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Die Berliner Straße ist Zugang zum Universitätscampus im Neuenheimer Feld und bauliche Visitenkarte zugleich. Bisher aber tritt die Universität dort baulich wenig in Erscheinung. Mit einer unbebauten Fläche auf einer Länge von 750 Metern, die durch zwei Straßenbahnlinien in dichtem Takt optimal erschlossen ist, verfügt die Berliner Straße über ein Entwicklungspotenzial, dessen Nutzung aus städtebaulicher Sicht längst überfällig ist. Stadt und Universität wollen nun das bisher brachliegende Potenzial heben.
Auf der zum Parken genutzten Westseite der Berliner Straße ist eine Reihe von Gebäuden für unterschiedliche Zwecke vorgesehen. Da die meisten Vorhaben der Universität erst zum Zeitpunkt des konkreten Bedarfs detailliert geplant werden können, wird die Bebauung über einen längeren Zeitraum erfolgen. Um dennoch ein zusammenhängendes Erscheinungsbild sicherzustellen, wurde in einem ersten Planungsschritt ein Entwicklungskonzept mit allgemeinen städtebaulichen Zielen erarbeitet. Es schlägt einen Rhythmus der Baufelder vor, die Gebäudehöhen und den Abstand zu Straße, lässt jedoch für die konkrete Ausgestaltung der Bebauung noch genügend Flexibilität.
Das Entwicklungskonzept Berliner Straße wird die Stadt Heidelberg am Donnerstag, 3. Juli, um 19 Uhr im Theoretikum, Hörsaal 2, Im Neuenheimer Feld 306 (in der Nähe der Mensa), unter der Leitung des Ersten Bürgermeisters Prof. Dr. Raban von der Malsburg öffentlich vorstellen. An der Informationsveranstaltung wird auch der Rektor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Professor Dr. Bernhard Eitel, zeitweise teilnehmen.
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