Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 16. Februar 2009
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
03 04 05 06 09 11 13 16 18 19 20 23 25 26
Klimaschutzerklärung in Brüssel: Heidelberg gehört europaweit zu den führenden Kommunen
|
Die Stadt Heidelberg ist europaweit eine der Vorreiterinnen beim Thema Klimaschutz. Mit ihrem bereits im Juli 2008 beschlossenen Beitritt zum „Covenant of Mayors“, einer im vergangenen Jahr gestarteten Initiative der Europäischen Kommission zur Einbeziehung der Städte, ihrer Oberbürgermeister/innen und der Bürger/innen im Kampf gegen den Klimawandel, gehört Heidelberg zu den ersten Kommunen, die sich zu den ehrgeizigen Klimaschutzzielen des Konvents verpflichtet hatten. Im Rahmen eines Festaktes in Brüssel, zu dem Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner angereist war, fanden am 10. Februar 2009 die offiziellen Beitrittsunterzeichnungen zum „Covenant of Mayors“ statt.
Aus Deutschland nahmen neben OB Würzner Vertreter unter anderem aus Bonn, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Freiburg, Köln, Pforzheim und München teil. Unter dem Vorsitz von Jose Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, stellten Energiekommissar Piebalgs, der Präsident des Ausschusses der Regionen, Luc Van den Brande, der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alejo Vidal Quadras, sowie die Bürgermeister von Budapest (Gábor Demszky), Hamburg (Ole von Beust), Madrid (Alberto Ruiz Gallardón), Riga (Jānis Birks) und der schwedischen Stadt Växjö (Bo Frank) die mit dem Bürgermeisterkonvent verbundenen Klimaschutzverpflichtungen vor.
|

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner mit EU-Kommissar Andris Piebalgs und dem Vertreter von Montpellier, Frederic Tsisonis (v.l.), mit der Beitrittsurkunde zum Bürgermeisterkonvent. Heidelbergs Partnerstadt Montpellier ist ebenfalls dem Konvent beigetreten. (Foto: Stadt Heidelberg)
|
So verpflichten sich die beteiligten Kommunen, bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 20 Prozent zu senken, den Anteil der erneuerbaren Energieträger am Energiemix auf 20 Prozent zu erhöhen, die Energieffizienz insgesamt um 20 Prozent zu steigern und europaweit zusammenzuarbeiten. Derzeit sind über 350 Kommunen dem Konvent beigetreten, die mehr als 60 Millionen Bürgerinnen und Bürgern vertreten. In Deutschland haben neben Heidelberg weitere 20 Kommunen ihren Beitritt erklärt.
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner war auch in seiner Funktion als Präsident von Energie Cités nach Brüssel gereist: „Mit der Einrichtung des Covenant of Mayors erkennt die Europäische Kommission endgültig die Bedeutung der Kommunen zur Erreichung der europäischen Klimaschutzziele an. Die Kommunen haben nun die Chance, sich im Dialog mit der Kommission europäische Fördertöpfe zu erschließen und Einfluss auf die Rahmenbedingungen der europäischen Klimaschutzpolitik zu nehmen“, so der Oberbürgermeister. Durch Heidelbergs Engagement im Klimaschutz hatte Energie Cités im vergangenen Jahr die Koordination des Konsultationsprozesses zwischen der EU-Kommission und den großen Städten Europas übernommen. Energie Cités unterstützt die Kommunen bei dem Aufbau eines kommunalen Energiemanagements und berät die Mitglieder des Konvents bei der Umsetzung der Zielvereinbarungen.
Weitere Informationen über das Klimaschutzengagement der Stadt Heidelberg gibt es im Internet unter http://www.klimasuchtschutz.heidelberg.de , zum Bürgermeisterkonvent unter www.eumayors.eu .
Impressionen von den Beitrittsunterzeichnung in Brüssel zeigen Filme. In einer Fotogalerie sind alle Unterzeichner zu sehen.
Familien für Sport begeistern
|
Der Sportkreis Heidelberg e.V., das Bündnis für Familie Heidelberg und die Stadt Heidelberg laden ab sofort alle Heidelberger Familien ein, das vielfältige Sportangebot in der Stadt kennenzulernen. In Kooperation mit verschiedenen Heidelberger Sportvereinen ist es gelungen, zusätzlich zum regulären Sportangebot eine breite Palette an Schnupperkursen und Einführungstagen für die ganze Familie zusammenzustellen, die ab sofort unverbindlich ausprobiert werden kann. |

|
Das jetzt erschienene „Familiensport Gutscheinheft“ fasst diese Angebote zusammen, die von Basketball über Billard, Leichtathletik bis hin zu Selbstverteidigung, Segeln und Tennis reichen und die Vielfalt an Betätigungsmöglichkeiten widerspiegeln. Die Handhabung ist einfach: Angebot auswählen, bei den Veranstaltern spätestens drei Tage vor dem Termin anmelden und den Gutschein am Veranstaltungstag vorlegen. Die Schnupperangebote sind durchweg kostenlos und finden von Anfang März bis einschließlich September 2009 statt.
Das „Familiensport Gutscheinheft“ ist ab sofort in allen Bürgerämtern der Stadt Heidelberg, bei der Stadtbücherei, in allen städtischen Kindertagesstätten, beim Bündnis für Familie Heidelberg (c/o Heidelberger Dienste gGmbH, Hospitalstraße 5, 69115 Heidelberg; Telefon 06221 1410-0) sowie beim Sportkreis Heidelberg e.V. (Harbigweg 5, 69124 Heidelberg, Telefon 06221 160563) erhältlich. Für Fragen zum Gutscheinheft steht Martino Carbotti vom Sportkreis Heidelberg unter der Telefonnummer 06221 160563 oder unter info@sportkreis-heidelberg.de zur Verfügung.
Ausführliche Informationen zum Sportangebot in Heidelberg gibt es im Internet auf der Heidelberger Website oder unter www.sportkreis-heidelberg.de . Informationen zur Arbeit des Bündnis für Familie Heidelberg unter www.familie-heidelberg.de.
Rohrbacher Straße: Zweiter Bauabschnitt ab Mai
|
Die Sanierung der Rohrbacher Straße geht weiter: Anfang Mai sollen die Arbeiten zur Grunderneuerung des zweiten Bauabschnitts beginnen. Der zweite Bauabschnitt zwischen Eselsgrundweg und Eichendorffplatz, der südlich an den im November vergangenen Jahres abgeschlossenen ersten Bauabschnitt anschließt, ist 700 Meter lang. In gestalterischer und technischer Hinsicht werden die im ersten Bauabschnitt umgesetzten Elemente weitergeführt.
Neben der Erneuerung der Straße einschließlich Gehweg und Parkstreifen und der Straßenbahngleise ist auch in diesem Abschnitt der behindertengerechte Ausbau der vorhandenen Straßenbahnhaltestellen (Markscheide und Eichendorffplatz) Schwerpunkt der Maßnahme. Die Haltestellen werden dabei zu Kap-Haltestellen umgebaut. Soweit erforderlich werden auch die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Der städtische Anteil an den Baukosten liegt bei rund 4,2 Millionen Euro.
|

|
Es ist vorgesehen, die Arbeiten von Mai 2009 bis Sommer 2010 auszuführen. Die Arbeiten sollen am ersten Mai-Wochenende mit dem Einbau der Bauweichen für die Straßenbahn beginnen. Es wird zunächst auf der Bergseite (Ostseite) gearbeitet. Während der Bauzeit wird der Verkehr in Richtung Zentrum über die Römerstraße umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Rohrbach wird einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet. Der Straßenbahnbetrieb bleibt während der Bauzeit aufrechterhalten, allerdings kann das jeweilige Baufeld nur eingleisig befahren werden. Für Anwohner und Geschäfte werden provisorische Zufahrtsmöglichkeiten eingerichtet, so dass die Erreichbarkeit während der Bauzeit gewährleistet ist. In den Sommerferien 2009 muss die Straße für den Straßenbahn- und den Autoverkehr gesperrt werden, damit die Gleise eingebaut werden können.
Rechtzeitig vor Baubeginn findet eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Auch wird wieder ein Baustellenbeauftragter eingesetzt, der Sprechstunden im Baubüro abhält, über Handy zu erreichen ist und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der betroffenen Anwohner und Geschäftsleute haben wird. Gewerbebetriebe können in Härtefällen eine Unterstützung aus dem „Fonds für freiwillige Unterstützungsleistungen bei großen Tiefbauarbeiten“ (Baustellenunterstützungsfonds) erhalten. Informationen zum Baustellenunterstützungsfonds (PDF-Datei 117 KB).
Jugendtreff „CityCult“ zieht in die Klingenteichhalle
Offene Jugendarbeit in Heidelbergs Altstadt ist auch in Zukunft gewährleistet, denn „CityCult“ hat eine neue Bleibe: Voraussichtlich im Juni 2009 wird der Jugendtreff in die Klingenteichhalle umziehen, wo mehrere Räume auf zwei Ebenen dreimal so viel Platz bieten wie der „Halleluja-Bunker“ in der Merianstraße. Dort war der Treff bisher untergebracht. Bis Ende 2009 hätte er allerdings dort ausziehen müssen, weil die katholische Kirche zwar weiterhin Jugendarbeit betreibt, diese Räumlichkeiten aber anderweitig nutzen will. Im Auftrag und mit Unterstützung der Stadt Heidelberg ist die evangelische Kirchengemeinde in der Altstadt in Kooperation mit der katholischen Gemeinde für den Jugendtreff zuständig.
An der erfolgreichen Suche nach einem neuen Standort beteiligte sich die Stadt Heidelberg maßgeblich. Die Nebenräume in einem separaten Trakt der Klingenteichhalle – eine ehemalige Gaststätte, ein Versammlungsraum, Küche, Büro und Toiletten – waren eine von mehreren Optionen, die sich anboten. Der Stadt gehört das Gebäude, die Räume hat sie aber an den Heidelberger Turnverein (HTV) vermietet. Der Verein zeigte sich sofort gesprächsbereit, als Ulli Nollek vom Kinder- und Jugendamt und Gert Bartmann vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung Kontakt mit dem Vorsitzenden des Vereins, Dr. Wolfgang Heindl, aufnahmen. Dieser unterstützte den Umzug des Jugendtreffs in die neuen Räume nachdrücklich.
„Damit hat der Jugendtreff „CityCult“ wieder eine dauerhafte Perspektive. Ohne die spontane und vorbehaltlose Bereitschaft des HTV wäre das so niemals möglich gewesen“, freut sich Bürgermeister Dr. Joachim Gerner über die gefundenen Ersatzräume. Zur neuen Bleibe für die Jugendlichen aus der Altstadt gehört auch ein Außenbereich, den sie mit nutzen können. Und natürlich steht auch die Turnhalle, wenn sie nicht belegt ist, für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. „So können sich die Jugendarbeit des Sportvereins und die offene Jugendarbeit optimal ergänzen und ganz konkret dürfen sich die Jugendlichen auf unterhaltsame Sportevents zu ungewöhnlich Zeiten freuen“, prophezeit Ulli Nollek.
Vor dem Einzug sind noch einige Instandsetzungen und Reparaturen zu erledigen. Das denkmalgeschützte Haus Klingenteichstraße 10-12 wird darüber hinaus voraussichtlich 2010 energetisch saniert, 915.000 Euro sind dafür in den Haushalt eingestellt.
|