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69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-13000
Fax 06221 58-49200

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Bürgeranregungen zum Thema

Senioren


Seniorenarbeit (0 Anregungen)


Wohnen im Alter (1 Anregung)

Wohnen im Alter (3. Februar 2015)
Anregung
Ich möchte anregen, einen Teil der freigewordenen Flächen durch das Weggehen der Amerikaner, für Wohnraum für ältere Menschen benutzergerecht auszubauen.

Unsere Gesellschaft wird immer älter und Heidelberg sollte sich auch für ältere Menschen mehr engagieren. Wir sollten als Vorbild für andere Großstädte fungieren.

Altenheime sind für viele rüstige Senioren ab 63 Jahren der reinste ""Horror"". Ein Abschiebeort zum Sterben! Das muss in Heidelberg anders werden.
Antwort
Die Planungen der einzelnen Konversionsflächen werden im sogenannten Dialogischen Planungsprozess durchgeführt.

Kerngedanke ist dabei ein schrittweises Vorgehen: Anregungen aus der Bevölkerung werden von Fachplanern aufgegriffen, geprüft und bewertet. Die Zwischenergebnisse der Planungen werden dann der Bürgerschaft, dem Entwicklungsbeirat und den Gremien des Gemeinderats zurück gekoppelt. Auf diese Weise lassen sich der Sachverstand und die Erfahrungen aller Akteure zusammenführen. Die abschließenden Entscheidungen des Gemeinderats ebnen dann den Weg zur konkreten Umsetzung der Konzepte.

Die Interessensbekundungen auch für alternative Wohnformen im Alter sind in den Entwicklungsprozess der Konversionsflächen bereits eingespeist worden.

Hier gibt es bereits Überlegungen für Senioren-WG´s mit und ohne Pflegebedarf und für eine Demenz-WG. Zudem findet der Aspekt der Barrierefreiheit besondere Beachtung.

Pflege (0 Anregungen)


Grundsicherung im Alter (0 Anregungen)


Sonstiges (1 Anregung)

Alter, Wohnen, Integration, Familie, Seniorenarbeit, Wirtschaft, Pflege (16. Februar 2015)
Anregung
Der Zusammenhang aller im Betreff genannten Punkte und noch mehr stellt sich durch folgende Stichpunkte dar:

1.) Bezahlbarer Wohnraum im Stadtgebiet – auch für Ältere – ergibt folgende Chancen für die Bevölkerung und Stadt
2.) Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
3.) Unterstützung in den Familien und/oder Schulen (Ganztagesschulen)
4.) Unterstützung – auch gegenseitig – in Form der Nachbarschaftshilfe in Bereichen
    a) Altenbetreuung
    b) Flüchtlings-Eingliederung
5.) Alles, was nicht für die Grundsicherung gebraucht wird, kann der Kultur und der Wirtschaft zugutekommen, was wieder zu höheren Steuereinnahmen der Stadt führt.
6.) Einkommen kann leichter aufgebessert werden.
Antwort
Vielen Dank für Ihre Anregungen. Wir würden gerne den Aspekt nach bezahlbarem Wohnraum im Stadtgebiet, insbesondere für ältere Menschen, aufgreifen.

Der demographische Wandel und die Barrierefreiheit sind schon seit längerem Themen in der Politik. Auch die Stadt Heidelberg berücksichtigt diese Themen bei ihren Planungen und Vorhaben in verschiedenen Bereichen.

Am 22. November 2014 fand eine Klausursitzung zur kommunalen Wohnungspolitik mit Beteiligung von Akteuren auf dem Wohnungsmarkt, der Kommunalpolitik und der Fachverwaltung statt. Die Ergebnisse und Konsequenzen aus dieser Sitzung und von künftigen Beratungen sollen zu einem „Handlungsprogramm Wohnen“ führen. In diesem Programm sollen alle Bereiche und Lebenslagen des Wohnens einfließen. Im Amt für Baurecht und Denkmalschutz gibt es die Wohnberatung, Fachstelle für barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen und Ansprechpartner zum Thema „Wohnen im Alter und mit Behinderung“. Diese Stelle hat sich etabliert und wird von den Bürgerinnen und Bürgern und auch von Bauträgern und Architekten in Anspruch genommen.

Auch das Thema „bezahlbarer/günstiger Wohnraum“ wird bereits in den städtischen Förderprogrammen, in der Wohnraumförderung der Bahnstadt und dem Konzept für die Konversionsflächen berücksichtigt und soll durch die Fortschreibung der Förderprogramme und der Erstellung des „Handlungsprogramms Wohnen“ noch interessanter für die Wohnungswirtschaft werden.