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Ausstellung „Zerrissene Jahre 1938 bis 1944“: Eröffnung am 3. Mai

Einzelschicksale während des Holocausts in Budapest

Persönliche Dokumente (Foto: Stadtarchiv Budapest)
Ausstellung „Zerrissene Jahre 1938 bis 1944“: Gegenstand der Ausstellung sind unter anderem rund 7.000 persönliche Dokumente, die bei Renovierungsarbeiten in einem Hohlraum hinter der Wand gefunden wurden. Sie spiegeln persönliche Schicksale der jüdischen Bevölkerung wider (Foto: Stadtarchiv Budapest).

Im März 1944 begann die deutsche Besatzung Ungarns. Bereits zuvor wurden mehr als 60.000 Juden Opfer der Verfolgung. Wie versuchten diese Menschen im Alltag weiterhin für ihre Rechte zu kämpfen? Mit welcher Hilfe konnten sie rechnen? Was geschah hinter den Wohnungsmauern? Antworten auf diese Fragen gibt die deutschsprachige Ausstellung „Zerrissene Jahre 1938 bis 1944“ des Stadtarchivs Budapest. Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 3. Mai 2017, um 19 Uhr im Friedrich-Ebert-Haus, Pfaffengasse 18, 69117 Heidelberg, statt. Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, und Dr. Peter Blum, Direktor des Stadtarchivs Heidelberg, werden die Ausstellung eröffnen. Eine Einführung gibt Prof. Dr. István Kenyeres, Generaldirektor des Stadtarchivs Budapest. Die Ausstellung ist bis zum 17. Juni 2017 im Friedrich-Ebert-Haus und anschließend bis zum 31. Juli 2017 im Stadtarchiv Heidelberg zu sehen.

Gegenstand der Ausstellung sind rund 7.000 persönliche Dokumente aus dem Jahr 1944, die 2015 bei Renovierungsarbeiten einer Wohnung in einem Hohlraum hinter einer Wand gefunden wurden. Das Stadtarchiv Budapest präsentiert diese sowie weitere Fundstücke aus Personen- und Familiennachlassen zum ersten Mal in Deutschland. Sie geben einen Einblick in einzelne Schicksale von Verfolgten, Misshandelten und Drangsalierten während des Holocausts in Budapest.


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