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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
Fax 06221 58-29900

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Waste & cleanliness
 
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Tipps zum Abfall vermeiden

Die Hälfte des Hausmülls besteht inzwischen aus Verpackungen. Durch konsequentes Vermeiden und sorgfältiges Verwerten des Abfalls kann jede und jeder eine Menge Müll vermeiden. Vermissen Sie Mehrwegprodukte in den Geschäften? Fragen Sie ruhig bei der Geschäftsleitung nach, denn die Nachfrage regelt das Angebot.

Zu schade zum Wegwerfen?

Praktizierte Abfallvermeidung ist der kostenlose Tausch- und Verschenkmarkt, den die Stadt auf den städtischen Internetseiten anbietet. Hier lassen sich Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden und noch gut erhalten sind, weiterverschenken oder eintauschen. Die Angebote oder Gesuche werden selbstständig eingegeben und können jederzeit auch wieder gelöscht werden. Das Onlineangebot ist vernetzt mit den Tausch-und Verschenkmärkten der Stadt Mannheim, der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar Kreises (AVR) und dem Neckar-Odenwaldkreis. Zu finden ist hier eine breite Palette an Gegenständen, angefangen von Haushaltsgegenständen, Hifi- und Computergeräte, Kleidung bis hin zu Möbeln.   


Haushalt und Garten

Ein Signal gegen die Werbeflut im Briefkasten

Der Aufkleber „Bitte keine Werbung“ auf dem Briefkasten macht deutlich, dass Werbematerial hier nicht erwünscht ist. Sie haben damit einen Anspruch auf Unterlassung von Werbeeinwürfen. Wer die adressierte Werbesendung per Post ausschließen möchte, hat die Möglichkeit, sich auf die “Robinsonliste” des Verbandes der Adressenverleger und Direktwerbeunternehmer einzutragen. Der kostenlose Eintrag sorgt dafür, dass man von den Adressenlisten der Mitglieder im Deutschen Direktmarketing Verband e. V. gestrichen wird.

Abfallarmer Hausputz

Moderne Technik macht es möglich: verwenden Sie statt Einwegreinigungstücher, die nach kurzer Zeit in der Restmülltonne landen, Wischtücher aus Mikrofasern oder anderen Geweben. Damit wird nicht nur der Müllberg reduziert – durch den Einsatz von Mikrofasern kann gleichzeitig die Menge an Putzmittel deutlich verringert werden.

Konzentration auf das Wesentliche

Verwenden Sie Wasch- und Putzmittelkonzentrate um die Verpackungsabfälle einzusparen. Da deren Wirkung immens ist, sollten Sie auf die richtige Dosierung achten. Auf diese Weise können Sie Verpackungsabfälle sparen, die Kläranlagen und Flüsse entlasten. Gleichzeitig sorgen Sie für ein Plus in Ihrem Geldbeutel.

Traditionell gegen Fliegenplagen

Stubenfliegen in der Wohnung sind lästig, jedoch kein Grund gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Giftspray ist hier nicht vonnöten. Die gute alte Fliegenklatsche tut's auch. Kurz, effektiv und giftfrei. Wem dies zu brachial ist, hängt einfach einen Klebestreifen an die Zimmerdecke - oder montiert ein Fliegengitter vor dem Fenster!

Für zarte Nasen

Sie vermeiden nicht nur einen kleinen Abfallberg, indem Sie bei einer Erkältung ein Stofftaschentuch benutzen, statt Papiertaschentücher. Sie werden auch feststellen, dass Sie so bei einer richtigen Erkältung Ihre Nasenhäute schonen. Die Nase dankt es Ihnen. Sie wird lang nicht so wund.

Für Gartenbesitzer/-innen: Kompostieren Sie Ihre Küchen- und Gartenabfälle!

Kompostieren ist die älteste und natürlichste Methode der Abfallvermeidung. Die Abfälle aus Küche und Garten werden zu einem natürlichen Bodenverbesserungsmittel. Kompostiert werden können zum Beispiel Gemüse- und Obstabfälle, Kaffeesatz, Schnittblumen, Gras, Laub, usw. Weitere Tipps zum eigenen Komposthaufen im Garten. Diejenigen, die keinen eigenen Garten haben, geben die Bioabfälle in die Tonne. Die Stadt übernimmt die Arbeit und erstellt wertvollen Kompost daraus. Am Ende wird der Kompost zu guter Blumenerde verarbeitet, die auf allen Recylinghöfen gekauft werden kann.


Einkauf

235 Euro in die Tonne geworfen

Rund 235 Euro wirft jede Person jedes Jahr in Deutschland in die Mülltonne – in Form von Lebensmitteln. Weggeworfen werden knapp 45 % Obst und Gemüse, gefolgt von 20 % Back- und Teigwaren und 12 % Speisereste.

Das muss nicht sein. Die erste Wegwerffalle lauert bereits bei einer fehlenden Einkaufsplanung. Nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt – ohne sich vorher zu überlegen, was wirklich benötigt wird. Also greifen wir zu dem, was am leckersten aussieht. Leider ist dies nicht unbedingt auch das, was am Ende auch wirklich verbraucht wird. Zuhause bleibt es dann übrig und muss weggeworfen werden.

In die nächste Falle tappen wir, wenn uns Familienpackungen, Rabatt- oder Sonderangebote dazu verführen, mehr einzukaufen als wirklich benötigt wird. Eine weitere Herausforderung ist das Wissen über eine richtige Vorratshaltung. Die verschiedenen Lebensmittel haben auch verschiedene Wünsche, so gelagert zu werden, dass sie genießbar bleiben. Das wird oftmals nicht berücksichtigt, so dass die Lebensmittel schnell verkommen.

Übersichtliche Informationen rund um das Thema bietet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf seinen Internetseiten unter dem Thema "Zu gut für die Tonne".  Auch die Abfallverwertungsgesellschaft des
Landkreis Ludwigsburg mbH hat unter dem Motto "Respect Food" informative Seiten dazu veröffentlicht. Dort erhalten Sie wertvolle Handlungstipps.

Verpackungsarm bereichert die Umwelt

Die beste Verpackung, ist die, die gar nicht erst anfällt! Kaufen Sie daher Ihr Obst oder Gemüse lose oder in einer Papiertüte. Gleichzeitig kann so entsprechend dem tatsächlichem Bedarf eingekauft werden. Dort wo sich Verpackungen nicht vermeiden lassen, sollten Produkte mit umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien, die aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen bestehen, gewählt werden. Vermeiden Sie unbedingt die Verpackungen, in denen kleine Portionsverpackungen noch einmal in einer Großen verpackt sind, wie das bei vielen Süßigkeiten der Fall ist.

Mehrweg statt Einweg

Nutzen Sie Mehrwegsysteme und Nachfüllpackungen, die es mittlerweile für viele Produkte gibt. Fast jedes Einwegprodukt gibt es auch in einer Nachfüllverpackung: Feuerzeuge, Kugelschreiber, Papiertaschentücher, Plastiktüten, Einweggeschirr gibt es auch als nachfüllbare Feuerzeuge, nachfüllbare Kugelschreiber, Wasch-und Putzmittel.

Aus der Nähe kaufen

Kurze Transportwege wirken sich günstig auf die Ökobilanz aus. Achten Sie daher auch beim Kauf auf regionale und saisonale Produkte.

"Gib dem Einkauf einen Korb"

Denken Sie vor dem Einkauf daran, eine Tasche oder einen Korb für den Transport nach dem Einkauf mitzunehmen. Hilfreich sind da auch die Stofftaschen, die zusammengepackt in jede Handtasche verstaut werden können – damit auch bei einem spontanen Einkauf die Plastiktüte im Laden bleiben kann.


Schule und Büro

Auf den Stil kommt es an

Kugelschreiber, Filzstifte, Bleistifte oder Füller: trotz den neuen Medien - geschrieben wird immer noch. Warum dann nicht gleich die stilvolle Alternative wählen, die zugleich die täglichen Abfallmengen reduziert. Schreiben sie mit einem stabilen Kugelschreiber, der mit Ersatzminen ausgestattet ist. Wer die edle Variante bevorzugt, kann den guten alten Kolbenfüller wählen. Für weniger Abfall und mehr Schreibkultur!

Jedes Ding hat 2 Seiten!

So auch jedes Blatt Papier. Verwendet wird jedoch oft nur eine Seite. Wie schade. Hier werden wertvolle Ressourcen verschwendet. Die Rückseite bietet Platz für praktizierte Abfallvermeidung: Schreibpapier, Notizzettel, Konzeptpapier. Kinder freuen sich auf Blätter zum Zeichnen oder Flieger basteln.

Leckeres nur in die Brotbox

Obst, kleine Gemüseschnitze und ein Pausenbrot machen nicht nur die Kinder glücklich und satt; auch Erwachsene freuen sich über etwas Leckeres und Gesundes in den Pausen. Mitgenommen werden können die Pausensnacks in einer wiederverwendbaren Brotdose. Das vermeidet einen Abfallberg aus Papier, Alufolien oder Kunststofftütchen. Auch für Getränke gibt es – statt der Einwegsysteme – mittlerweile dicht verschließbare Flaschen zum Wiederbefüllen aus Plastik oder Metall.


Feste und Feiern

Vor dem Fest ist nach dem Fest

Das nächste Fest kommt bestimmt und damit auch der traditionelle Geschenkaustauch. Geschenke, die nicht gefallen oder passen, sollten nicht weggeworfen werden, sondern können über den Tausch- und Verschenkmarkt weiterverschenkt oder getauscht werden. Die Nutzer/-innen können ihre Angebote rund um die Uhr selbstständig eingeben und wieder löschen. Das reduziert die Abfallmengen und Sie erfreuen damit andere Menschen. Das Heidelberger Onlineangebot ist vernetzt mit den Tausch-und Verschenkmärkten der Stadt Mannheim, der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar Kreises (AVR) und dem Neckar-Odenwaldkreis. Damit können Angebote und Gesuche in der gesamten Region eingesehen und genutzt werden.

Feste ohne Abfall

Wegwerfgeschirr? Für manche ist es eine Frage des guten Geschmackes und der Esskultur: Einweggeschirr und -besteck aus Papier oder Plastik kommen einfach nicht auf den Tisch! Das macht zwar etwas mehr Arbeit, aber dafür schmecken die sorgfältig zubereiteten Speisen noch viel besser! Für große Feste bietet sich der Einsatz eines Geschirrmobils an.

Phantasievoll und kreative Geschenkverpackungen

Ein Thema, das nicht nur zu Weihnachten aktuell ist: Geschenkpapier ist, nachdem sie in Minutenschnelle ihren Zweck erfüllt haben, ein Fall für die Mülltonne. Dagegen hilft nur die Methode der Großeltern: vorsichtiges Auspacken, damit das Papier wiederverwendet werden kann. Pfiffig ist es jedoch eigene kreative Verpackungsideen zu entwerfen. Dazu können Naturmaterialien, kunstvoll gestaltete oder bemalte alte Zeitschriften oder Zeitungen verwendet werden. Geschenke lassen sich auch in Brauchbares einwickeln, wie zum Beispiel Schürzen, schöne Küchentücher oder bunte Stofftaschen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und Ihr Geschenk bekommt dadurch eine ganz persönliche Note.

Wegwerfgeschirr

Für manche ist es eine Frage des guten Geschmackes und der Esskultur: Einweggeschirr und -besteck kommen einfach nicht auf den Tisch! Das macht zwar etwas mehr Arbeit, aber dafür schmecken die sorgfältig zubereiteten Speisen noch viel besser! Für große Feste bietet sich der Einsatz eines Geschirrmobils an.


Heimwerken

Reparieren statt wegwerfen

Wenn die Waschmaschine nicht mehr anständig schleudert oder der CD-Player keinen Ton mehr von sich gibt, ist nicht immer der Sperrmüll oder die Restmülltonne die einzige Möglichkeit damit umzugehen. Gerade bei wertvollen oder teuren Dingen lohnt sich häufig eine Reparatur. Doch wo findet man die entsprechende Reparaturfirma? Hier hilft das regionale Portal Delta 21 - Nachhaltiges Leben im Rhein-Neckar-Dreieck. Hier finden sich nicht nur Firmen, die reparieren, sondern auch Unternehmen, die Maschinen, Kleider oder anderer Gegenstände vermieten, die nur sehr selten gebraucht werden.

Wer billig kauft, kauft oftmals zweimal

Maschinen erleichtern die handwerklichen Aktivitäten ungemein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es sich oft nicht lohnt, beim Kauf zu sehr auf den Preis zu achten. Qualität hat nun mal seinen Preis! Manchmal kommt es einfach billiger, gleich ein teureres aber qualitativ hochwertigeres Gerät zu kaufen. Noch kostensparender ist es, das benötigte Gerät im Fachhandel zu leihen, statt zu kaufen.


Reisen

Für eine Natur ohne Müll

Die Lust an der Bewegung in der freien Natur ist groß. Der Erholungswert ungemein. Zurück bleiben jedoch oftmals Reste wie Dosen und Flaschen, Taschentücher, Kaugummipapier und andere Verpackungen. Außer Sie bringen die Brote in der Brotbox und die Getränke in der Feldflasche mit. Das Obst kann in der eigenen Schale verpackt bleiben. Mit einer müllfreien Natur bleibt auch der Erholungswert in Zukunft bestehen.


Speziell für Eltern mit Kindern im Windelalter

Im Durchschnitt verbraucht ein Kind 700 Kilogramm Windeln in 24 Monaten! Statt Wegwerfwindeln zu benutzen, besteht die Möglichkeit Stoffwindeln zu verwenden. Ein positiver Nebeneffekt: Die Kinder sind mit Stoffwindel schneller windelfrei.