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Czernyring: Durchfahrt bis voraussichtlich Ende März nicht möglich

Verzögerung bei einzelnen Baumaßnahmen führen zu längerer Sperrung

Die Sperrung des Czernyrings zwischen Czernybrücke und dem westlichen Ast des künftigen Max-Planck-Rings muss bis voraussichtlich Ende März 2018 verlängert werden. Der Czernyring wird derzeit zwischen Czernybrücke und Montpellierbrücke vierspurig umgebaut, um die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Verkehrsachse für die Zukunft sicherzustellen. Auch die neue Straßenbahntrasse durch die Bahnstadt wird zwischen Wasserturm und Montpellierbrücke durch den Czernyring führen.

Ausschlaggebend für die Verzögerung sind mehrere Faktoren: Durch die Stadt Heidelberg und die beauftragten Baufirmen werden dort – parallel zu den Gleisarbeiten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) – eine Vielzahl einzelner Baumaßnahmen sowohl ober- als auch unterirdisch durchgeführt. Die hohe Anzahl an Maßnahmen auf engstem Raum und in enger zeitlicher Taktung sowie die in- und miteinander verschachtelten Abläufe auf der Baustelle gehen mit einem hohen Abstimmungs- und Koordinierungsbedarf einher. Verzögerungen bei einer einzelnen Maßnahme, zum Beispiel durch witterungsbedingte Einflüsse, führen aufgrund der notwendigen engen Taktung und der räumlichen Enge – vergleichbar mit einem Dominoeffekt – dazu, dass auch andere Baumaßnahmen erst mit Verspätung begonnen werden können.
 
Durch die starken Regen- und Schneefälle zuletzt konnten unter anderem geplante Asphaltierungsarbeiten nicht stattfinden. Der unterirdische Bau eines Kanals kam zwischenzeitlich aufgrund unerwarteter Probleme mit der Beschaffenheit des Untergrundes zum Stoppen. Der Umfang der notwendigen Arbeiten im Bereich des Czernyrings stellt sich durch Unwägbarkeiten wie diese als letztlich höher dar als ursprünglich angenommen. Wegen der aktuell hohen Auslastung der Baufirmen können diese auf sich ändernde Zeitpläne und Ausführungstermine nicht reagieren. Die Stadt Heidelberg bittet um Verständnis für die Fortsetzung der Sperrung.
 
Vorrang hat weiterhin – wie bei der gesamten Bahnstadt-Erschließung – der Anschluss des Stadtteils an den öffentlichen Nahverkehr über die neue Straßenbahntrasse. Ab Sonntag, 17. Dezember, wird die Straßenbahnlinie 22 wie geplant zwischen Bismarckplatz und Pfaffengrund über die Czernybrücke sowie entlang des westlichen Teils der neuen Trasse durch die Grüne Meile fahren.
 
Der Autoverkehr wird in beide Fahrtrichtungen weiterhin über die Kurfürsten-Anlage, Lessingstraße und Montpellierbrücke umgeleitet. Anlieger können aus Richtung Osten, von der Speyerer Straße kommend, im Czernyring bis zur Baustelle fahren. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof ist ebenso über den provisorischen Max-Planck-Ring frei wie auch zu den Geschäften im Postgebäude. Der Aldi am Czernyring ist aus Richtung Osten erreichbar. Der Verkehr zwischen Bergheim und Pfaffengrund ist weiterhin über die Czernybrücke in beide Richtungen möglich. Für den Rad- und Fußverkehr ist im Czernyring eine Umleitung ausgeschildert. 

Provisorische Ampel im Langen Anger bleibt vorerst bestehen

Solange die Sperrung des Czernyrings aufrechterhalten werden muss und der Ausbau der Grünen Meile für den Autoverkehr noch nicht erfolgt ist, wird die provisorische Fußgängerampel im Langen Anger, Höhe Gadamerplatz, in Betrieb bleiben. Dort sollen versenkbare Poller in Zukunft eine sichere Querungsmöglichkeit vor allem für Schulkinder sicherstellen. Eine Durchfahrt durch den Langen Anger ist dann lediglich noch für Radfahrer sowie Rettungs- und Müllwagen möglich.


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(Erstellt am 13. Dezember 2017)