichung ihrer Gedicht-Anthologie durch die Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes.

19 Uhr: Lesung des Lyrikers Juan Andrés García Román

Juan Andrés García Román. (Foto: Erika Martinez)

Geboren 1979 in Granada, Spanien. Juan Andrés García Román lebt heute in Deutschland, wo er als Dozent an der RWTH Universität Aachen arbeitet. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Granada. In Jahr 2012 hat er seine Doktorarbeit abgeschlossen, in welcher er die Poetik des chilenischen Autors David Rosenmann-Taub untersucht hat. Er übersetzt seit 2005 aus dem Deutschen und Englischem, u.a. Autoren wie Rainer Maria Rilke, Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, H. P. Lovecraft oder die gegenwärtigen Arne Rautenberg oder Michael Krüger.Sein Name erscheint in den wichtigsten Anthologien aktueller Lyrik. García Román schreibt phantasiegeladene, mutige Texte, die Gemeinplätze überwinden und den Leser zwingen, seine mentalen Sicherheiten über Bord zu werfen. Sein letzter Lyrikband, „Fruta para el pajarillo de la superstición” (Pre-Textos) ist in Januar 2017 erschienen. Zu seinen Werken zählen sich auch „El fósforo astillado” (2011, DVD Ediciones und „La adoración” (DVD Ediciones).

20 Uhr: Mónica Francés "Di me lo / Say it" – Lyrik-Konzert mit Jesús Hernandez (Jazzpiano) und Heiko Plank (plank)

Mónica Francés. (Foto: Jesús García LaTorre)

Mónica Francés (Granada, 1971) hat einen Bachelor in spanischer Philologie. Sie arbeitet an der Herausgabe von Kompendien zur Psychoanalyse zu Freud an der Universität Granada mit. Als Schauspielerin war sie in zeitgenössischen Theaterstücken, als Theaterkritikerin der Zeitung „Granada Hoy“ und als Direktorin der Zeitschrift „Letra Clara“ tätig. Zwischen 2005 und 2009 arbeitete sie ferner beim Magazin „Teatro Público, Centro Andaluz de Teatro“ als Redakteurin und Essayistin.
Zum letzten Album von Xguix steuerte sie die Lyrics bei. Aus der aktuellen Kooperation mit dem Musiker Jesús Hernández entstanden die Poesie-Aktion „Uso el dinero para hablar“ und der Soundtrack „Vibración de Granada“ von José Val del Omar. Vor kurzem hat sie das Stück „Poetic Impromptu“ zusammen mit Heiko Plank und Jesús Hernández komponiert und aufgeführt. In diesem Jahr hat sie zwei Broschüren, „Área 25“ und „Todo es relato“, sowie die Gedichtsammlung „Di me lo“ veröffentlicht.

Jesús Hernández, 1967 in Granada geboren, begann zunächst klassische Musik zu studieren, widmete sich dann aber schnell anderen Musikstilen: Rock, Jazz, brasilianische Musik und Flamenco. Er lernte von einigen etablierten Musikern Granadas, wie z. B. Melker Issaksson oder David Defries und wurde in den USA von den Musikern John Cain, Marc Lawson beeinflusst; ebenso spielten die brasilianischen Musiker Jovino Santos und Marcos Silva eine wichtige Rolle für seinen weiteren musikalischen Werdegang. Zusammen mit Defries gründete er die Gruppe „No Fear Music“, welche häufig auf Konzertreisen in Spanien war und auch Auftritte in Großbritannien und den USA gab.
Musiker, mit denen er zusammenarbeitete waren u.a.: Enrique Morente, Hafez Modir, Steve Willianson, Emilio Maya, Michelle Godart, Jorge Pardo, Mark Holen, Ana Cali, Rubem Dantas, Eduardo Coma, Paul Stocker, Tim Ferguson, Frank William, Guga Murray, Jesús Méndez, Sergio El Colorao.
Zudem war er der Hauptkomponist und Arrangeur im "Cabaret Líquido", das den MAX Award für das beste Musical 2008 in Spanien erhielt. Derzeit arbeitet er in an dem Projekt "Bojaira", das bereits erfolgreich in Spanien, New York, Paris und Toulouse gestartet ist.

Heiko Plank. (Foto: privat)

Heiko Plank: Bis 1987 Gitarre bei Wolfgang Lendle und bis 1989 Orchesterleitung an der Bundesakademie Trossingen. 1987 Anstellung an der Musikschule und Akademie der Stadt Kaiserslautern im Fach Klassische Gitarre. Seit 1995 Kompositionen und Konzerte sowie kontinuierliche projektbezogene Zusammenarbeit in den Bereichen Arrangement, Sounddesign, Produktion und Erwachsenenbildung unter anderen für: Anselmo Zolla (Choreograph, Brasilien - AZ-Dancecompany), Markus Stockhausen, Dieter Schnebel, Nils Petter Molvaer, Michael Rissler, Ulrich Leyendecker, Dieter Torkewitz, Mike Rossi, Johannes S. Sistermanns, den Bayerischen Rundfunk, SWR und den Saarländischen Rundfunk, Thomson, die IFA-Berlin, das Theater Genua, Yamaha Guitars, das Pfalztheater Kaiserslautern, König & Meyer, das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, die Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte Schlüchtern, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, die Technischen Universität Kaiserslautern, das Institut für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt und das „Netzwerk Neue Musik“ der Kulturstiftung des Bundes, Spektrum Villa Musica. Vielfältige Konzertreisen, u. a Auftritte bei Jazzfestivals und Festivals zur zeitgenössischen Musik in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Rumänien und Ungarn.


UNESCO City of Literature Granada