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Felix trinkt auf der Hauptstraße aus seinem Kaffeebecher. (Foto: Stadt Heidelberg)

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Mehrwegbecher für Coffee-to-Go (Foto: Stadt Heidelberg)

„Coffee to go“ im Mehrwegbecher

Infoveranstaltung mit System-Anbietern am 10. Oktober

Um die Einwegbecherflut einzudämmen, hat die Stadt Heidelberg die Cafés, Imbisslokale, Tankstellen und Bäckereien sowie die Einzelhandels-, Tourismus- und Umweltverbände zu einer Infoveranstaltung am Dienstag, 10. Oktober 2017, in den Großen Rathaussaal eingeladen. Fünf Systemanbieter für Mehrwegbecher haben hier ihre Lösungsansätze präsentiert und sich den kritischen Fragen der rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestellt. 

Anschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Gesprächsrunden die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme erörtern. Die Informationen waren so vielfältig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein weiteres Treffen in den nächsten Wochen angeregt haben, um die Lösungsansätze nochmals vertieft zu diskutiert. Bei diesem Treffen soll nach Möglichkeit auch ein System herausgearbeitet werden, das von möglichst vielen Cafés und Betrieben in Heidelberg genutzt werden kann. Die Stadt Heidelberg wird zu dem Termin einladen, außerdem unterstützt sie die Initiative der Kaffeebetriebe mit einer Informations- und Öffentlichkeitskampagne. 

Folgende Firmen haben ihr System vorgestellt:

„Wir wollen eine Bewusstseins- und im Idealfall eine Verhaltensänderung in Sachen Abfallvermeidung bewirken“, sagt Bürgermeister Wolfgang Erichson: „Ein eigenes Pfandsystem für Mehrwegbecher wollen wir als Stadt nicht einführen, sondern wir setzen auf private Initiativen. Unser Ziel ist es, den Handel mit den Anbietern der unterschiedlichen Mehrwegsysteme zusammenzubringen.“

Online-Karte: Diese Betriebe füllen den „Coffee to go“ in mitgebrachte Becher

Schon jetzt sind die Cafés, Bäckereien und Tankstellen, die den selbst mitgebrachten Mehwegbecher wieder befüllen, zum Teil sogar mit Rabatt für das „Mehrweg“-Getränk oder Mehrwegbecher verkaufen in einer Online-Becherkarte zu finden. Eine Übersicht der Betriebe erhält man auch in einer Liste zum Herunterladen (109,9 KB).

Organisationen und Firmen, die mitgebrachte Becher befüllen können sich über ein Onlineformular in die Karte eintragen lassen.

320.000 Einwegbecher für den schnellen Kaffee für unterwegs – pro Stunde

In Deutschland werden jede Stunde 320.000 Einwegbecher für den schnellen Kaffee für unterwegs verbraucht. Im Jahr sind das fast drei Milliarden Becher. Schätzungen sprechen von einer Nutzungsdauer von 15 Minuten. Danach landen sie entweder in den öffentlichen Mülleimern oder – immer häufiger – auf den Straßen, Plätzen und in den Grünflächen der Stadt. Die Einwegbecher-Flut nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Die Unmengen an Einwegverpackungen bedeuten auch einen immensen Ressourcenverbrauch. Dieser könnte ganz einfach vermieden werden, wenn stattdessen Mehrwegbecher oder -tassen verwendet würden.

Innerhalb der Stadtverwaltung gibt es ein Mehrweggebot für Veranstaltungen. Es wäre wünschenswert, dass große Einrichtungen und Firmen in Heidelberg sich dem anschließen würden – beispielsweise mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung.