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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Internationale Bauausstellung Heidelberg GmbH
Emil-Maier-Straße 16
69115 Heidelberg
Telefon 06221 6586-500
Fax 06221 6586-5019

Zur Website der IBA GmbH

Aktuelles

Die Zukunft des Patrick Henry Village (Pressemitteilung vom 16. Dezember 2016)

Besonderheiten & Finanzierung

der IBA Heidelberg

Internationale Bauausstellung (IBA) – was ist das?

Eine IBA will die intellektuellen, künstlerischen und finanziellen Kräfte einer Stadt für die Dauer von rund zehn Jahren auf bestimmte Zukunftsfragen gesellschaftlicher Entwicklung konzentrieren. Über Projekte, ihre Qualifizierung und begleitende Aktivitäten wird ein stadtgesellschaftlicher Prozess angestoßen. Das Besondere einer IBA ist, die dafür nötige Diskussion von Leitbildern mit der Anschaulichkeit von konkreten Projekten zu kombinieren. Jedes Projekt muss bestimmte Qualitätsansprüche erfüllen, damit es in eine IBA aufgenommen werden kann. Die Projekte können Bauprojekte sein, genauso wie andere Projekte, die die gleichen Zukunftsfragen aufgreifen. Die erste IBA fand 1901 in Darmstadt statt. In Abgrenzung zum Industriezeitalter entstand in einem umfassenden Konzept auf der Mathildenhöhe eine Künstlerkolonie – ganz im Jugendstil. Aktuell entwickelt Hamburg eine IBA zum Thema Metropolentwicklung, Basel eine IBA zum Thema trinationale Stadtregion sowie Thüringen eine IBA zum Thema Kulturlandschaft.

Luftbild der Bahnstadt mit Blick auf Bergheim und das Neuenheimer Feld (Foto: Stadt Heidelberg)

Besonderheiten der IBA in Heidelberg

Von besonderer Bedeutung für die IBA in Heidelberg sind:

  • die umfassende Beteiligung der Bürgerschaft,
  • die Entwicklung von modellhaften Projekten als Beiträge zur Wissenschaftsstadt der Zukunft,
  • die Einbeziehung der Konversionsflächen,
  • das Vorantreiben der positiven Rückkopplung zwischen Stadt und Wissenschaft,
  • der gesamtstädtische und integrierte Ansatz, der auch weitere stadtrelevante Themen wie Kunst und Kultur, Wirtschaft, Soziales und Ökologie umfasst und
  • die Offenheit für eine Beteiligung der Region

Kern der IBA ist eine Qualifizierungsverfahren, bei dem die IBA-Projekte auf Grundlage eines Kriterienkataloges von einer Auswahlkommission geprüft werden. Bevor die Projekte in die IBA aufgenommen werden, wird eine Qualifizierungsvereinbarung mit den Projektträgern getroffen.