Spitzenposition für Stadtbücherei im Leistungsvergleich
Im bundesweiten Leistungsvergleich zwischen öffentlichen Bibliotheken belegt die Stadtbücherei Heidelberg in diesem Jahr erneut eine Spitzenposition unter den deutschen Großstadtbibliotheken: mit einem hervorragenden zweiten Platz konnte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Positionen verbessern. Auf Platz eins landeten die Dresdener Städtischen Bibliotheken. Platz drei belegt in diesem Jahr die Stadtbücherei Münster. Die Zahlen veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband im Rahmen des jährlich erscheinenden Bibliotheksindex (BIX) am 27. Juni.
|

|
Der BIX misst die Leistungen von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in den Kategorien „Ausstattung“, „Kundenorientierung“, „Wirtschaftlichkeit“ und „Mitarbeiterorientierung“. In diesem Jahr hatten sich 168 Stadtbibliotheken und 76 Universitäts- und Hochschulbibliotheken dem freiwilligen Leistungsvergleich gestellt.
Die Stadtbücherei Heidelberg setzt mit der aktuellen Platzierung ihre Erfolgsserie im Bibliotheksranking fort. Stadtbücherei-Direktorin Regine Wolf-Hauschild: „Wir sind stolz, dass wir unseren ersten Platz in der Kategorie ‚Kundenorientierung’ erfolgreich behaupten konnten. Punkten konnten wir insbesondere mit unseren Öffnungszeiten bis in den Abend hinein. Auch die Tatsache, dass wir in unserem Jubiläumsjahr weit über 23.000 neue Bücher und elektronische Medien angekauft haben, hat unsere Position stark verbessert.“ Was die „Mitarbeiterorientierung“ anbelangt, hat die Stadtbücherei den größten Schritt nach vorne getan: mehr Fortbildungen, aktives Mitarbeiten der Belegschaft beim Zukunftssymposium der Stadtbücherei und die Tatsache, dass die Fluktuation durch „Zusatzjobber“ in der Statistik des BIX nicht mehr negativ zu Buche schlägt, waren hier die Erfolgsfaktoren.
Der Bibliotheksindex (BIX) wurde von 1999 bis 2005 von der Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) entwickelt und durchgeführt. Seit Juli 2005 wird er vom DBV und dem Hochschulbibliothekszentrum Köln (hbz) im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) weitergeführt.
Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2007 sind zu finden unter www.bix-bibliotheksindex.de .
Prämien für die E-Teams
In Heidelbergs Schulen ist Energiesparen angesagt, und das seit 1995. Seitdem prüfen E-Teams regelmäßig in ihren Klassenzimmern, ob die Heizungs-Thermostate exakt eingestellt sind, richtig gelüftet wird oder das Licht ausgeschaltet ist, wenn alle in der Pause sind. Dafür und für weitere Aktivitäten 2006 erhielten sie jetzt von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner eine Belohnung.
Zu den Energiespar-Teams oder kurz: E-Teams gehören auch Lehrer/innen sowie Energiebeauftragte (Hausmeister). Auch die Unterstützung der Schulleitung darf nicht fehlen. Zu den Aufgaben der E-Teams gehört auch, den Energieverbrauch der Schule zu untersuchen. Sie entwickeln Programme zur Energieeinsparung und Öffentlichkeitsarbeit. Und natürlich wird laufend darüber nachgedacht, wie sich vor allem durch Verhaltensänderungen und kleinere technische Verbesserungen Energie effizienter nutzen lässt. Auch der bewusste Umgang mit Wasser und die richtige Mülltrennung gehört bei vielen E-Teams zum Aufgabenbereich. 19 Schulen machen derzeit mit.
Damit der Einsatz der Schülerinnen und Schüler und der Schulen selbst nicht nachlässt, hat die Stadt Heidelberg ein Prämiensystem eingeführt. Zum einen werden die Aktivitäten an den Schulen selbst belohnt: So gibt es für die Einbindung des Themas in den Unterricht, für Energiesparprojekte an der Schule und für das umweltpädagogische Engagement Prämien. Zum anderen werden konkrete Energieeinsparungen belohnt, ein gestiegener Energieverbrauch kann aber auch zum Abzug eines Teilbetrags von der Gesamtprämie führen.
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat jetzt die Aktivitäten des Jahres 2006 gewürdigt und an 13 E-Teams Prämien überreicht. Maximal 1.500 Euro gibt es pro Schule zu vergeben. Die Geschwister-Scholl-Schule und das Helmholtz-Gymnasium erhielten jeweils 1.250 Euro, die Albert-Schweitzer-Schule 1.000 Euro.
Die Stadt Heidelberg engagiert sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz. Das Projekt "Energiesparen an Heidelberger Schulen" (E-Team-Projekt) ist Teil dieser Klimaschutzaktivitäten. Ziel des Projekts ist einerseits die frühzeitige Heranführung der jungen Generation an das Thema Energie und Umwelt. Andererseits können durch Verhaltensänderungen der Gebäudenutzer/innen Energie gespart und Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. Durch einen sinnvollen Umgang mit der Beleuchtung und richtiges Lüften wird einerseits die Umwelt geschützt, andererseits Geld für sinnvollere Dinge gespart. Zurzeit läuft eine städtische Klimaschutzkampagne, um deutlich zu machen, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten daran mitwirken kann, dass der drohende Klimawandel verhindert wird.
Schule spielt eine wichtige Rolle bei der Umwelterziehung. Dort bieten sich vielfältige Möglichkeiten das Thema Energie und Umwelt in den Unterricht zu integrieren und fachübergreifendes Wissen zu vermitteln. Lehrpläne für alle Schulformen und Schulstufen eröffnen viele Möglichkeiten für die Umsetzung im Unterricht, Energiesparen ist ein Thema für viele Fächer. Gleichzeitig wird durch die E-Team-Arbeit die Eigenverantwortung, Kommunikations- und Problemlösefähigkeit der Schüler/innen mobilisiert. Die Schüler/innen tragen das in der Schule erworbene Wissen als Multiplikatoren nach Hause.
|
Albert-Schweitzer-Schule
Grundschule Emmertsgrund
Geschwister-Scholl-Schule
Heiligenbergschule
Landhausschule
Steinbachschule / Neckarschule
Tiefburgschule
Internationale Gesamtschule Heidelberg
Johannes-Kepler-Realschule
Bunsen-Gymnasium
Helmholtz-Gymnasium
Carl-Bosch-Schule
Johannes-Gutenberg-Schule
|
1.000 Euro
500 Euro
1.250 Euro
625 Euro
750 Euro
500 Euro
750 Euro
750 Euro
500 Euro
500 Euro
1.250 Euro
500 Euro
750 Euro
|