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Europa-Büro
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-10341
Fax 06221 58-10480

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Europäische Jahre

In der Regel wird jedes Jahr unter ein aktuelles europäisches Thema gestellt, auf das aufmerksam gemacht werden soll. Für Projekte in den EU-Mitgliedsstaaten zum jeweiligen Jahresthema stellt die Europäische Kommission Fördergelder zur Verfügung. In den letzten Jahren war das Europa-Büro an einigen Projekten beteiligt.

2015: Das Europäisches Jahr für Entwicklung

EU-Logo 2015

Das Jahr 2015 wird zum „Europäischen Jahr der Entwicklung“. Das Motto lautet „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“. Ziel ist es, die Bürger über die Entwicklungszusammenarbeit der EU und der Mitgliedstaaten zu informieren, sie unmittelbar einzubeziehen und das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit nicht nur für die Empfänger, sondern auch für die Unionsbürger zu schärfen. Im Mittelpunkt des Europäischen Jahres steht eine umfassende unionsweite Informations- und Kommunikationskampagne, die durch Maßnahmen der Mitgliedstaaten ergänzt wird. Beteiligen können sich außerdem die Zivilgesellschaft, Jugendorganisationen, Sozialpartner, der private Sektor und natürlich regionale und lokale Gebietskörperschaften.
 
Das Europäische Jahr für Entwicklung 2015 bringt junge Menschen, Entscheidungsträger, Vertreter der Zivilgesellschaft, des Privatsektors, der Forschung sowie andere Interessierte zusammen, damit sie sich gemeinsamen Zielen der Entwicklungsförderung widmen können. Es ist das erste Europäische Themenjahr, in dem der Schwerpunkt auf den Außenbeziehungen der EU liegt.

2013-2014: Das Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger

EU-Logo 2013

Das europäische Jahr 2013-2014 soll ganz im Zeichen der Rechte der Unionsbürger stehen. Die Idee dahinter ist, dass aufgeklärte und engagierte Bürgerinnen und Bürger die Europäische Gemeinsamkeit besser verstehen und somit der demokratische Alltag erleichtert wird; 20 Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft durch den Vertrag von Maastricht gibt es konkrete Fortschritte, die direkte Auswirkungen auf den Alltag von Millionen Menschen haben. Zielgruppen sind die EU Bürgerinnen und Bürger, politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen und zivilgesellschaftliche Organisationen.

Folgende Ziele sollen unterstützt werden:
Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der EU-Bürgerschaft, insbesondere über ihr Recht auf freie Wahl des Arbeits- und Aufenthaltsortes in der EU; Anregung einer Debatte über die Hindernisse, die den Bürgern die Ausübung ihrer Rechte erschweren, und Erarbeitung konkreter Vorschläge für die Beseitigung dieser Hindernisse; Ermutigung der Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an Bürgerforen über die EU-Politik.

2012: Das Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

EU-Logo 2012

Das europäische Jahr 2012 beschäftigt sich mit den Auswirkungen, Herausforderungen und aber auch Chancen einer Bevölkerungsentwicklung wo es immer mehr ältere und weniger junge Menschen gibt. Dieser demographische Wandel betrifft die gesamte Gesellschaft und ist deshalb auch im Fokus des diesjährigen Europäischen Jahres. Ziel ist es hierbei, die älter werdende Gesellschaft aktiv zu fördern und in diesem Rahmen eine „Kultur des Alterns“ zu schaffen. Ältere einzubeziehen und bestmöglich in die Gesellschaft zu integrieren gehört somit auch zum Ziel des Europäischen Jahres. Außerdem gilt es, die Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa zu verbessern und ein gesundes Altern zu fördern. Ältere Menschen sollen so ermutigt werden, eine aktive Rolle in der Gesellschaft einzunehmen. Dies macht es möglich, die Kommunikation und Solidarität zwischen den Generationen fördern.
In Deutschland erfolgt die Umsetzung des Europäischen Jahres durch die nationale Koordinierungsstelle im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2011: Das Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft (EJF)

EU-Logo 2011

In der Europäischen Union sind Millionen von Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich tätig. Menschen aller Altersschichten leisten einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft, indem sie einen Teil ihrer Freizeit in Organisationen der Zivilgesellschaft, in Jugendclubs, in Krankenhäusern, Schulen, Sportvereinen usw. investieren. In sehr unterschiedlichen Bereichen wie Bildung, Jugend, Kultur, Sport, Umwelt, Gesundheit, Sozialwesen, Verbraucherschutz, humanitäre Hilfe, Entwicklungspolitik, Forschung, Chancengleichheit und Außenbeziehungen spielen diese freiwilligen Leistungen eine maßgebliche Rolle.

Freiwilligentätigkeit ist gelebte Bürgerbeteiligung, die gemeinsame europäische Werte wie Solidarität und sozialen Zusammenhalt stärkt. Für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas bietet die Freiwilligentätigkeit viele, aber noch in weiten Teilen ungenutzte Möglichkeiten.
Durch das Europäische Jahr 2011 erhalten deshalb die Mitgliedstaaten, lokalen und regionalen Behörden sowie die Zivilgesellschaft Unterstützung bei der Umsetzung folgender Ziele:

1. Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeiten in der EU,
2. Stärkung der Freiwilligenorganisationen und Verbesserung der Qualität von Freiwilligentätigkeiten,
3. Honorierung und Anerkennung von Freiwilligentätigkeiten und
4. Sensibilisierung für den Wert und die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten.

Im Rahmen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit soll Freiwilligen und den entsprechenden Organisationen aus ganz Europa die Möglichkeit geboten werden, zusammenzutreffen und sich über in anderen Ländern bewährte Verfahren auszutauschen. Bürger, die wenig über Freiwilligentätigkeiten wissen, sollen damit vertraut gemacht und ermuntert werden, sich vielleicht eines Tages ebenfalls freiwillig zu engagieren. Und schließlich sollen die Freiwilligen dank des Europäischen Jahres mehr Anerkennung erhalten.

2010: Das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

EU-Logo 2010

„Der Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung ist eine der zentralen Zielsetzungen der EU, und unser gemeinsames Konzept hat sich als wichtiges Instrument erwiesen, das den Mitgliedstaaten einen Orientierungsrahmen bietet und ihre Maßnahmen unterstützt“, erklärte der für das Ressort Soziales zuständige Kommissar Vladimír Špidla.

Das Europäische Jahr 2010 richtet sich deshalb an alle staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure.

Es soll helfen, ärmeren Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen und sie voll in die Gesellschaft zu integrieren. Außerdem soll es die Verantwortung des Einzelnen beim Kampf gegen Armut und Ausschluss unterstreichen. Das Jahr soll zudem an die Bürger appellieren, sich für einen stärkeren Zusammenhalt in der Gesellschaft einzusetzen und schließlich auch Mitwirkende auf allen Regierungsebenen dazu ermuntern, kontinuierliche Anstrengungen in dieser Richtung zu unternehmen.

2009: Das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation

EU-Logo 2009

Unter dem Motto „Visionär – kreativ –innovativ“ werden Ansätze in verschiedenen Bereichen menschlichen Handelns gefördert.

Ziel des Europajahres 2009 war es, die zentrale Rolle von Kreativität und Innovation als Schlüsselkompetenzen hervorzuheben und die Europäische Union besser für die künftigen Herausforderungen einer globalisierten Welt zu rüsten.

Kreativität hat vielfältige Facetten und Kontexte von Kunst und Design über Wissenschaft bis hin zur unternehmerischen Kreativität. Gemeinsamer Nenner ist, dass Kreativität die Grundlage bietet für die erfolgreiche Umsetzung von innovativen Ideen in allen Bereichen. In diesem Kontext spielt die allgemeine und berufliche Bildung eine wichtige Rolle, da sie ein entscheidender Einflussfaktor auf Kreativität, Innovationsleistung und damit auch Wettbewerbsfähigkeit ist.

Beim Europäischen Jahr 2009 handelte es sich also um ein Querschnittsprojekt, das viele Bereiche umfasst; neben der Bildungs- und Kulturpolitik betrifft es auch die Bereiche Wirtschafts-, Regional- und Forschungspolitik.


Weitere Infos

Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010
Europäisches Jahr der Kreativität und Innovation 2009