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Planausschnitt des Kinderstadtplans - Heidelberger Schloss (Grafik: Fuchs)

Kinderaltstadtplan

Schlossgeschichten

Oben auf dem Berg, über den Gassen der Altstadt mit ihren vielen Geheimnissen und Geschichten, wacht das berühmte Schloss. Schwer zu glauben, dass das Schloss nicht immer an der Stelle stand, wo man es heute bewundern kann. Vor ganz vielen Jahren war es hoch, fast an der Bergspitze gelegen und erinnerte eher an eine Burg.

Diese „Obere Burg”, mit vielen Türmen und dicken Wehrmauern, erwies sich als sehr sicher, aber nicht als besonders bequem und modern. Der Weg hinauf zur Burg war mühsam und beschwerlich und den reichen Fürsten wurde es hier oben zu einsam. So zogen sie samt ihrer vielen Soldaten, Bediensteten, Hofdamen, Pferden und Jagdhunden nach und nach in die „Untere Burg”, die direkt über der Stadt gebaut wurde und ihre Vorgängerin an Bedeutung übertreffen sollte.


Zwei Engel für zwei tote Kinder

Nach nicht allzu langer Zeit wurden die Heidelberger Fürsten und Herrscher über die ganze Pfalz so mächtig, dass sie sogar Könige werden konnten, was Kurfürst Ruprecht III. auch im Nu in die Tat umsetzte (1400). Er hat das Heidelberger Schloss recht wohnlich gemacht. Gleich links im Schlosshof könnt ihr den Ruprechtsbau anschauen. Er ist leicht zu finden, da über der Tür zwei Engel mit einem Rosenkranz zu sehen sind.

Man erzählt sich, dass der Baumeister des Kurfürsten Ruprecht zwei Söhne hatte, die ihren Vater bei der Arbeit immer begleiteten. Sie waren hilfsbereit und lustig und jeder am Hofe mochte sie. Darum trauerte das ganze Schloss mit dem weinenden Baumeister als seine Kinder eines Tages am Bau verunglückten. Jeden Tag brachte der Vater einen frischen Rosenkranz an die Unglücksstelle. Seine Trauer war so groß, dass er weder arbeiten noch essen konnte. Nichts konnte ihn erfreuen, bis ihm eines Nachts seine Kinder im Traum erschienen. Sie brachten den Kranz aus frischen Rosen zurück und trösteten den armen Mann. Schon am nächsten Morgen konnten die verwunderten Bediensteten den Baumeister bei der Arbeit sehen. Er verewigte seine Kinder in Stein, so dass noch heute die Menschen die Geschichte der zwei Engel kennen.


Großbaustelle Schloss für Zimmer mit Aussicht

Knapp hundert Jahre später entstand am Schloss eine richtige Baustelle. Ludwig V. errichtete nicht nur ein weiteres Haus, nach ihm auch Ludwigsbau genannt, sondern kümmerte sich auch um die feinen Hofdamen, die mit ihren vielen Kleidern in ein „Frauenzimmer” hinter dem Ruprechtsbau einziehen durften. Dieser Frauenbau war damals drei Stockwerke hoch, so dass die jungen und älteren Damen eine wunderschöne Neckaraussicht an jedem Morgen genießen konnten.

Da damals sehr viel und gern gegessen wurde, musste auch eine neue Küche am Schloss entstehen. Heute kann man dort, wo einmal die Herrenküche war, nur Mauerreste sehen. Es duftet nicht mehr nach dem frischen Brot, das der Bäcker buk und es gibt auch keine Köche und Diener, die die Tafel mit Wild und Fisch decken und schwere Weinkrüge hereintragen. Wenn ihr eure Augen schließt, könnt ihr euch aber vielleicht Kurfürst Ludwig V. vorstellen: Im neuen Bibliotheksbau, der sich links zwischen Ruprechtsbau und Frauenzimmer befindet, pflegte er zwei Mal am Tag zu speisen. Gewöhnlich saß er dabei am Tischkopf, gleich neben ihm sein engstes Gefolge und am anderen Ende aßen die Bediensteten. Dabei konnte der Fürst auf ganz Heidelberg herunterblicken, denn in jede Seite seiner Hofstube ließ er ein Fenster bauen.

Die Soldaten und Wächter bekamen von Ludwig V. ein eigenes Haus, den Soldatenbau, der nicht weit entfernt vom Brückenturm stand. Von den Türmen aus wurde das Schloss stets bewacht, doch der Reichtum der Kurfürsten wurde dadurch nicht immer vor gierigen Fremden geschützt.


Kein Zutritt für Hexen

Es wird erzählt, dass eine alte Hexe aus den Bergen von der Pracht des Schlosses gehört habe. Sie beschloss nach Heidelberg zu wandern, um von nun an in dem prächtigen Schloss zu wohnen. Dort angekommen, musste sie enttäuscht feststellen, dass das Tor verriegelt war und es niemandem am Hofe in den Sinn kam, ihr das Schloss zu überlassen. Da soll sie eine solche Wut gepackt haben, dass sie mit aller Kraft versuchte, den eisernen Ring am Tor durchzubeißen. Das dicke Eisen bekam von den alten Zähnen der Hexe jedoch lediglich einen Riss, der bis heute zu sehen ist. Die Hexe verabschiedete sich ein für alle Male von Heidelberg und reiste zahnlos wieder ab. Seitdem heißt es in der Stadt: Wer es schafft, den Ring durchzubeißen, der bekommt das ganze Schloss geschenkt …

Ludwig V. hat sich sehr um die Sicherheit seines Schlosses gesorgt. Jeder, der heute von der Stadt aus hinauf zum Schloss blickt, kennt den zersprengten Dicken Turm. Seine Mauern wurden fest aus einem besonders starken Mörtel gebaut und waren tatsächlich sieben Meter dick! Er steht am Rande des Stückgartens, wo früher gefährliche Geschütze (damals auch „Stücke” genannt) aufgestellt wurden. Von der Stadt aus ganz links war ein anderer Turm für alle Heidelberger sehr wichtig. In seinem Dach gab es eine Glocke, die gemeinsam mit den Kirchglocken aus der Stadt vor Gefahren warnte oder besondere Ereignisse verkündete. Daher stammt auch sein Name: Glockenturm.

Doch es gibt noch mehr Türme am Schloss zu entdecken: Am Hirschgraben in der Nähe der Bibliothek gab es einen Gefängnisturm, der nur über eine Leiter von oben erreichbar war, was eine Flucht ganz unmöglich machte. Bis heute nennt man diesen Turm „Seltenleer”, da er immer mit Schurken und Dieben besetzt war. Die andere Schlossseite bewachte der Krautturm und hier liegt jeder falsch, der denkt, dort sei Sauerkraut gelagert worden. Der Turm verbarg in sich das wertvolle Zündkraut, besser bekannt als Schießpulver.


Das Schloss wird zum Palast

Später waren die Kurfürsten nicht mehr so sehr darauf bedacht, das Schloss zu schützen. Sie wollten das Leben genießen und die Pracht des Schlosses besonders gut zur Geltung bringen. So entstand auch der Gläserne Bau, in dessen wunderschönem Tanzsaal Friedrich II. seine Gäste empfing. Das Ungewöhnliche an diesem Raum war eine Wand voller kostbarer und seltener Spiegel aus dem fernen Venedig, deren Funkeln und Glitzern jedes Fest unvergesslich machte. Durch die vielen Arkaden (Rundbögen) konnten die Kurfürsten bei jedem Wetter die Ritterturniere im Schlosshof beobachten oder sich über die Gaukler amüsieren. Diese Umbauten verwandelten das Schloss allmählich in einen prunkvollen Palast.

Nur knapp drei Jahre konnte sich Kurfürst Ottheinrich an seiner Herrschaft über Heidelberg erfreuen. Doch diese kurze Zeit reichte ihm aus, um eines der schönsten Gebäude errichten zu lassen, dessen Fertigstellung er selbst nicht mehr erlebte. Er verstand sehr viel von Kunst und Architektur, studierte in fremden Ländern und sammelte viele Erfahrungen auf seinen Reisen. Der Ottheinrichsbau hatte drei Etagen und zwischen den Fenstern haben die fürstlichen Steinmetze mehrere Figuren als Schmuck geschaffen. Die römischen Götter und starke, kluge Helden wie Herakles sollten dem Kurfürsten in seiner Herrschaft behilflich sein. Wie selten einer, kannte sich Ottheinrich mit Büchern und alten Schriften aus und kaufte diese für seine Bibliothek. Er ließ sie oben auf der Empore der Heiliggeistkirche aufstellen und verbrachte hier viele Stunden. Damit bereicherte er die Heidelberger „Bibliotheca Palatina”, die bis heute in der ganzen Welt berühmt ist. Kurfürst Ottheinrich konnte sich nicht nur für Kunstgemälde und Bücher begeistern. Mit Vorliebe veranstaltete er große Feste mit gutem und reichlichem Essen und wurde dadurch so unglaublich dick, dass er am Ende seiner Regentschaft nicht mehr die Treppe zu seinen geliebten Büchern hinaufsteigen konnte und mit einer Sänfte umher getragen werden musste.

Wie er schon bald feststellen musste, kostete so viel Kunst und Spaß natürlich Unmengen an Geld. Die hohen Baukosten musste der nächste Kurfürst übernehmen. Jahre später wurde der beliebte Ottheinrich sogar im Sandstein verewigt. Gleich links von seinem Gebäude steht der Friedrichsbau und genau über dem Eingang zur Terrasse könnt ihr ihn entdecken. Sein Kopf wendet sich vom eigenen Bauwerk ab und man munkelt, dass der steinerne Fürst auf diesem Weg seine Schulden zu vergessen versucht.

Dem späteren Kurfürsten Friedrich IV. gehörte das Haus an der Aussichtsterrasse (dem „Schlossaltan”). Der Bildhauer Sebastian Götz mit seinen vielen tüchtigen Gesellen hat über mehrere Wochen an den vielen Figuren gemeißelt und geschliffen. Seine Figuren stellen alle wichtigen Vorfahren des Kurfürsten Friedrich IV. dar: Kaiser, Könige, Herzöge und sogar Friedrich selbst wachen seit dieser Zeit über den Schlosshof.
Wer passt in den Fußabdruck?

Auf der anderen Seite des Friedrichsbaus gibt es ebenso viel zu entdecken. Ganz merkwürdig ist eine Stelle an der Schlossterrasse links vom Eingang, die an einen Fußabdruck erinnert. Die Legende besagt, dass bei einem festlichen Tanzball die Fackeln und Kerzen zur Beleuchtung des Tanzsaals die hölzerne Decke des Friedrichsbaus in Brand setzten. Schnell griff das Feuer um sich und alle rannten hilflos durcheinander. Nur einer bewahrte einen klaren Kopf: Ein Ritter, bekannt durch seinen Mut und seine Schnelligkeit beruhigte die Damen mit einem Handkuss und führte sie durch die enge Wendeltreppe hinaus. Als er sich vergewissern wollte, dass auch keiner im lodernden Festraum zurückgeblieben sei, bemerkte er mit Schrecken, dass der Treppenturm in Flammen stand. So blieb ihm nur der Sprung aus dem Fenster, wobei seine schwere Rüstung einen tiefen Fußabdruck auf der Schlossterrasse hinterließ. Dem Ritter wurde bei diesem tollkühnen Sprung kein Haar gekrümmt und seitdem heißt es: Wessen Fuß in den ritterlichen Abdruck passt, der wird mit einem glücklichen Leben belohnt. Probiert doch mal aus, ob auch ihr eine „glückliche Schuhgröße” habt! Von der Schlossterrasse aus habt ihr einen ungestörten Blick auf die Dächer der Heidelberger Altstadt, den Neckar und die Berge.


​ Feiern und Lustwandeln im Schloss und Garten

Der Sohn von Friedrich IV. wurde am Heidelberger Schloss durch viele ungewöhnliche Geschichten bekannt. Wie vor ihm sein Vater liebte Friedrich V. die Vergnügungen am Hofe. Er heiratete die englische Königstochter Elisabeth Stuart. Dieses Ereignis wurde in Heidelberg mit einem tollen Feuerwerk, einem großen Ritterturnier und einem zweiwöchigen Fest in der Altstadt gefeiert. Für seine Frau errichtete Friedrich V. ein neues Wohngemach. Da es im Schlosshof keinen Platz mehr gab, bauten die Architekten den Englischen Bau direkt am Berghang im alten Stückgarten. Ihr erkennt das Haus an den zwei strengen Fensterreihen in der Nähe des Dicken Turmes, der ab sofort nicht mehr der Verteidigung diente, sondern von der vornehmen Gesellschaft als Theater- und Festsaal genutzt wurde. Auch die Geschütze und Kanonen des Stückgartens wurden entfernt, damit die Schlossbewohner im Schatten der Bäume und zwischen exotischen Tieren und Vögeln lustwandeln konnten. In diesen Bereich des Schlosses gelangt ihr durch das schmuckvoll verzierte Elisabethentor. Es soll in nur einer Nacht als Geschenk an Elisabeth erbaut worden sein.

Berühmt wurde Friedrich V. aber nicht durch solcherlei Baukunst, sondern durch einen prachtvollen Schlossgarten, den man überall als das „achte Weltwunder” kannte. Dort gab es Wasserfälle und Becken mit Fischen, Springbrunnen und Grotten, Obstbäume mit Feigen, Zitronen und Orangen. Der „Hortus Palatinus”, das heißt der „pfälzische Garten”, war großzügig angelegt. Anders als sein kleiner Vorgänger, das „Hasengärtlein” erstreckte er sich bis in den tiefen Wald am Berg. Leider hat der Kurfürst sein Werk nie zu Ende gebracht. Hungrig nach mehr Macht wurde Friedrich V. 1619 böhmischer König und verließ mitsamt seinem Gefolge die wunderschöne Residenz in Heidelberg. Doch er regierte nur ein Jahr als König, dann wurden er von den kaiserlichen Truppen in die Flucht geschlagen und floh mit seiner Familie nach Holland. Seither wurde er spöttisch „der Winterkönig” genannt. Heute erinnert nur noch ein riesiges Ölgemälde im Kurpfälzischen Museum an den weltberühmten „Hortus Palatinus”.


Ein Fass - groß genug für Tanz und Orchester

Die Schlossherren ließen jedoch nicht nur Gebäude und Gärten bauen. Um ihren Reichtum zu zeigen beauftragten sie die besten Küfer (Fassmeister), große Fässer für den Wein der umliegenden Hänge zu zimmern. Das 1750 erbaute „Große Fass” war so groß, dass man darin ein ganzes Orchester verstecken konnte! Oben war eine Tanzfläche, die ihr noch heute betreten könnt. Angeblich brauchten die Kurfürsten und ihre Gäste, Schlossbewohner und Soldaten nur drei Monate, bis das gewaltige Fass leer getrunken war! Zum Wächter des Fasses wurde eine der berühmtesten Heidelberger Persönlichkeiten, der Hofnarr Perkeo, ernannt. Wenn ihr euch im Fassbau umschaut, werdet ihr bestimmt eine merkwürdige Figur mit einer Perücke und bunter Kleidung entdecken. Sie steht auf einer Holzkiste, an deren Griff ihr unbedingt ziehen müsst!


Ein Zwerg als Fasswächter und Hofnarr

Um 1700 entdeckte Kurfürst Karl Philipp bei einem Spaziergang durch Tirol in einer kleinen Stube einen merkwürdigen Handwerker, der bei der Arbeit laut lustige Lieder sang. Neugierig öffnete Karl Philipp die Tür und bekam beim Anblick des einen Meter großen Knopfmachers mit seiner sympathisch roten Nase und wirrem Haar einen solchen Lachanfall, dass ihm die Tränen in die Augen stiegen. Sobald der Kurfürst zu Lachen aufhörte, erzählte der kleine Mann einen Witz oder eine lustige Geschichte. Der Kurfürst wusste sofort: Diesen lustigen Gesellen musste er nach Heidelberg einladen. So kam es, dass am Heidelberger Schloss der Hofnarr Johannes Clemens alle zum Lachen brachte. Man ernannte ihn zum Wächter über das berühmte Große Fass. Seither soll er nur noch Wein getrunken haben. Wann immer ihm ein Glas angeboten wurde sagte er heiter „Perché no?”, was auf italienisch so viel heißt wie „Warum nicht?”. Irgendwann konnte sich niemand mehr an seinen richtigen Namen erinnern, man nannte ihn einfach „Perkeo”.

Der Zwerg Perkeo lebte sehr lange in Heidelberg und bis heute erinnern sich die Menschen gern an ihn. Viele glauben zu wissen, dass er starb, weil er einmal statt Wein einen Schluck Wasser getrunken haben soll …


Krieg, Zerstörung, Plünderung

Lange hatte das Schloss standhaft auf dem Berg über die Stadt gewacht. Doch mit dem Weggang von Friedrich V. begann für Stadt und Schloss eine Zeit der Kriege, Zerstörungen und Plünderungen. Der schwerste Schlag erfolgte im Krieg zwischen der Pfalz und Frankreich: Bei der Sprengung des Schlosses (1693) gab es eine solch gewaltige Explosion, dass Mauerwerk und Steine bis in die Stadt hinab flogen. Das ganze Schloss stand in Flammen, zurück blieb eine verkohlte Ruine. Heute werden die Heidelberger dreimal im Jahr durch die Schlossbeleuchtung an diesen großen Brand erinnert.

Die Träume des Kurfürsten Karl Phillip von einem prachtvollen Schloss nach französischem Vorbild ließen sich im damals armen Heidelberg nicht umsetzen. Nach dauernden Streitereien zwischen Protestanten und Katholiken um die Nutzung der Heiliggeistkirche entschied er sich, ein ganz neues Schloss in Mannheim zu bauen.

Die verlassene Schlossruine verfiel nach und nach. Die Regierung in Karlsruhe hatte bereits das Abbruchunternehmen „Die schwarze Hand” mit der Beseitigung der Ruine beauftragt. Doch das Heidelberger Schloss hatte einen Schutzengel! Der Franzose Charles de Graimberg verliebte sich bei einem Besuch der Stadt im Jahre 1810 in die alte Ruine und konnte mit großem Einsatz den Abriss verhindern. Er zog nach Heidelberg und kämpfte Zeit Lebens unter Verwendung seiner gesamten Ersparnisse für den Erhalt und die Restaurierung der Ruine. Graimbergs Sammlung alter Schriftstücke, Bilder und Zeugnisse aus der Geschichte des Schlosses legte den Grundstock für das Kurpfälzische Museum. Seine Begeisterung war ansteckend und immer häufiger kamen Maler, Dichter und Schriftsteller um die schönsten Ecken der romantischen Schlossruine in ihren Bildern, Gedichten und Liedern zu verewigen.

Legt doch selber einmal eure Hände auf die alten Steine und stellt euch vor, was sie schon alles gesehen und erlebt haben – vielleicht erzählen sie auch euch aus ihrer aufregenden Vergangenheit?