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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
Fax 06221 58-29900

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Waste & cleanliness
 
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Projekte für Großwohnanlegen

Beratung und Information

Überdimensionierte Abfallbehälter und geringe Einflussmöglichkeiten auf die eigenen Abfallgebühren sind oftmals Probleme, die dazu führen, dass Bewohner/-innen in Großwohnanlagen wenig Anreize verspüren, die anfallenden Abfälle richtig zu trennen. Im Laufe der letzten Jahre konnte die Abfallentsorgung, in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hausverwaltungen, an vielen Stellen optimiert werden. So wurden bereits seit Mitte der 90er-Jahre verschiedene Projekte zur flächendeckenden Restmüllverminderung in Großwohnanlagen, zum Teil mit externer Unterstützung, durchgeführt. Aktuell bietet die Stadt den Hausverwaltungen konkrete Hilfestellungen zur Verbesserung der Abfallsituation auf unterschiedliche Weise.

Projekt „Standort Service Plus"

Um die Abfalltrennung in den Großwohnanlagen und Mehrfamilienhäusern weiter zu verbessern und über ein optimales Behältervolumen eine dauerhafte Reduzierung der Nebenkosten zu erhalten, hat die Stadt im August 2009 in Zusammenarbeit mit der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH das Projekt „Standort Service Plus" an zwei verschiedenen Standorten gestartet.
Im Rahmen des Projekts werden die Behälterstandorte und Abfallbehälter der Großwohnanlagen und Mehrfamilienhäuser durch Mitarbeiter/-innen der Stadt regelmäßig kontrolliert, grobe Fehlwürfe nachsortiert und herumliegender Unrat entfernt. Die Haushalte werden regelmäßig durch geeignete Informationsmaterialien in die gesamte Maßnahme intensiv mit eingebunden. Das Projekt ist erfolgreich angelaufen. Die Restmüllmengen konnten behutsam reduziert werden. Das Projekt wird daher kontinuierlich auf weitere Wohnanlagen erweitert.

Das Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Heidelberg bietet seit geraumer Zeit Informationstexte in elf verschiedenen Sprachen an. Darin wird erklärt, wie Haushaltsabfälle richtig sortiert werden können. Diese Informationen gibt es in allen Bürgerämtern, sie können im Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung angefordert werden oder hier heruntergeladen werden.

Müllschleusen für verursachergerechte Abfallgebührenabrechnung in Großwohnanlagen

Eine "Müllschleuse" ist eine Umhausung für die Restmülltonnen, die dann nur noch über eine Einwurflade zu befüllen sind. Diese Lade wird mit einer Chipkarte, ähnlich einer Telefonkarte, geöffnet. Die Anzahl der Öffnungen wird auf der Karte gespeichert und die Gebühren entsprechend auf die Benutzerinnen und Benutzer umgelegt. Damit bieten sie eine Möglichkeit auch in Großwohnanlagen die Restmüllgebühren auf die jeweiligen Verursacher/innen gerecht zu verteilen.

Kritisch muss hier angemerkt werden, dass die Müllschleuse nur dann funktioniert, wenn in der Wohnanlage der Abfall richtig sortiert und der Restmüll auch über die Müllschleuse entsorgt wird. Die Bewohner/-innen müssen alle sehr gut mitarbeiten, dass das Modell auch auf Dauer funktionieren kann.