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Sicher befahrbar, technisch auf dem neuesten Stand

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck besichtigte die Baustelle Schlossbergtunnel

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (4.v.l.) besichtigt die Baustelle Schlossbergtunnel mit Vertreterinnen und Vertretern städtischer Ämter. (Foto: Rothe)
Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck (4.v.l.) besichtigt die Baustelle Schlossbergtunnel mit Vertreterinnen und Vertretern städtischer Ämter. (Foto: Rothe)

Die Stadt Heidelberg setzt seit Montag, 24. Juli 2017, den Schlossbergtunnel in der Altstadt instand. Die Maßnahme ist aus Verkehrssicherheitsgründen dringend notwendig: Es müssen Arbeiten an der Straßenentwässerung und Elektronik sowie Markierungsarbeiten im Tunnel durchgeführt werden, zudem wird die Fahrbahn am westlichen und östlichen Tunnelportal saniert. Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 277.000 Euro. Dazu kommen nochmal 180.000 Euro für die Straßenunterhaltung am Ost- und Westportal. Erster Bürgermeister und Baudezernent Jürgen Odszuck informierte sich am Dienstag, 15. August 2017, vor Ort über den Fortschritt der Arbeiten.

„Der Schlossbergtunnel gehört zu den zentralen Ost-West-Verbindungen in Heidelberg. Er ist wichtig, damit der Verkehr rund um die Altstadt gut fließen kann“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Mit der Instandsetzung sorgen wir dafür, dass der Schlossbergtunnel sicher befahrbar und technisch auf dem neuesten Stand ist. Viele der Arbeiten passieren im Hintergrund, sind aber für die Verkehrssicherheit überaus wichtig: zum Beispiel die Ertüchtigung des Tunnelfunks. Mittelfristig wollen wir hier auf Digitalfunk umstellen, hierfür bereiten wir schon heute die Elektronik im Tunnel vor.“
 
Die Arbeiten im Schlossbergtunnel sind sehr vielfältig. Zum einen werden die Straßeneinläufe zur Entwässerung des Tunnels erneuert. Zum anderen geht es an die Elektronik: Die elektrischen Verteiler in den Wandnischen werden ausgetauscht und mit neuen Brandschutztüren versehen. Der Tunnelfunk wird ertüchtigt und erweitert, damit stehen Feuerwehr und Rettungsdienst im Schlossbergtunnel künftig zusätzliche Funkkanäle zur Verfügung. Im Zuge dessen werden im Tunnel auch die baulichen Voraussetzungen für die Nutzung von Digitalfunk geschaffen: Die Rettungskräfte in Baden-Württemberg werden mittelfristig von analoger auf digitale Funktechnik umsteigen, die Polizei nutzt den Digitalfunk bereits. Im Nachgang zu den Arbeiten im Tunnel werden noch Restarbeiten an der Funkanlage durchgeführt, diese können unabhängig von der Tunnelsperrung erledigt werden.
 
Daneben stehen im Schlossbergtunnel Markierungsarbeiten an: Damit die Fahrbahnränder rechts und links für die Autofahrerinnen und -fahrer besser erkennbar sind, werden die Randsteine mit einer weißen Markierung versehen. Auch die Mittellinie im Tunnel wird erneuert. Die Tunnelwände werden gemäß den aktuellen Vorschriften hell angestrichen. Darüber hinaus werden die Steigleitung für die Feuerwehr und die Fluchtwegebeschilderung repariert sowie weitere kleinere Reparaturen durchgeführt, die nur unter Sperrung für den Durchfahrtsverkehr erledigt werden können. Zu guter Letzt wird noch die Fahrbahn am westlichen und östlichen Tunnelportal saniert.
 
Die Arbeiten sollen planmäßig bis Freitag, 1. September 2017, abgeschlossen sein. Für die Dauer der Maßnahme ist der Schlossbergtunnel vollgesperrt. Der Verkehr wird über die B 37 umgeleitet. Die Arbeiten sind extra so eingetaktet, dass sie während der verkehrsärmeren Sommerferien stattfinden und gleichzeitig nicht mit größeren Veranstaltungen im Stadtgebiet kollidieren. Während der Schlossbeleuchtung zum Beispiel steht nur der Schlossbergtunnel als Ost-West-Verbindung in der Heidelberger Innenstadt zur Verfügung. Die nächste Schlossbeleuchtung findet am Samstag, 2. September 2017, statt, bis dahin werden die Arbeiten fertig.


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