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Startseite / Leben / Umwelt & Nachhaltigkeit / Nachhaltigkeit / Ziele für nachhaltige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Agenda-Büro
Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-18000 und 58-18010
Fax 06221 58-4618000

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Ziele für nachhaltige Entwicklung (Grafik: Vereinte Nationen)

Gemeinsame Ziele

Am 25. Sep­tem­ber 2015 wur­de auf dem UN-Gip­fel in New York die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung (inklusive der Sustainable Development Goals, SDGs) mit einer Laufzeit von 15 Jahren ver­ab­schie­det. Der Heidelberger Gemeinderat hat seine Bereitschaft erklärt, sich für die Ziele der der 2030-Agenda auf lokaler Ebene zu engagieren. Dies bestätigt die Vorgehensweise der Stadt Heidelberg, die schon seit vielen Jahren Aktivitäten und Projekte unterstützt, die von Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen ausgehen und sich an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung orientieren.

Eine-Welt-Projekte

Projekte in Ruanda und im Senegal

Ökofarming in Ruanda (Foto: Fölt)

Seit 1993 unterstützt die Stadt Heidelberg den Verein zur Förderung des ökologischen Landbaus in den Tropen (FÖLT) bei Projekten des ökologischen Landbaus in Ruanda. Die Basis für die Anbaumethoden ist das Modell des „Ecofarming“. Dabei handelt es sich um eine Form der so genannten Agroforstwirtschaft, die zum Ziel hat, mit geringem externen Kapitaleinsatz, aber hohem ökologischen Know-How die Erträge in den tropischen Regionen durch Hilfe zur Selbsthilfe zu stabilisieren und zu steigern. 

Über Mikrokredite und das Erlernen von nachhaltigen Landbaumethoden wurden Familien in die Lage versetzt, auf Dauer nicht nur ihren eigenen täglichen Nahrungsbedarf zu decken, sondern das darüberhinausgehende Einkommen zu steigern. Die Vorteile dieser Landwirtschaftsmethode und die Einbeziehung der ökologischen Aspekte sind zwischenzeitlich so ins Bewusstsein gerückt, dass das Verfahren weiterhin von allen Beteiligten angewandt wird.
Seit 2017 unterstützt die Stadt Heidelberg außerdem die Aktivitäten von FÖLT zur Förderung eines ökologischen Lehrbauernhofes im Senegal.


Heidelberger Wäldchen in Brasilien

Heidelberger Wäldchen (Foto: Pucher)

Im Rahmen des Projektes „Die Heidelberger Wäldchen in Brasilien“, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) koordiniert wird, werden nicht nur Teile des brasilianischen Küstenregenwaldes wieder aufgeforstet, sondern auch praxisnahe Informationsveranstaltungen in Heidelberger Schulen mit dem Motto Der Regenwald kommt in die Klassenzimmer durchgeführt. In der jährlich stattfindenden Projektwoche kommen Fachleute der brasilianischen Umweltorganisation APREMAVI in Heidelberger Schulen. Sie vermitteln Schülerinnen und Schülern das Ausmaß, die Gründe und die Auswirkungen der Zerstörung des Regenwaldes. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, was man selbst für den Schutz des Regenwaldes machen kann: zum Beispiel mit der Aktion Ein Euro für einen ganzen Baum des  BUND – eine Spendenaktion, bei der Heidelberger Bürgerinnen und Bürger die Heidelberger Wäldchen weiter wachsen lassen können.


Das Heidelberger WeltHaus

Eröffnung des Welthauses (Foto: Kresin)

Als Zentrum für Umwelt und Entwicklung wurde 2012 mit Unterstützung der Stadt Heidelberg das WeltHaus Heidelberg eröffnet. Das WeltHaus im Heidelberger Hauptbahnhof bietet eine Mischung aus Arbeitsbereichen, Möglichkeiten zur Beratung und Vernetzung sowie zur Durchführung von Veranstaltungen. Mehr als 20 Gruppen und Organisationen sind dort angesiedelt. Sie setzen sich für die Achtung der Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Demokratie, ein friedliches Miteinander und Völkerverständigung, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und Klimagerechtigkeit ein.

Um die Arbeit der Vereine und Gruppierungen, die im WeltHaus ihren Sitz haben, zu unterstützen, beteiligt sich die Stadt jedes Jahr an den Mietkosten.


Namibia-Tag

Ovambo Dame aus Namibia (Foto: Eichler)

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Heidelberg veranstaltet die Deutsch-Namibische Gesellschaft (Bezirk Rhein-Neckar) einmal im Jahr einen „Heidelberger Namibia-Tag“. Auf der ganztägigen Tagung halten namhafte Referenten – darunter Wissenschaftler, Politiker, Autoren, Unternehmer und diplomatische Vertreter – Vorträge zur Landeskunde, Geschichte und aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation Namibias.



Weitere Förderungen

Der Verein Bösöppe e.V. setzt sich für nachhaltigen und ökologischen Kakaoanbau in Äquatorialguinea ein (Foto: Sebastian Liedtke)

Die Stadt Heidelberg unterstützt weitere Projekte und Maßnahmen verschiedener Nichtregierungsorganisationen, zum Beispiel des Vereins Bösöppe sowie Bildungsprojekte des Globalen Klassenzimmers.