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Kinder beim Spielen (Foto: Dorn)

Schulprojekte
Bunt und vielfältig sind die Projekte der Heidelberger Schulen. Sie gehen weit über das hinaus, was die Bildungspläne vorgeben. 
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Neugierzeit an der Albert-Schweitzer-Schule

Selbstbestimmtes Lernen motiviert zum Entdecken

Ein Schüler der Albert-Schweizer-Schule stellt seinen selbstgebauten Miniroboter bei der Schulversammlung vor. (Foto: Albert-Schweizer-Schule)

Das Leitbild der Albert-Schweizer-Schule sieht vor, dass das Schaffen und der Erhalt von Lernfreude und Begeisterung zwingend notwendig für erfolgreiches und nachhaltiges Lernen sind. Folglich wird auf eine hohe Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der Kinder geachtet und auf eine hohe gestalterische Beteiligung der Kinder wert gelegt. Weiter heißt es im Leitbild: „Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können. Die Pädagogen ermöglichen Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Partizipation sowohl im Unterricht als auch im Schulleben.“

Pädagogische Grundgedanken

In der an der Albert-Schweizer-Schule eingerichteten Neugierzeit haben die Kinder die Möglichkeit, aktiv und selbstgesteuert eigene Zielsetzungen zu entwickeln. Die Lernumgebung setzt dabei Impulse für individuelle Lernfortschritte und Lernwege. Dreh- und Angelpunkt des Lernens ist die Zielsetzung des Lernenden, die eigene Fragestellung.

Selbstbestimmtes Lernen fördert die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung. Folgende Bereiche werden dabei besonders angeregt: Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Initiative, Kreativität, das Lernen zu lernen und das Denken in Zusammenhängen.

So gestaltet sich die Neugierzeit

Zwei Stunden in der Woche arbeiten die Kinder in der Neugierzeit zu unterschiedlichen Themen. Ein Rahmenthema innerhalb der Klasse kann, muss aber nicht vorgeben werden. Dies ist abhängig davon, wie erfahren die Lerngruppe und die Lehrerin im Umgang mit offenen Unterrichtssituationen sind. Für die Arbeit in der Neugierzeit stehen alle schulischen und außerschulischen Räume zur Verfügung. Bis zu den Herbstferien werden die Gruppen auf die Arbeit vorbereitet. Nach den Herbstferien startet dann die eigenverantwortliche Neugierzeit. Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation wie im Lerntagebuch und einem Portfolio festgehalten.

Erfolgreiche Resultate werden vorgestellt

Gelungene Ergebnisse werden in den Schulversammlungen der Schulgemeinschaft vorgestellt. So wie die Präsentation eines Schülers im Januar 2017, der seinen selbstgebauten Miniroboter vorführte. Während der Neugierzeit beschäftigte sich der Schüler mit Motoren, Elektrizität und Robotern. Nachmittags arbeitete er darauf aufbauend an dem Thema weiter und entwickelte eigenständig einen Roboter, der gleichzeitig mit drei Stiften malen kann.