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Bildungsangebote aufeinander abstimmen

Der neue Bildungskoordinator der Stadt Heidelberg führt Angebote für Neuzugewanderte zusammen

Franz Meißner koordiniert seit 1. September die Bildungsangebote für Neuzugewanderte in Heidelberg (Foto: Stadt HD)
Franz Meißner koordiniert seit 1. September die Bildungsangebote für Neuzugewanderte in Heidelberg (Foto: Stadt HD).

Heidelberg hat seit 1. September 2016 einen kommunalen Koordinator der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Die Stelle ist beim Amt für Schule und Bildung angesiedelt. Für die Koordinatorenfunktion wurde der Politologe und Bildungswissenschaftler Franz Meißner ausgewählt, der nach dem Studium bereits vier Jahre als Mitarbeiter im Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg Erfahrung sammeln konnte. Kernaufgabe des Koordinators ist es, die Vielzahl der kommunalen Bildungsakteure zu vernetzen sowie die Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort aufeinander abzustimmen. Zentrale Themen werden der Spracherwerb des Deutschen, die Förderung von Ausbildung und die Unterstützung des zivilgesellschaftlichen Engagements sein.
 

„Die Integration von Menschen, die aus fremden Ländern und Kulturkreisen zu uns kommen, ist eine Querschnittsaufgabe. Damit die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort gut gelingen kann, damit neue Netzwerke entstehen und Angebote angepasst und wenn nötig auch ergänzt und ausgebaut werden können, ist die neue Koordinatorenstelle sehr wertvoll”, erklärt Bürgermeister Dr. Joachim Gerner.
 
Möglich wurde die Einrichtung der Stelle durch die erfolgreiche Teilnahme der Stadt Heidelberg an der Ausschreibung des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ durch das Bundesbildungsministerium. Für den Zeitraum von zwei Jahren zahlt der Bund die Personalkosten sowie Kosten für die Teilnahme an überregionalen Fortbildungen. Mit der Einrichtung der Stelle sind keine zusätzlichen Projektmittel für weitere Programme verbunden.
 
In Heidelberg leben Menschen aus 160 Nationen. Fast ein Drittel der 150.000 Einwohner hat eine Zuwanderungsgeschichte. Ziel der städtischen Integrationspolitik ist es, eine Willkommens- und Anerkennungskultur zu schaffen, so dass sich Menschen inmitten wachsender Vielfalt in ihrer Stadt wohlfühlen und rasch ein selbstbestimmtes Leben führen können.


 


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