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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 21. Juli 2009

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Wechsel an der Spitze des Beirats für den Baustellenunterstützungsfonds

Dr. Friedrich Holzwarth verabschiedet – Manfred Ruf in das Amt eingeführt

Notariatsdirektor i. R. Dr. Friedrich Holzwarth, Vorsitzender des Beirates für den Baustellenunterstützungsfonds, ist aus Altersgründen aus seinem Amt ausgeschieden. Sein Nachfolger ist der Heidelberger Immobilienfachmann Manfred Ruf. Heidelbergs Erster Bürgermeister und Baudezernent Bernd Stadel verabschiedete Dr. Friedrich Holzwarth am Montag, 20. Juli 2009, im Heidelberger Rathaus und führte seinen Nachfolger Manfred Ruf in das Amt ein.

„Die Stadt Heidelberg ist Dr. Friedrich Holzwarth, der dem Beirat für den Baustellenunterstützungsfonds seit seiner Einrichtung im Jahre 2002 angehört und ihn als Vorsitzender geleitet hat, zu großem Dank verpflichtet. Dr. Holzwarth ist nicht nur beim Baustellenunterstützungsfonds, sondern noch in vielen anderen Bereichen durch sein außerordentliches Engagement für die Stadt Heidelberg hervorgetreten“, betonte Bürgermeister Stadel. „Mit großem Expertenwissen, mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl hat er sich in hohem Maße für die heimische Wirtschaft eingesetzt.“ Notariatsdirektor i. R. Dr. Friedrich Holzwarth war unter anderem Berater der Stadtverwaltung in schwierigen Rechts- und Vertragsangelegenheiten und mehrere Jahre Vorsitzender des Gutachterausschusses. Der Erste Bürgermeister überreichte Dr. Holzwarth als Abschiedsgeschenk einen repräsentativen Bildband mit Heidelberg-Fotos.

Der scheidende Vorsitzende nahm mit „etwas Wehmut“ von seiner Beiratstätigkeit Abschied. Der Baustellenunterstützungsfonds sei, so Dr. Holzwarth, eine Einrichtung, „die man schaffen müsste, wenn es sie nicht schon gäbe“. Sein Nachfolger Manfred Ruf bezeichnete Dr. Holzwarth als „einen Mann mit unheimlich großem Fachwissen, der die Menschlichkeit immer in den Vordergrund stellte“.

Der neue Vorsitzende Immobilienwirt Manfred Ruf ist freier Immobiliensachverständiger und verfügt über langjährige Erfahrungen als renommierter Makler. Er gehört dem Beirat für den Baustellenunterstützungsfonds seit seiner Einrichtung an und ist seit 29 Jahren Mitglied im Gutachterausschuss der Stadt Heidelberg, seit dem Jahr 2002 ist Manfred Ruf Vorsitzender dieses Gremiums. An der Universität Freiburg ist Ruf als Dozent für Immobilienmarketing tätig.

Erster Bürgermeister Bernd Stadel: „Mit Manfred Ruf steht ein ausgewiesener Immobilienfachmann an der Spitze des Beirats für den Baustellenunterstützungsfonds, der die Gewähr dafür bietet, dass der Beirat seine Tätigkeit im Dienste der Heidelberger Wirtschaft in den kommenden Jahren mit großem Engagement fortsetzen wird. Angesichts zahlreicher bedeutender Bauvorhaben wird der Unterstützungsfonds auch weiterhin eine wichtige Rolle für die Heidelberger Gewerbetriebe spielen.“

Neues Mitglied im Beirat des Baustellenunterstützungsfonds ist der ausgewiesene Wirtschaftsfachmann Prof. Dr. Günter Lutz. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist Prof. Dr. Günter Lutz Mitglied (und elf Jahre lang Vorsitzender) des Aufsichtsrates der H + G Bank, Honorarprofessor an der Universität Karlsruhe, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer und Steuerberater in Baden - Württemberg e.V., Präsident des Bundesverbandes Deutscher Steuerberater e.V. und Inhaber weiterer Ehrenämter. 

Dagmar Winterer, stellvertretende Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung und Beschäftigung, dankte dem scheidenden und dem neuen Vorsitzenden sowie den Mitgliedern des Beirats für ihre Tätigkeit zum Wohl der Heidelberger Wirtschaft: „Gerade für mittelständische Unternehmen bietet der Baustellenunterstützungsfonds eine große Hilfe, die Zeiten der Baumaßnahmen wirtschaftlich zu überstehen. Die gemeinsam mit den Unternehmen organisierten Marketingmaßnahmen steigern die Akzeptanz der Baumaßnahmen und unterstützen die Kooperation zwischen Wirtschaft und Stadt.“

Der Baustellenunterstützungsfonds – Zahlen und Fakten

Der im Jahr 2002 eingerichtete „Fonds für freiwillige Unterstützungsleistungen bei großen Tiefbauarbeiten“ (Baustellenunterstützungsfonds) ist ein bundesweit beispielhaftes Instrument des Baustellenmanagements. Aus dem Fonds sind bisher fast 1,2 Millionen Euro für Betriebe geflossen, die durch große Baumaßnahmen erheblich beeinträchtigt waren.

Die Mittel aus dem Fonds werden zu annähernd gleichen Teilen für baubegleitende Maßnahmen verwendet – zum Beispiel Sonderseiten in der Tagespresse, Subventionierung von Anzeigen, Hinweise auf die Erreichbarkeit der Betriebe oder Veranstaltungen im Bereich der Baustelle – und zum anderen Teil für Überbrückungshilfen, die den Gewerbetreibenden auf Antrag direkt zugutekommen. 168 mittelständische Betriebe erhielten seit 2002 Unterstützung.

Je nach Umfang der öffentlichen Bautätigkeit und Problematik der jeweiligen Maßnahmen variieren die gezahlten Beträge von Jahr zu Jahr erheblich. Während 2003 und 2005 nur geringe Mittel abflossen, wurde im Jahre 2006 durch den Bau der Straßenbahn nach Kirchheim der bisherige Spitzenwert von über 460.000 Euro erreicht. Weitere Baumaßnahmen mit erheblichem Bedarf aus dem Fonds waren die Gleissanierungen und Straßenneugestaltungen Römerstraße, Rohrbacher/Karlsruher Straße und Rohrbach Markt.

Da der Unterstützungsfonds zunächst nur für Tiefbaumaßnahmen eingerichtet wurde, ergab sich für den Bau der Tiefgarage Friedrich-Ebert-Platz – im rechtlichen Sinne eine Hochbaumaßnahme – die Notwendigkeit der Einrichtung eines Sonderfonds gemeinsam mit dem Bauherrn Heidelberger Garagengesellschaft (HGG). Für die Sanierung des Heidelberger Stadttheaters, auch eine Hochbaumaßnahme, wird ebenfalls ein Sonderfonds eingerichtet.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet ein dreiköpfiger Beirat, dem neben dem Vorsitzenden Manfred Ruf und Prof. Dr. Günter Lutz der Geschäftsführer der Falk & Co. Manfred Schneider angehört.

Ein Merkblatt für Betriebe, die einen Antrag auf Förderung aus dem Baustellenunterstützungsfonds stellen möchten, ist unter www.heidelberg.de/baustellen zu finden.


Bundestagswahl 2009 – Briefwahl frühzeitig beantragen

Wer bei der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009 nicht die Möglichkeit hat, ins Wahllokal zu gehen, kann Briefwahlunterlagen als formlosen schriftlichen Antrag per Post oder Fax oder persönlich im Bürgeramt anfordern. Bei einer schriftlichen Anforderung müssen unbedingt Name, Anschrift, das Geburtsdatum sowie die Anschrift, an welche die Briefwahlunterlagen verschickt werden sollen, angeben werden. Die Briefwahlunterlagen werden entsprechend dieser Angabe weltweit verschickt; ab sofort kann die Briefwahl online beantragt werden.

Wahlaufruf 'Wählen gehen!'

Bei allen Bürgerämtern der Stadt Heidelberg sind Briefwahlunterlagen zu den jeweils üblichen Öffnungszeiten erhältlich. Die Wahl kann dort dann auch direkt erledigt werden. 

Telefonisch können die Unterlagen nicht beantragt werden. Auch in diesem Jahr ist der Antrag via Internet möglich. Über die Homepage der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de/wahlen führt ein Link zum Antrag für die Briefwahlunterlagen. Für den digitalen Antrag benötigt man die Daten der Wahlbenachrichtigungskarte.

Der Antrag kann selbstverständlich auch abgegeben werden, indem die Wahlbenachrichtigungskarte persönlich oder per Post bei der Wahldienststelle im Bürgeramt Mitte, Bergheimer Straße 69, oder bei allen anderen Bürgerämter abgegeben oder eingeworfen wird. Bitte unbedingt darauf achten, dass der Antrag auf die Ausstellung eines Wahlscheines (=Briefwahl) auf der Wahlbenachrichtigungskarte unterschrieben ist.

Letzter Termin für den Antrag auf Briefwahl für die Bundestagswahl ist Freitag, 25. September 2009, 18 Uhr. Der Wahlbrief mit dem eingelegten Stimmzettel sollte generell so schnell wie möglich zurückgeschickt werden: Wahlunterlagen, die am Wahltag nach 18 Uhr beim Bürgeramt Mitte, Wahldienststelle (Bergheimer Straße 69, 69115 Heidelberg) oder im Briefkasten beim Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, eingehen, werden nicht mit ausgezählt.

Wer glaubhaft macht, die beantragten und von der Wahldienststelle ausgestellten Briefwahlunterlagen nicht erhalten zu haben, kann bis Samstag, 26. September, 12 Uhr, Ersatzunterlagen bei der Wahldienststelle beantragen.

Weitere Informationen zur Wahl gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/wahlen , bei der Wahldienststelle der Stadt Heidelberg im Bürgeramt, Bergheimer Straße 69, 69115 Heidelberg, Telefon 06221 58-13550, -13580, -13540 oder per E-Mail an Wahldienststelle@Heidelberg.de.



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