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Kinder beim Spielen (Foto: Dorn)

Schulprojekte
Bunt und vielfältig sind die Projekte der Heidelberger Schulen. Sie gehen weit über das hinaus, was die Bildungspläne vorgeben. 
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Die Tiefburgschule ist eine UNESCO-Projektschule

Das Konzept der UNESCO-Projektschulen

Bunte Luftballons schweben vor der Tiefburgschule (Foto:Tiefburgschule)

In mehr als hundert Städten, verteilt über die gesamte Bundesrepublik, gibt es über 200 UNESCO-Projektschulen. Alle Schularten, ob Förderschule, Grundschule oder berufsbildende Schule, Gymnasium oder Realschule, staatliche oder Privatschule, jeder Schultyp des deutschen Bildungssystems ist als UNESCO-Projektschule vertreten.

In Baden-Württemberg arbeiten 28 Schulen und Bildungseinrichtungen seit Jahren intensiv zusammen. Unter den im Schulcurriculum verankerten UNESCO-Leitideen:

  • Erziehung zu Frieden und Toleranz
  • Erziehung zur Demokratie
  • Eine Welt
  • Schutz der Natur

finden schulübergreifende Projekttage, Partnerschaften, Austauschprogramme auf Schüler- und Lehrerebene, Tagungen oder Schulfeste statt.

Folgende Projekte wurden schon verwirklicht

Die Tiefburgschule, die seit 2008 zur Familie der UNESCO-Projektschulen gehört, führte in den vergangenen Jahren folgende Projekttage zu diesen Leitideen durch:

  • Heimat und Fremde
  • Lesen für die Heidelberger Tafel
  • Unser Handeln – unsere Zukunft
  • Stadt – Land – Fluss
  • Hinterm Tellerrand geht’s weiter / Weltbewusst Leben und Essen
  • Mobilität
  • Welterbe Erde – Mach Dich stark für Vielfalt

Diese Projekttage finden für alle UNESCO-Projektschulen, als Solidaritätsbeitrag, immer um den 26. April statt. Dem Tag, an dem 1985 das Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine explodierte und bis heute das ökologische System belastet.

Sonnenblumensetzkästen der Tiefburgschule (Foto:Tiefburgschule)

Wegen des Wissens, dass nicht alle Orte gleichermaßen friedlich und erstrebenswert sind, wollten die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium an diesem Tag gemeinsam etwas für ein Leben in natürlicher und kultureller Vielfalt tun. Gemeinsam an einem erbaulichen Bild für eine friedliche Welt arbeiten, die schließlich unser aller Zuhause sein soll.

„Wir lassen gemeinsam Sonnenblumen wachsen“

3 Schüler mit heranwachsenden Sonnenblumen (Foto:Tiefburgschule)

Sonnenblumen deshalb, weil sie das Symbol für eine friedvolle Welt, für Fröhlichkeit, Energie und Kraft sind. Alle Klassen brachten Blumenkästen mit Sonnenblumensetzlingen in die Pausenhalle. Jedes Kind hatte sich zusätzlich eine selbstgebastelte Sonnenblume angesteckt. Der Schüler-Lehrer-Vortrag „Mach Dich stark für Vielfalt“ wurde durch die Fabel von Monika Endres „Die Sonnenblume und der Spatz“ und dem Singspiel „I’m a little sunflower seed!“ ergänzt.Vier Wochen später waren die Setzlinge gewachsen und aufgeblüht, was der Aktion einen nachhaltigen Abschluss verlieh.