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Ilma Rakusa

„Auf Rilkes Spuren in Russland“. Lesung und Gespräch mit Dr. Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv Marbach)

Samstag, 24. Juni, 20 Uhr

Ilma Rakusa. (Foto: Giorgio von Arb)

Ilma Rakusa ist die Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter. Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in Budapest, Ljubljana und Triest. 1951 ließ sich die Familie in der Schweiz nieder. Ilma Rakusa besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Zürich. Nach der Matura studierte sie von 1965 bis 1971 Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und Leningrad. 1971 promovierte sie mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit zum Thema „Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur“ zum Doktor der Philosophie. Von 1971 bis 1977 war sie Assistentin am Slawischen Seminar der Universität Zürich, an der sie seit 1977 als Lehrbeauftragte wirkt. Neben dieser Tätigkeit ist sie als Übersetzerin aus dem Französischen, Russischen, Serbokroatischen und Ungarischen und als Publizistin (Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit) tätig. Heute lebt Ilma Rakusa als freie Schriftstellerin in Zürich. Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Fachjury des Zuger Übersetzer-Stipendiums. Auszeichnungen u.a.: Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), Schweizer Buchpreis (2009), Manès-Sperber-Preis (2015), Berliner Literaturpreis (2017).

Dr. Thosten Schmidt. (Foto: privat)

Dr. Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv Marbach); Künstlerischer Leiter des internationalen Ausstellungs- und Forschungsprojektes ›Rilke und Russland, Studium der Germanistik und Philosophie in Jena und Göttingen, Promotion über Uwe Johnsons ›Jahrestage‹. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Göttinger Universität, Lehraufträge und Gastdozenturen an den Universitäten Gießen, Jena und Freiburg. Seit 2006 in Marbach als Leiter der ›Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg‹ und Herausgeber der bibliophilen Reihe SPUREN zuständig für Europas dichteste historische Literaturlandschaft; Veröffentlichungen zur Literatur- und Kulturgeschichte des 18.-20. Jahrhunderts (u.a. zum literarischen Salon, zur engagierten Literatur, zum Problem der Holocaust-Darstellung, zu Uwe Johnson und zu Rainer Maria Rilke), zur Wissenschaftsgeschichte der Neuphilologien sowie zu körper- und gedächtnistheoretischen Fragestellungen (Kulturgeschichte des Kalenders als Erinnerungsapparatur, Wechselbeziehungen von Literatur und Leibesübungen).

In Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach.