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Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
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Ein Fahrzeug des Heidelberger Winterdienstes auf dem Königstuhl  (Foto: Stadt Heidelberg)

Heidelberger Winterdienst:

Einsatzbereit bei Schnee und Eis

Schon Mitte November 2017 hatte der Heidelberger Winterdienst seinen ersten Einsatz auf dem Königstuhl. Die Winterdienstbereitschaft startet offiziell am Donnerstag, 16. November 2017, und endet am Donnerstag, 5. April 2018.
Generell stehen bis zu 140 Winterdienst-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der städtischen Ämter bereit, um die Straßen und Wege zu räumen. Ab vier Uhr morgens bis 22 Uhr wird bei Schnee und Eis gestreut und geräumt. Bis ein Uhr nachts und an den Wochenenden bis vier Uhr sorgt die Notdienst-Schicht für freie Straßen. 
Wichtigste Informationsquelle für den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Berichte des Wetterdienstes. Dank der Glättemeldeanlage in Ziegelhausen ist die Einsatzleitung jederzeit über die Wetterlage vor Ort informiert.

Rund  2.200 Tonnen Streusalz und 20 Tonnen Split liegen in den städtischen Vorratslagern – rund fünf Meter hoch ist der weiße Salzberg in der Lagerhalle bei der  Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelbergs. Die Erfahrung zeigt, dass in einer normalen Wintersaison je nach Schneefall zwischen 500 Tonnen und 2.000 Tonnen Streusalz gebraucht werden. Die Kapazitäten sollten für den Winter 2017/2018 also ausreichen. 

Fokus liegt auf Sicherheit und Umweltschutz​

Der Winterdienst ist eine organisatorische und technische Gemeinschaftsleistung, bei der Sicherheit und Umweltschutz großgeschrieben werden. Zum Schutz der Umwelt dürfen – das gilt auch für die Bürgerinnen und Bürger – zum Streuen nur abstumpfende Materialien wie Sand oder Splitt verwendet werden. Auftauende Mittel sind nicht gestattet. Nur in Steillagen oder am Hang darf ein Gemisch aus Salz und Splitt oder Sand mit maximal einem Drittel Salzanteil verwendet werden. Dort, wo Salz in den Wurzelbereich von Bäumen und Sträuchern geraten kann, ist ein solches Gemisch generell nicht erlaubt.

Die wichtigsten Straßen zuerst

Zunächst werden die Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen, die Straßen für den öffentlichen Nahverkehr, die Zufahrten zu Krankenhäusern, Schulen und Gewerbegebieten sowie die wichtigsten Radwege geräumt und gestreut. Danach sind die verkehrsreichen Wohnsammelstraßen und Verbindungsstraßen an der Reihe. Für alle anderen Straßen und Radwege besteht für die Stadt keine Streupflicht. Trotzdem werden diese Straßen und Radwege, soweit erforderlich, von Schnee und Eis befreit. Für die Gehwege sind die Anliegerinnen und Anlieger zuständig.

Anliegerinnen und Anlieger sind für freie Gehwege verantwortlich

Zur Sicherheit im Winter müssen die Bürgerinnen und Bürger ihren Teil beitragen. Gemäß der kommunalen Satzung müssen die Anliegerinnen und Anlieger die Gehwege bei Schnee und Glätte an Wochentagen durchgehend bis 21 Uhr räumen und streuen – an Wochentagen ab 7 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen ab 8 Uhr.

  • Der Schnee muss so an den Gehwegrand geschoben werden, dass Fußgänger ungehindert passieren können. Ein Übergang über die Straße muss jedoch möglich sein.
  • Es muss zudem gewährleistet sein, dass die Winterdienstfahrzeuge jederzeit überall schnell durchkommen – oft erschweren falsch geparkte Fahrzeuge die Winterdiensträumung.
  • Zum Schutz der Umwelt dürfen zum Bestreuen nur abstumpfende Materialien wie Sand oder Splitt verwendet werden.
  • Auftauende Mittel sind nicht gestattet. Nur in Steillagen oder am Hang darf ein Gemisch aus Salz und Splitt oder Sand mit maximal einem Drittel Salzanteil verwendet werden. Dort, wo Salz in den Wurzelbereich von Bäumen und Sträuchern geraten kann, ist ein solches Gemisch generell nicht erlaubt.

Der Heidelberger Winterdienst in Zahlen

  • Rund 500 Kilometer Straßen und Wege werden geräumt und gestreut.
  • Bei einem Volleinsatz sind etwa 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs.
  • Insgesamt sind 2.200 Tonnen Salz und 20 Tonnen Splitt gelagert.
  • 14 Fahrzeuge werden mit Schneepflug und Streugeräten für den Winterdienst ausgerüstet.
  • Für die Radwege stehen neun Kleinräumer bereit.

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