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Der Gelbe Sack

für die Verpackungen

Was gehört in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne?

In den gelben Sack oder in die gelbe Tonne kommen alle Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterialien, wie zum Beispiel:

Verpackungen aus Kunststoff
Kunststofffolien, zum Beispiel Einwickelfolien, Tragetaschen, Beutel;
Kunststoffflaschen, zum Beispiel Spül-, Putz-, Wasch- oder Körperpflegemittel;
Geschäumte Verpackungen, zum Beispiel Obst- oder Gemüseschalen, Styroporchips, Styroporformteile 
Verpackungen aus Metall
Aluminiumdeckel, Aluminiumfolien, Konservendosen, Weißblechdosen, Verschlüsse
Verpackungen aus Verbundmaterialien
Getränke- oder Milchkartons, Tiefkühl-, Vakuum- oder Blisterverpackungen

Kein Hausmüll, kein Papier und kein Glas

Stark verschmutzte Verpackungen und Hausmüll gehören in die Restmülltonne. Auch Papier und Glas gehören nicht in die Gelben Säcke oder die Gelbe Tonne. Bitte geben Sie Ihr Papier in die Papiertonne. Das Altglas bringen Sie bitte zu einem Glascontainer

Wo erhalten Sie die Gelben Säcke?

Gelbe Säcke erhalten Sie bei allen Bürgerämtern und an den Pforten von Rathaus und Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung.
Jeder Haushalt, dem keine gelbe Tonne zur Verfügung steht, erhält zwei Rollen im Jahr (entspricht 36 Säcken) zur Verfügung gestellt. Größere Haushalte mit einem höheren Bedarf an Gelben Säcken können sich gerne mit dem Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Verbindung setzen.

Gelbe Tonne

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine Gelbe Tonne zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Eigentümerinnen oder Eigentümer, die eine Gelbe Tonne haben möchten, müssen diese schriftlich bestellen. 
Bitte beachten Sie, dass Sie als Besitzer/-in einer Gelben Tonne keine Gelben Säcke mehr erhalten. Die 14-tägliche Leerung der Gelben Tonne ist kostenfrei.

Leerungstage

Der Gelbe Sack/die Gelbe Tonne wird 14-täglich abgeholt. Bitte stellen Sie die „Gelben“ am Abfuhrtag spätestens um 6 Uhr früh selbst am Straßenrand bereit. Sie können Ihre Gelbe Tonne auf Antrag auch im Vollservice leeren lassen.

Duales System - Hintergründe

Für die Sammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen sind bundesweit die Dualen Systeme zuständig. Sie organisieren auf Grundlage des § 6, Abs. 3 der Verpackungsverordnung die Sammlung der gebrauchten Verkaufsverpackungen und deren Sortierung nach Materialgruppen und führen sie einer Verwertung zu. Die Dualen Systeme erhalten von den Herstellern und Vertreibern, die sich an dem System beteiligen, Lizenzgebühren.

Bereits seit 1992 führt die Stadt Heidelberg die Sammlung der Verkaufsverpackungen im Auftrag der Dualen Systeme durch. Sie hat sich bei den Ausschreibungen der Erfassungsverträge immer wieder gegen die die Konkurrenz zahlreicher leistungsstarker privaten Entsorgungsunternehmer durchgesetzt.
Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ist dieses Ergebnis begrüßenswert, da hierdurch weiterhin alle abfallwirtschaftlichen Leistungen "in einer Hand" bleiben.

Die Verkaufsverpackungen werden zur Sortierung und Verwertung an die Sortieranlagen übergeben, die von den Dualen Systemen beauftragt sind.


Weitere Infos