Logo facebook Logo Twitter Logo YouTube Logo RSS Logo YouTube Logo Instagram

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Kulturamt
Haspelgasse 12
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-33000 und 58-33010
Fax 06221 58-33490

Zur Ämterseite

Projektförderung

Die Projektförderung ist der bürokratisch einfachste Weg Zuschüsse für kulturelle Projekte zu beantragen.

Anträge können bis spätestens 3 Monate vor Projektbeginn ganzjährig beim Kulturamt eingereicht werden.

Der Einfachheit halber finden Sie untenstehend die Projektförderung betreffende Auszüge aus der städtischen Rahmenrichtlinie.

Fördergrundsätze

  • Gefördert werden Vorhaben von Vereinen, Gesellschaften, Gruppen oder sonstigen kulturellen Initiativen, die unabhängig von öffentlichen Institutionen gemeinnützig und überwiegend ehrenamtlich zur kulturellen Bereicherung des Lebens in der Stadt beitragen. Es ist dabei unerheblich, ob es sich um herkömmliche oder neue Formen von Kunst und Kultur handelt.
    Unbeschadet dieser Grundsätze verbleibt es bei der Förderung solcher bürgerschaftlichen Vereinigungen, die sich der Förderung professioneller Kunst widmen (z.B. Kunstverein, Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde) oder als Künstler bzw. Künstlergruppe ihren Beitrag leisten (z.B. GEDOK, Künstlergruppe '79).
  • Vorrangig sind zu berücksichtigen:
    • Projekte, die erstmals verwirklicht werden und durch eine einmalige Förderung auf den Weg gebracht werden sollen,
    • Gruppen, die kontinuierlich künstlerisch arbeiten,
    • Projekte, die als Ergänzung zum herkömmlichen Kulturprogramm anzusehen sind, z.B. in denen kunstspartenübergreifend und sozialkulturell gearbeitet wird.
  • Ein Projekt kann innerhalb eines Haushaltsjahres in der Regel nur einmal gefördert werden. Projekt in diesem Sinne kann auch eine Veranstaltungsreihe sein. Bei Veranstaltungen muss der kulturelle Aspekt deutlich überwiegen gegenüber Geselligkeit, Verzehr usw.
  • Die Zusammenarbeit mit städtischen Institutionen schließt eine Förderung nicht aus. Doch sind Doppelförderungen durch verschiedene städtische Stellen ausgeschlossen.

Finanzierungsart und Höchstbetrag

  • Die Zuwendung wird grundsätzlich in Form der Festbetragsfinanzierung gewährt.
  • Projekte werden in der Regel mit 50 % des nachgewiesenen Defizites gefördert.
  • Der Förderumfang soll in der Regel den Betrag von 10.300 Euro im Einzelfall nicht überschreiten.

Zuwendungsfähige Aufwendungen

  • Repräsentationskosten zählen nicht zu den zuwendungsfähigen Aufwendungen.
  • Leistungen verschiedener Kulturgruppen untereinander können als zuwendungsfähige Aufwendungen anerkannt werden, soweit diese Aufwendungen nicht bereits bei Projekten anderer Kulturgruppen bezuschusst werden.

Mit dem Zuwendungszweck verbundene Einnahmen

  • Je nach Art des Projektes sind in zumutbarer Höhe Eintrittspreise, Teilnehmerbeiträge und dergleichen zu erheben und zur Reduzierung des Förderbedarfs einzusetzen. In den Zuwendungsbescheid ist ergänzend zu den Allgemeinen Nebenbestimmungen eine entsprechende Auflage aufzunehmen. Wird ein Zuwendungsvertrag geschlossen, ist eine vergleichbare Regelung zu treffen.

Formulare zum Download