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Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Wo kann ich meinen ausländischen Abschluss anerkennen lassen? Wie sind meine Berufsaussichten in Deutschland? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für mich? Beratung zu diesen Fragen bietet das Heidelberger Netzwerk „Integration durch Qualifikation“.
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Bürgeramt
Zuwanderungs- und Ordnungsangelegenheiten
Bergheimer Straße 147 (Landfriedgebäude)
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-17520
Fax 06221 58-17900

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Arbeiten bei Organic Electronics. (Foto: InnovationLab)

Arbeiten in Deutschland

Voraussetzungen

Drittstaatsangehörige dürfen eine Erwerbstätigkeit nur ausüben, wenn der Aufenthaltstitel sie dazu berechtigt. Der Aufenthaltstitel ist Grundlage sowohl für das Recht zum Aufenthalt als auch für das Recht hier eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Die Entscheidung über den Aufenthalt und die Berechtigung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit erfolgt gegenüber dem Ausländer durch eine Entscheidung.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung ausländischer Beschäftigter orientiert sich an den Erfordernissen des Wirtschafts- standortes  Deutschland unter Berücksichtigung der Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt und dem Erfordernis die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen. Ein konkretes Arbeitsplatzangebot muss vorliegen.

Unterschieden wird zwischen Berufen, bei denen die Bundesagentur für Arbeit der Ausübung einer Beschäftigung zustimmen muss und Berufen, die zustimmungsfrei sind. Zu den zustimmungsfreien Berufen gehören beispielsweise Führungskräfte oder Personen aus Wissenschaft und Forschung. Zuständig für die Prüfung ist die Ausländerbehörde. Sofern es sich um eine zustimmungspflichtige Beschäftigung handelt, wird die Bundesagentur für Arbeit in einem internen Verfahren beteiligt. Die Vorlage einer Stellenbeschreibung (1,351 MB) ist hierfür erforderlich. 

Desweiteren gibt es für Hochqualifizierte, Hochschulabsolventen, Wissenschaftler, Forscher und Selbständige besondere Verfahren und Bestimmungen.


Das Recht zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit

In folgenden Fällen ergibt sich ein Recht zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit unmittelbar aus dem Gesetz:

  • Ausländer, die eine Niederlassungserlaubnis besitzen
  • Studenten im Falle einer Beschäftigung von 120 Tagen oder 240 halben Tagen im Jahr oder im Falle einer studentischen Nebentätigkeit
  • Ausländer, deren Aufnahme aus dem Ausland durch das BMI oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland erklärt wurde (§ 22 Satz 3 AufenthG)
  • Im Falle unanfechtbar anerkannter Asylberechtigter und ausländischer Flüchtlinge (§ 25 Abs. 1 und 2 AufenthG)
  • Ausländische Familienangehörige von Deutschen
  • Ausländische Lebenspartner von Deutschen
  • Ausländische Familienangehörige von Ausländern
  • Nachgezogene Ehegatten mit eigenständigem Aufenthaltsrecht (§ 31 Abs. 1 Satz 3 AufenthG)
  • Junge Ausländer, die von ihrem Recht auf Wiederkehr Gebrauch machen (§ 37 Abs. 1 Satz 2 AufenthG)
  • Ehemalige Deutsche oder de-facto Deutsche im Falle ihrer Wiederkehr oder Wiedereinreise (§ 38 Abs. 4 und 5 AufenthG)
  • Aufenthaltserlaubnis in "Altfällen" nach § 104a Abs. 4 Satz 2 AufenthG
  • Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche (§ 16 Abs. 4 AufenthG)

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Wo kann ich meinen ausländischen Abschluss anerkennen lassen? Wie sind meine Berufsaussichten in Deutschland? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für mich? Professionelle Beratung zu diesen Fragen bietet das Heidelberger Netzwerk „Integration durch Qualifikation“.
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