Ochsenkopf-Poller bleibt künftig im Boden
Der Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss hat am 13. März 2007 mehrheitlich die Empfehlung ausgesprochen, die faktische Sperrung des Wieblinger Weges durch den versenkbaren Poller aufzuheben. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner ist dieser Empfehlung gefolgt und hat angeordnet, die elektronische Steuerung des Pollers abzuschalten, so dass der versenkbare Poller ab Montag, 19. März, nicht mehr ausfährt.
In einem Schreiben an die Siedlungsgemeinschaft Ochsenkopf informiert Oberbürgermeister Dr. Würzner über die Entscheidung und bittet gleichzeitig um Verständnis für die Abschaltung des Pollers:
„Dem eindeutigen Votum unseres Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses möchte ich mich nicht verschließen, zumal ich selber der Meinung bin, dass der Poller an der jetzigen Stelle aufgrund der hohen Anzahl von Anliegern nicht sinnvoll ist.“
Zehn Jahre „Frau und Beruf"
Am 13. März 2007 erscheint die Ausgabe „Frau und Beruf – Einstieg, Umstieg, Aufstieg" zum zehnten Mal. Sie enthält inzwischen 249 Fortbildungsangebote von 30 Firmen. Für Frauen in Heidelberg, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, ist sie zu einer wichtigen Orientierungshilfe geworden. „Wir empfehlen die Broschüre 2007 den Bürgerinnen als wichtiges Nachschlagewerk auf dem Heidelberger Bildungsmarkt. Lebenslanges Lernen soll kein leeres Schlagwort sein. Nutzen Sie die Chance zur beruflichen Qualifizierung", so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.
1998 machte das Amt für Chancengleichheit eine Bestandsaufnahme über die Situation von Frauen auf dem Heidelberger Arbeitsmarkt und gab eine empirische Befragung bei Heidelberger Unternehmen in Auftrag. Ein Ergebnis: Für Frauen und für Unternehmen war der Fortbildungsmarkt weitgehend unübersichtlich. Daraus entstand die Idee, die regionalen Fortbildungsangebote nach Zielgruppen und Themenbereichen zu sortieren.
Heraus kam eine ansehnliche Broschüre mit 147 Angeboten von 20 Anbieterfirmen in einer Auflage von 1000 Stück. Besonders gekennzeichnet wurden Angebote, die den Bedürfnissen von Frauen mit Kindern entgegenkamen: Fortbildungsangebote in Teilzeit, mit Kinderbetreuung und Fortbildungsangebote, die sich speziell an Frauen wenden. Seitdem werden die Einträge jedes Jahr aktualisiert.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Spektrum der Angebote verändert. Während die Anzahl der Kurse im Aufgabenfeld des klassischen Sekretariats geringer wurde, wächst die der Seminare beispielsweise im Bereich der Neuen Technologien und der Informatik. 2007 wird zudem ein Trend zu hochwertigen Abschlüssen wie Bachelor oder Master sichtbar. Seit 2005 erscheint „Frau und Beruf" aus Kostengründen nicht mehr gebunden, sondern wird im Internet auf der Homepage der Stadt Heidelberg angeboten.
Dörthe Domzig, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit: „Die Aufbereitung des ‚Fortbildungs-Dschungels’ durch das Amt für Chancengleichheit ist auch als ein Signal an alle Frauen zu verstehen, dass die Stadt Heidelberg ihr Know-how schätzt und ihr Engagement gerne unterstützt."