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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 25. September 2006

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Der UNESCO-Geopark stellt sich vor

Die Stadt Heidelberg ist seit dem Jahr 2005 Mitglied im UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald. Alle Aktivitäten rund um den Geopark in Heidelberg koordiniert das Forstamt der Stadt in enger Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Geopark. Zum ersten Mal wird jetzt in Heidelberg eine Ausbildung zur/zum Vor-Ort-Begleiter/in angeboten. Die Ausbildung richtet sich an engagierte Menschen, die an Geologie, Biologie und Geographie interessiert sind und Spaß daran haben, ihr Wissen und ihre persönlichen Heidelberg-Themen weiterzugeben.

Um einen Einblick in die Entwicklung und Organisation des UNESCO-Geoparks zu erhalten sowie die Angebote des Geoparks kennenzulernen und um Näheres über die Vor-Ort-Begleiter/innen Ausbildung in Heidelberg zu erfahren, lädt das Forstamt der Stadt Heidelberg in Kooperation mit dem UNESCO-Geopark und der Volkshochschule Heidelberg zu einem Vortrag ein. Er findet am 28. September 2006 um 18.30 Uhr in der Volkshochschule Heidelberg, VHS-Saal, Bergheimer Str. 76 statt.

Der Geopark Bergstraße-Odenwald erstreckt sich auf einer Fläche von 3.500 Quadratkilometern und reicht vom Rhein im Westen bis zum Spessart und dem Bauland im Osten, von der Mainebene im Norden bis zum Neckar im Süden. Über 500 Millionen Jahre wechselvoller Erdgeschichte sind darin lebendig und greifbar. Das geologische Erbe ist zugleich Fundament und Vorbedingung für die Natur, die Besiedlung und Nutzung der Region, wie auch für die vielfältige Kultur, die sich hieraus entwickelt hat.

Das Zusammenwirken zwischen den geologischen, naturräumlichen und kulturellen Prozessen und dem täglichen Leben wird den Bewohnern und Besuchern im Geopark anschaulich vermittelt. Hierzu gibt es ein reichhaltiges Veranstaltungskonzept, das Information und aktives Landschaftserleben verbindet, aber auch Veranstaltungen zur Umweltpädagogik oder Geopark-Genusswanderungen mit kulinarischem Abschluss umfasst. Auch die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft nimmt eine hohe Bedeutung in der Arbeit des UNESCO-Geoparks ein. Der Geopark fördert die sanfte touristische Entwicklung der Region.


Umbau in der Stadtbücherei: Neue Räume für Verbraucherzentrale

In der Stadtbücherei Heidelberg wurde für das Beratungsteam der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. umgebaut. Direkt neben dem Foyer verfügt die Verbraucherzentrale nun seit August über zwei großzügige Büros im Erdgeschoss der Stadtbücherei.

Bereits seit Anfang 2004 nutzt die Beratungsstelle die Räumlichkeiten in der Hauptstelle der Stadtbücherei, nachdem ihr früheres Domizil in der Friedrich-Ebert-Anlage gekündigt worden war. Zunächst stand nur ein provisorisches Büro in sehr engen Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Beratungsplatz für Kurzauskünfte befand sich im öffentlich zugänglichen Ausleihbereich und stellte nur eine Notlösung dar.

„Dieser Zustand war besonders für die Besucherrinnen und Besucher der Verbraucherzentrale sehr umständlich“, erklärte Büchereidirektorin Regine Wolf-Hauschild, „erst der Umbau innerhalb der Stadtbücherei konnte hier Abhilfe schaffen.“ Der Umbau erfolgte in Zusammenarbeit mit dem städtischen Gebäudemanagement.

Die Partnerschaft zwischen der Stadtbücherei und der Beratungsstelle hat sich außerordentlich bewährt. 50.000 Euro hat die  Stadt Heidelberg für den Umbau der beiden Büroräume mit einer Gesamtfläche von 36 Quadratmetern investiert. Nun kann die Verbraucherzentrale ihre gesamte Beratungspalette in schöner, zentraler Lage und diskreter Atmosphäre anbieten. Die Beratungsstelle ist unabhängig von den Öffnungszeiten der Bücherei zugänglich. Vor den Büros befindet sich eine Wartezone, die Wartezeit kann mit dem bereitliegenden Infomaterial der Verbraucherzentrale verkürzt werden.

Im Zuge der Umbaumaßnahme für die Verbraucherzentrale hat die Stadtbücherei ein weiteres Serviceangebot für ihre Nutzerinnen und Nutzer realisiert: In unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs wurde ein Rückgabeautomat installiert, der den Kundinnen und Kunden die Bücherrückgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten der Stadtbücherei ermöglicht. Der Rückgabeautomat ist zugänglich, solange das Haus geöffnet ist. Für diesen Kundenservice wurden weitere 60.000 Euro bereitgestellt.

„Wir freuen uns, dass der gesamte Umbau so zügig über die Bühne ging“, meinte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. Baubeginn war im Februar diesen Jahres und kurz vor Ostern war der Umbau bereits beendet. Im Juli erfolgte der Umzug der Verbraucherzentrale.



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