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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 27. Februar 2008

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Irrtümlich Bäume gefällt

Im Zuge der Vorbereitung von Ausgleichsmaßnahmen für die Bahnstadt hatte die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) eine Fachfirma mit der Fällung von Bäumen im Bereich der stillgelegten Güterbahntrasse beauftragt. Hier wird nach einem Bodenaustausch ein Biotop als Ausgleichsmaßnahme entstehen, auf dem verschiedene Tierarten aus der Bahnstadt, wie Heuschrecken und Eidechsen, eine neue Heimat finden sollen.

Durch ein bedauerliches Versehen hat die Firma auch mehrere Bäume im öffentlichen Grünstreifen zwischen dem Geh- und Radweg Liebermannstraße und der stillgelegten Bahntrasse gefällt. Da direkt neben dem Geh- und Radweg mehrere Starkstromleitungen verlaufen, können Bäume allerdings nicht an gleicher Stelle wieder gepflanzt werden. Wo und in welchem Umfang Ersatzpflanzungen möglich sind, wird derzeit geprüft.

Liebermannstraße (Foto: Stadt Heidelberg)




Heidelbergs Gutscheinmodell für Kleinkindbetreuung bundesweit beispielhaft

Heidelberg macht mit seinem neuen Gutscheinmodell zur Kleinkindbetreuung zunehmend von sich reden: so im „Monitor Familienforschung“, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Monitoring behandelt in seiner aktuellen Ausgabe das Für und Wider gezielter Familienförderung durch Gutscheine im Bereich der Kinderbetreuung. Hier wird einzig das Heidelberger Gutscheinmodell als neues Projekt aus den Kommunen aufgeführt.

Oberbürgermeister Dr. Würzner mit Kindern aus dem Kinderladen Heuhüpfer (Foto: Rothe)



Das Bundesfamilienministerium bewertet den Einsatz von Betreuungsgutscheinen als Instrument nachhaltiger Familienpolitik grundsätzlich positiv: Gutscheine können eine sinnvolle Alternative zur reinen Subventionierung im deutschen Kinderbetreuungssystem sein. Sie lassen mehr Bedarfsgerechtigkeit und einen Ausbau des Angebots erwarten und seien damit ein wichtiges Instrument, um die notwendige und/oder gewünschte Erwerbstätigkeit beider Elternteile zu ermöglichen.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat im Rahmen seiner Familienoffensive im September 2007 300 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen, mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im September 2008 werden weitere 300 hinzukommen. Damit stehen bis 2009 für rund 45 Prozent aller Heidelberger Kinder unter drei Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung – das ist landes- und bundesweit absolute Spitze. Parallel dazu hat die Stadt Heidelberg ein bislang einmaliges Gutschein-Kombimodell aus Zuschuss- und sogenannter „Subjektförderung“ eingeführt. Das heißt, ein Teil der öffentlichen Förderung fließt weiterhin als Zuschuss an die freien Träger, ein zusätzlicher Teil kommt mit rein zweckgebundenen Gutscheinen direkt den Eltern bzw. Kindern zugute. Allein für das Haushaltsjahr 2008 sind dafür Mehrausgaben von rund 3,2 Millionen Euro eingeplant.

Mehr Infos zum Gutscheinmodell.



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