Logo facebook Logo Twitter Logo YouTube Logo RSS Logo YouTube Logo Instagram

Gemeinderat genehmigt Mehrkosten für Sanierung der ehemaligen Mark-Twain-Schule in der Südstadt

Berufliche Julius-Springer-Schule soll dort zum neuen Schuljahr starten

Seit Februar 2016 wird die ehemalige Mark-Twain-Schule auf der Konversionsfläche in der Südstadt saniert. Sie soll ab dem Schuljahr 2017/2018 von der beruflichen Julius-Springer-Schule genutzt werden. Jetzt hat der Gemeinderat bei einer Enthaltung Mehrkosten in Höhe von 400.000 Euro genehmigt. Grund für die Mehrkosten ist die schlechte Bausubstanz der ehemaligen US-Schulgebäude, die erst nach dem Öffnen der Wände, Böden und Decken zu Tage getreten sind und zusätzliche Maßnahmen erforderlich gemacht haben. So mussten beispielsweise Schadstoffe entsorgt und ein neuer Estrich eingebaut werden. Auch gravierende Deckenschäden mussten behoben und Innenwände vollständig neu verputzt werden. Mit dem Einsatz zusätzlichen Personals konnte der Bauzeitverzug weitgehend aufgeholt werden, damit die Springer-Schule zum Beginn des neuen Schuljahrs am neuen Standort starten kann. Im Nordflügel der ehemaligen Mark-Twain-Schule wird es im Nachgang noch Restarbeiten bis voraussichtlich Ende November 2017 geben.

Die Sanierung der Mark-Twain-Schule ist mit einem Volumen von 13,6 Millionen Euro das größte Schulmodernisierungsprojekt in diesem Jahr mit einem Nutzen in doppelter Hinsicht: für die Schüler der Julius-Springer-Schule, die vor allem vom größeren Raumangebot profitieren, aber auch für die optimale Entwicklung der Schulsituation in der gesamten Südstadt. Durch den Umzug der Springer-Schule ergeben sich auch für die berufliche Willy-Hellpach-Schule und die Pestalozzi-Grundschule räumliche Verbesserungen.