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Sanierung der Mark-Twain-Schule vor dem Abschluss

Baustellentour des Ersten Bürgermeisters Jürgen Odszuck in der Südstadt

Hell, frisch saniert und mit modernster Technik ausgestattet: Der Erste Bürgermeister Jürgen Odszuck (2. v. l.) gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rundgangs in einem der Klassenräume der ehemaligen Mark-Twain-Schule. (Foto: Rothe)
Hell, frisch saniert und mit modernster Technik ausgestattet: Der Erste Bürgermeister Jürgen Odszuck (2. v. l.) gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rundgangs in einem der Klassenräume der ehemaligen Mark-Twain-Schule. (Foto: Rothe)

Seit Februar 2016 wird die ehemalige Mark-Twain-Schule auf der Konversionsfläche in der Südstadt saniert. Sie soll ab dem Schuljahr 2017/2018 von der beruflichen Julius-Springer-Schule genutzt werden. Der Erste Bürgermeister und Baudezernent Jürgen Odszuck informierte sich am Donnerstag, 24. August 2017, vor Ort über den Stand der Arbeiten. Im Frühjahr hatte es einige Verzögerungen bei den Bauarbeiten gegeben; diese sind jedoch soweit aufgeholt, dass die Schule voraussichtlich in der ersten Septemberwoche umziehen kann. 

„Mit der Sanierung der Mark-Twain-Schule schaffen wir viele Verbesserungen auf einmal: Die Schülerinnen und Schüler der Julius-Springer-Schule profitieren vom größeren Raumangebot in der Südstadt, die Willy-Hellpach-Schule und die Pestalozzi-Grundschule vom Umzug der Julius-Springer-Schule. Gleichzeitig entwickeln wir die Schulsituation in der gesamten Südstadt optimal weiter“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Ich bin sehr froh, dass wir den anfänglichen Bauverzug im Wesentlichen wieder aufholen konnten und dass dem Umzug zum neuen Schuljahr 2017/2018 nichts mehr im Wege steht.“

Mark-Twain-Schule

Die Julius-Springer-Schule ist derzeit noch Teil des Komplexes zwischen Rohrbacher Straße und Römerstraße, wo sich auch die Willy-Hellpach- und die Pestalozzischule befinden. Sie hat mit ihren über 1.600 Schülerinnen und Schülern bereits seit längerem mit Raummangel zu kämpfen. Zuletzt wurde ein Bedarf von 24 zusätzlichen Räumen mit einer Programmfläche von fast 2.000 Quadratmetern festgestellt. Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ergab sich die Möglichkeit, die ehemalige Mark-Twain-Schule zu übernehmen und nach deren Sanierung die Julius-Springer-Schule in dieses Gebäude zu verlegen.
 
Durch den Umzug der Springer-Schule ergeben sich auch für die berufliche Willy-Hellpach- und die Pestalozzi-Grundschule Verbesserungen: Wenn die Springer-Schule umgezogen ist, steht das verlassene alte Gebäude für die Willy-Hellpach-Schule zunächst als Ausweichquartier zur Verfügung. Auch die Pestalozzi-Schule bekommt im Erdgeschoss der ehemaligen Julius-Springer-Schule zusätzliche Räume für die Essensversorgung und für die Betreuung der Grundschülerinnen und –schüler sowie vier weitere Klassenzimmer und vier kleinere Multifunktionsräume. Diese waren durch die Julius-Springer-Schule über viele Jahre fremdbelegt und werden jetzt wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt. Damit wird auch der Entwicklung steigender Schülerzahlen auf der Konversionsfläche Mark-Twain-Village Rechnung getragen.
 
Die Mark-Twain-Schule ist in den 1950er Jahren entstanden und wurde in der Vergangenheit in verschiedenen Abschnitten erweitert und saniert. Die Schule besteht aus mehreren Gebäuden. Davon werden für die Julius-Springer-Schule die ehemalige High School, ein vierstöckiger Bau mit Satteldach, und die ehemalige Elementary School, ein dreistöckiges Gebäude mit Flachdach und einem erdgeschossigen Anbau renoviert und barrierefrei gestaltet. Die Stadt investiert insgesamt rund 13,55 Millionen Euro.
 
Am äußeren Erscheinungsbild der Gebäude wird sich durch die Renovierungsmaßnahmen nicht viel ändern. Die Fenster der Südfassade bleiben größtenteils erhalten und auch die Putzfassade bleibt unverändert. Im Außenbereich sind die Dacharbeiten in beiden Schulgebäuden so gut wie abgeschlossen, die Fenster fast vollständig erneuert und der Sonnenschutz größtenteils nachgerüstet.
 
Wegen unerwartet schlechter Substanz musste der komplette Estrich auf rund 9.000 Quadratmetern erneuert werden, ebenso große Teile des Wandputzes sowie Schäden an den Decken. Derzeit wird mit Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet, um die dadurch entstandenen Terminverzögerungen aufzuholen. Die Gipserarbeiten in der ehemaligen Elementary School und im West-und Ostflügel der ehemaligen High School sind mittlerweile abgeschlossen. Die Wände sind gestrichen, die Böden verlegt, die Akustikdecken mit den Lampen montiert und die Türen eingehängt und endlackiert. Auch die Elektroinstallation ist so gut wie fertiggestellt. Die Tafeln wurden Mitte August geliefert und montiert. Derzeit werden die Möbel geliefert und eingebaut. Nächste Woche wird die Küche der Cafeteria eingebaut. Der Umzug der Julius-Springer-Schule ist für die erste Septemberwoche vorgesehen. Der Nordflügel der Mark-Twain-Schule wird im November fertiggestellt. Dann werden die lärmintensiven Arbeiten wie Gipser-, Trockenbau und Bodenbelagsarbeiten in der ersten Septemberwoche weitgehend abgeschlossen sein, so dass der Schulbetrieb nicht gestört wird.


Weitere Infos

www.heidelberg-konversion.de
Schulsanierung
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Sommertour: Erster Bürgermeister besichtigt Baustellen