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69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-13000
Fax 06221 58-49200

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Bürgeranregungen zum Thema

Integration und Chancengleichheit


Angebote für Frauen und Männer (0 Anregungen)


Chancengleichheit am Arbeitsplatz (0 Anregungen)


Kommunaler Integrationsplan (0 Anregungen)


Barrierefreiheit (0 Anregungen)


Aktionsplan „Offen für Vielfalt und Chancengleichheit“ (1 Anregung)

festival contre le racisme 2015 (16. Februar 2015)
Anregung
Festival contre le racimse 2015. Mit dem diesjährigen festival contre le racisme vom 05. bis 13. Juni wollen wir zum fünften Mal in Heidelberg eine Plattform bieten, auf der sich interessierte Menschen mit unterschiedlichen Aspekten von Rassismus auseinandersetzen können. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zu einer offeneren Gesellschaft zu leisten, in der alle Menschen akzeptiert, gleichberechtigt und friedlich miteinander leben können. Ein buntes Programm spricht eine Vielzahl von Menschen aus allen Lebensbereichen an und richtet sich damit nach den Interessen aller Bürgerinnen und Bürger der Region. Durch eine Mischung von intellektuellen Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen, usw.) mit unterschiedlichen Blickwinkeln, Kunstausstellungen, Musik- und Theaterauftritte wird das Angebot breit gefächert. Die Veranstaltungen sollen für alle offen und entsprechend kostengünstig, das heißt in den meisten Fällen kostenlos, sein. Programbeispiele aus den letzten Jahren finden Sie unter: http://www.stura.uni-heidelberg.de/arbeitskreise/antidiskriminierung/festival-contre-le-racisme-2014.html

Unsere Themenschwerpunkte für dieses Jahr sind:
- Verschiedene Formen des Rassismus mit einem Fokus auf Diskriminierung im Alltag und der Rolle von Sprache in der Produktion und Reproduktion rassistischer Denkmuster
- Flüchtlingspolitik und die Situation von Geflüchteten auf regionaler und auf europäischer Ebene
- Islamophobie und Islamfeindlichkeit, Antisemitismus
Antwort
Das Amt für Chancengleichheit engagiert sich 2015 im Rahmen des festival contre le racisme. Im Zuge dessen werden Leistungen, die das Amt für das festival erbringt, auch aus den Projektmitteln des Amtes finanziert. Lesen Sie hierzu auch unsere Stellungnahme zur Anregung "Vielfalt fördern" in der Kategorie Integrationsprojekte.

International Welcome Center Heidelberg (0 Anregungen)


Interkulturelles Zentrum (0 Anregungen)


Integrationsprojekte (2 Anregungen)

Vielfalt fördern (16. Februar 2015)
Anregung
Heidelberg ist eine vom Tourismus stark profitierende Stadt. Denkt man an Künstler, Austausch-Studierende und internationale Mitarbeiter verschiedener Firmen, kann man sich kaum vorstellen, dass racial profiling und Alltagsdiskriminierung auch in der Region weiter gang und gäbe sind.
 
In Ihrer Antwort auf den Kommentar „Integration von Flüchtlingen“ erwähnen Sie den Aktionsplan „Offen für Vielfalt und Chancengleichheit – Ansporn für alle“, der „die Vielfalt der Talente in unserer Stadt ihre Potenziale entfalten [lässt] (...) und [zur] sozial gerechten Entwicklung der Stadt mitwirken kann.“ Dieses große Projekt findet - außer auf S. 9 des Entwurfes - kaum Erwähnung. Ich würde mir eine Vielzahl solcher Projekte wünschen, die verschiedene Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammenführt. Natürlich denke ich dabei auch an die unten erwähnten Flüchtlinge, die es zu wertschätzen und fördern gilt.


Es gibt viele solcher Initiativen in Heidelberg, die für ihre Arbeit auf zusätzliche Mittel angewiesen sind. Eine davon ist das festival contre le racisme, das diesen Sommer zum 5. Mal stattfinden soll. Der Kontakt zum Amt für Chancengleichheit steht bereits – es fehlen nur noch die Gelder.
Antwort
Der Aktionsplan „Offen für Vielfalt und Chancengleichheit – Ansporn für alle“ ist im Haushaltsplan zentral dort abgebildet, wo er insgesamt gesteuert wird. Künftig daraus resultierende oder bereits geplante beziehungsweise laufende Projekte für verschiedene Alters- und Bevölkerungsgruppen sowie Flüchtlinge werden in den Teilhaushalten der Ämter abgebildet, bei denen diese Projekte umgesetzt werden; beispielsweise im Teilhaushalt des Amtes für Soziales und Senioren.

Die Stadt Heidelberg unterstützt zahlreiche Projekte, die im Haushaltsplan nicht einzeln ausgewiesen werden können. Das Amt für Chancengleichheit engagiert sich 2015 im Rahmen des festival contre le racisme. Im Zuge dessen werden Leistungen, die das Amt für das festival erbringt, auch aus den Projektmitteln des Amtes finanziert.
Integration von Flüchtlingen (02. Februar 2015)
Anregung
Der aktuell zunehmende Flüchtlingsanstieg ist nach meiner Ansicht nicht ausreichend im Haushaltsentwurf erfasst. Vor allem sind die finanziellen Mittel zur Integration sehr gering angesetzt. Hier müssen wir als Stadt auch die Chancen sehen und zur Qualifikation und Integration beitragen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in Deutschland großen Nachholbedarf haben und hoffe, dass Heidelberg hier positive Akzente setzen kann. Lassen Sie uns auf unseren europäischen Nachbarn schauen, insbesondere die Skandinavischen Länder. Sicher wird das am Anfang mehr kosten, aber der Mehraufwand wird sich über die Jahre amortisieren, wenn es gelingt Menschen aus einer Abhängigkeit in eine Eigenverantwortung zu führen.
Antwort
Die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen ist eine wichtige Aufgabe und gleichzeitig auch eine große Herausforderung. Deshalb gibt es seit dem Jahr 2012 eine enge Zusammenarbeit mit dem IQ-Netzwerk Baden-Württemberg. Aus dieser entstand das Heidelberger Netzwerk Integration durch Anerkennung und Qualifizierung, in dem neben der Stadt und dem IQ-Netzwerk Baden-Württemberg die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und viele weitere wichtige Akteure aus Heidelberg vertreten sind.

So wird u. a. zurzeit unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft und mit finanzieller Unterstützung des Landes der Aktionsplan „Offen für Vielfalt und Chancengleichheit – Ansporn für alle“ erarbeitet. Mit ihm werden Maßnahmen identifiziert, die dazu beitragen, dass die Vielfalt der Talente in unserer Stadt ihre Potenziale entfalten und so an einer attraktiven Urbanität sowie an einer erfolgreichen und sozial gerechten Entwicklung der Stadt mitwirken kann. Dies umfasst auch Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in unserer Stadtgesellschaft.
 
Aktuell leben knapp 580 Flüchtlinge in Heidelberg. Ihre Versorgung und Unterbringung erfolgt auf hohem Niveau; jährlich wendet die Stadt Heidelberg neben eigenen personellen Ressourcen hierfür rund 7,7 Millionen Euro auf.

Sonstiges (0 Anregungen)