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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Aktuelles

Projekte aus dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten

Veranstaltungen, Kampagnen und ein Praktikumsangebot.
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Das leidige Thema: defekte Aufzüge an Bahnhöfen

Immer wieder kommt es zu wochen- oder gar monatelangen Ausfällen bei Aufzügen an Bahnhöfen. Aktuell ist das am S-Bahnhof Pfaffengrund / Wieblingen der Fall - die RNZ berichtet. Da die Stadtverwaltung darauf keinen direkten Einfluss hat, hat sich die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß zunächst an die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele gewandt mit der Bitte "sich dafür einzusetzen, dass der Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn AG auf die Vertragsgestaltung hinsichtlich der Funktionsfähigkeit der Aufzüge Einfluss nimmt, damit Aufzugspannen zukünftig schnell behoben werden." Die Kommunale Behindertenbeauftragte plädiert dafür, Konventionalstrafen festzulegen, wenn ein Aufzug nicht in einer festgelegten Frist wieder funktionsfähig ist und bittet  die Bundesbehindertenbeauftragte zu klären, ob die Deutsche Bahn mit den Aufzugsfirmen derartige Vereinbarungen getroffen hat und ob diese ausreichend sind. 

Darüber hinaus hat sie sich in dieser Angelegenheit sowohl an das Bahnhofsmanagement als auch den Kundenbeirat der DB Vertriebs AG, den Fahrgastbeirat der S-Bahn Rhein-Neckar als auch den Fahrgastverband Pro Bahn gewandt.

Das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bietet einen weiteren Anknüpfungspunkt, denn die Auskunftsrechte der Abgeordneten wurden auch bezüglich Angelegenheiten der Deutschen Bahn gestärkt. Deshalb hat sich Christina Reiß an die Heidelberger Bundestagsabgeordneten gewandt und sie gebeten, "Auskünfte zur Vertragsgestaltung der Deutschen Bahn und Tochterunternehmen bezüglich der Bahnhofsaufzüge einzuholen. Besonderer Augenmerk sollte m.E. darauf gelegt werden, ob in den Verträgen Fristen festgeschrieben wurden, bis wann ein Aufzug wieder funktionsfähig sein muss und ob bei Nichteinhaltung dieser Frist Konventionalstrafen festgeschrieben wurden. Sollte das nicht der Fall sein, bitte ich Sie, sich dafür einzusetzen." so im Schreiben der Kommunalen Behindertenbeauftragten vom 8. November 2017.
 


Hublifte in den rnv-Bussen im Stadtgebiet Heidelberg

Im Stadtgebiet Heidelberg sind  Busse mit Hubliften im Einsatz. Die rnv erklärt dazu, dass diese Sonderanfertigungen sind, was zu hohen Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für diesen Bustyp führt. Aktuell seien noch 12 Hublift-Gelenkbusse in Heidelberg im Einsatz, die aus den Baujahren 2008-2011 stammen. Diese Busse werden auch weiterhin in Betrieb sein und instandgehalten. Darüber hinaus sind bei der RNV 5 ältere Busse in Heidelberg im Einsatz, die derzeit schwerpunktmäßig auf der Strecke nach Eppelheim im Schienenersatzverkehr im Einsatz sind. Diese werden nach Fertigstellung der Strecke nach Eppelheim voraussichtlich außer Betrieb genommen. Bei diesen Fahrzeugen werden die Hebebühnen nicht mehr instandgesetzt. Alle Gelenkbusse verfügen über Klapprampen, die einen Zustieg in das Fahrzeug in das zweite Wagenteil für mobilitätseingeschränkte Personen ermöglichen. Auch wenn der Hublift nicht betriebsfähig ist, kann ein Zustieg bei den Gelenkbussen über die Rampe erfolgen.

Bereits 2012 hat die rnv mit dem Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) Heidelberg die zukünftige Beschaffungsstrategie der rnv besprochen. Hierbei wurde bereits der Ausstieg aus der Hublift-Technik angekündigt und abgestimmt. Der bmb hat seinerzeit unter der Bedingung des parallelen barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen zugestimmt, dass zukünftig keine Busse mit Hubliften mehr angeschafft werden. Die aktuellen und nächsten Generationen von Bussen werden mit manuellen Klapprampen ausgestattet sein, die technisch einfach und leicht bedienbar sind.

Mit der am 01.01.2013 in Kraft getretenen Novelle des Personenbeförderungsgesetz (PBefG) ist die Umsetzung der Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bis zum 01.01.2022 gesetzlich festgeschrieben. 

Die weitere Planung in Heidelberg erfolgt im Rahmen des Nahverkehrsplans, an dessen Erstellung sich sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Die Kommunale Behindertenbeauftragte hat ein Informationsblatt zum Nahverkehrsplan in Leichter Sprache (291,2 KB) veröffentlicht.

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat seine Empfehlungen für Aus- und Umbau von barrierefreien Bushaltestellen in einer Broschüre zusammengefasst. Die Empfehlungen basieren auf zahlreichen Gesetzen, Regelungen und Normen hinsichtlich der Barrierefreiheit, deren Essenz zusammengefasst wurde, um sie dem Planenden als komprimierte Information an die Hand zu geben.
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Weitere interessante Informationen zu den Rechtsgrundlagen des barrierefreien ÖPNV-Ausbaus bietet das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit.


Modellprojekt in Heidelberg: Barrierefreie Routenplanung per App

Gefördert durch das Programm "Städte und Gemeinden 4.0 - Future Communities" werden Stadtverwaltung und Universität Heidelberg im kommenden Jahr eine Smartphone-App zur barrierefreien Routenplanung entwickeln. Diese knüpft an das EU-Forschungsprojekt Cap4Access an, an dem u.a. die Geoinformatik der Universität Heidelberg beteiligt war.
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Die Stadtverwaltung informiert in Einfacher Sprache

In einer Stadt geschehen viele Dinge. Es gibt neue Angebote. Es werden viele Entscheidungen getroffen. Das ist für manche Menschen schwer zu verstehen. Alle in Heidelberg sollen aber wissen, was in Heidelberg passiert. Deshalb gibt es ab jetzt auch Nachrichten in einfacher Sprache.
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Studie über die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen

Die Universität zu Köln führt vom 18. September bis Mitte Dezember 2017, im Rahmen einer Studie über die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen und deren Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit, eine Online-Befragung durch.
Alle Vertrauenspersonen / Stellvertreter(inn)en können im oben genannten Zeitraum an der anonymen Online-Befragung teilnehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 50 Minuten. Unter den vollständig ausgefüllten Fragebögen verlost die Universität zu Köln eine Städtereise für zwei Personen.


"Sicher...frei...selbstbewußt" - die GELA-Fortbildungsreihe

Das Frauenberatungszentrum Fetz bietet im Rahmen des Projekts Gela eine neue Fortbildungsreihe an. Angesprochen sind: Mitarbeitende der Behindertenhilfe, Pädagog_innen, Selbstverteidigungstrainerinnen und andere interessierte Fachleute zur Prävention von Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen. Die Fortbildungen eignen sich auch für Studierende.
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Nationalpark Schwarzwald im Dialog: Beteiligungsmöglichkeit bei Erstellung des Verkehrskonzepts

Im seit 2014 bestehenden Nationalpark im Schwarzwald wird aktuell ein Verkehrskonzept erstellt. Eine Beteiligung der Bevölkerung ist erwünscht und auch Menschen mit Behinderung sollten dabei ihre Interessen vertreten! Es gibt auch Informationen in Leichter Sprache.


Umfrage "Kommune Inklusiv - Einstellung(en) zum Thema Inklusion": Aufruf zur Beteiligung

Von der Universität Frankfurt wurde nun ein Survey "Kommune Inklusiv - Einstellung(en) zum Thema Inklusion" veröffentlicht. Die Fragen beziehen sich auf die Ansichten zum Thema Inklusion. Es besteht die Möglichkeit, zu verschiedenen Aussagen Stellung zu nehmen. Der Survey wird ein Jahr lang online sein und wendet sich an die gesamte Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Damit die Umfrage repräsentativ ist, benötigt es mindestens 6.000 beantwortete Fragebögen. Darum bittet die Universität Frankfurt um breite Beteiligung.
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„Hände weg von den Vorschriften zum barrierefreien Bauen in der Landesbauordnung!"

Die Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner fordert, die Vorschriften zum barrierefreien Bauen in der Landesbauordnung unangetastet zu lassen. "Die freie Wahl von Wohnort und Wohnform ist ein unteilbares Grund- und Menschenrecht.“, so der Appell der Landes-Behindertenbeauftragte an die Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg.
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"Hürdenlos rein": Mobile Rampen für Heidelberger Geschäfte und Lokale

Heidelberg bietet ein vielfältiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie in historischer Umgebung. Die historischen Gebäude punkten durch ihr Flair, bringen aber leider einen Nachteil mit sich: Oft sind sie nur über Stufen zu betreten. Für Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen sind sie ein Zugangshemmnis. Die Stadt startet nun die Aktion „Hürdenlos rein“, mit der bei Inhaberinnen und Inhabern von Geschäften und Gastronomiebetrieben in Heidelberg für die Anschaffung mobiler Rampen geworben wird. 
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Interessante Termine ab Dezember 2017

Hier finden Sie Veranstaltungen rund um die Themen Inklusion, Behinderung und chronische Erkrankung.
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