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Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
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Waste & cleanliness
 
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Gewerbeabfallverordnung

Kooperation zur Umsetzung in Heidelberg

Am 1. Januar 2003 ist die Gewerbeabfallverordnung in Kraft getreten. Diese Verordnung regelt die Entsorgung der Abfälle aus Gewerbebetrieben. Im Vordergrund der Verordnung steht die sortenreine Abschöpfung von Wertstoffen in den Betrieben.

Die meisten Stadt- und Landkreise sind einem Vorschlag des Deutschen Städtetags gefolgt und haben die Regelungen der Gewerbeabfallverordnung in ihre Abfallsatzungen übernommen und abhängig von der Art und Größe und von der Beschäftigtenzahl verbindlich festgelegt, welche Abfallbehälter die Gewerbebetriebe nutzen müssen.

Die Stadt Heidelberg geht jedoch im Einvernehmen mit der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar und der Handwerkskammer einen anderen Weg. Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat sich für ein Kooperationsmodell zur Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung entschieden.

Aber - und auch das muss in die Betrachtung mit einbezogen werden - es wird in jedem Einzelfall immer auch Restmüll (Abfall zur Beseitigung) anfallen, für den dann ein Restmüllbehälter der Stadt Heidelberg benutzt werden muss. Dieser Restmüllbehälter sollte ausreichend groß sein, um absichtliche Fehlwürfe in die Abfälle zur Verwertung zu verhindern.

Die benötigte Größe hängt vom innerbetrieblichen Abfallkonzept und dessen Umsetzung ab. Je besser das Stoffstrommanagement und die sortenreine Abfallerfassung funktioniert, desto kleiner kann der Restmüllbehälter ausfallen. Das tatsächlich benötigte Restmüllvolumen wird anhand eines Fragebogens gemeinsam mit den Betrieben auf Grundlage der Gewerbeabfallverordnung ermittelt und festlegt. Dabei sind branchenspezifische Abfallmengen und die Betriebsgröße (Zahl der Beschäftigten, Plätze, Betten beziehungsweise Zimmer) aber auch die vor Ort praktizierte Abfalltrennung maßgeblich. Auf Wunsch werden die Betriebe auch direkt besucht. Die angebotene, umfassende Beratung in rechtlichen und praktischen Entsorgungsfragen wird von den Gewerbetreibenden gut angenommen. In den meisten Fällen wurde so eine gemeinsame Lösung erreicht. Von der guten Zusammenarbeit profitieren beide Seiten.


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