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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 28. September 2009

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Bürgerbeteiligung Stadt an den Fluss startet
in die nächste(n) Runde(n)

Um die Bürgerinnen und Bürger intensiv an Heidelbergs großem Stadtentwicklungsprojekt „Stadt an den Fluss“ zu beteiligen, lädt Oberbürger Dr. Eckart Würzner alle Interessierten ab November zu sogenannten Werkstattgesprächen ein. In zunächst fünf thematisch gegliederten Dialogforen sollen die Bürger/-innen ausführlich Gelegenheit bekommen, ihre Anregungen, Fragen und kreativen Ideen ins Projekt einzubringen. Das erste Werkstattgespräch startet am 20. November zum Thema „Fluss und Wasser“.

Infostand beim Erlebnistag 'Stadt an den Fluss' vom 23. August 2009 (Foto: Buck)



Weitere Gespräche werden bis Mai 2010 zu den Themen „Kultur am Fluss“, „Familie, Kinder, Freizeit“ oder „Anwohner und Verkehr“ folgen. Die Ergebnisse aus den Gesprächen sollen anschließend in den Gemeinderat eingebracht werden. Ende Oktober erfolgt die Einladung zum ersten Gespräch über direkte Ansprache von Organisationen, Verbänden und Initiativen sowie über die Presse, das Internet und das Stadtblatt/den Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg. „Wir haben das Verfahren ganz bewusst als „offenen Prozess“ angelegt, um eine breite und vielfältige Berücksichtigung aller Interessen zu ermöglichen“, so OB Dr. Würzner.

In einer ersten Bürgerbeteiligungsrunde hatte das Stadtplanungsamt im Juli 09 vier – Gesprächsrunden – zu den Themen „Große Anlieger/Kultur“, „Wirtschaft/Eigentümer“, „Wasserverkehr“ und „Freiraum und Straße“ mit Organisationen und Interessenvertretern durchgeführt. Die Ideen aus den Gesprächen fließen derzeit in die Planungen ein.

Und auch auf kleinster Ebene haben die städtischen Projektsteuerer derzeit ihr Ohr ganz nah am Bürger. Im Rahmen der Ausstellung „Stadt an den Fluss“, die bis Ende Oktober in der Destille in der Unteren Straße gezeigt wird, finden an den Montagen, 28. September, 12. und 26. Oktober Stammtischgespräche zum Projekt statt. Alle Gespräche starten um 20 Uhr und bieten kundige Referenten und Gesprächspartner.

mehr Infos zu "Stadt an den Fluss"


Stadt richtet Gesprächskreis „Leben in der Altstadt“ ein

Die Stadt Heidelberg hat sich aufgrund der immer größer werdenden Probleme und Konflikte im Bereich der Altstadt entschlossen, unter Federführung von Bürgermeister Wolfgang Erichson einen Gesprächskreis „Leben in der Altstadt“ einzurichten. Im Dialog mit den verschiedenen Interessengruppen und mit Unterstützung durch externe Moderatoren soll versucht werden, eine Verbesserung der derzeitigen angespannten Situation herbeizuführen. Die erste Sitzung wird am Montag, 12. Oktober, von 17 bis 20 Uhr in den Räumlichkeiten des Studentenwerks im Marstallhof stattfinden. Weitere Termine sind jeweils am zweiten Montag im November, Dezember und Januar geplant. Nach den vier Sitzungen wird die Stadtverwaltung aus den Gesprächsergebnissen eine Vorlage für den Gemeinderat vorbereiten.

Teilnehmer/-innen des Gesprächskreises sind Vertreter der Polizeidirektion Heidelberg, des Stadtteilvereins Alt-Heidelberg, des Bezirksbeirates Altstadt, des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, des Stadtmarktingvereins PRO Heidelberg, der Bürger für Heidelberg und der neu ins Leben gerufenen Initiative „Leben in der Altstadt“ (LINDA). Auch Vertreter der Universität Heidelberg, des Studentenwerks und der Fachschaftskonferenz sind eingeladen, um eine Sensibilisierung für das Thema bei den Studentinnen und Studenten zu erreichen.

„Die Probleme in der Altstadt sind sehr vielschichtig, die Bedürfnisse der unterschiedlichen Interessengruppen teilweise gegensätzlich. Eine Lösung kann es nur geben, wenn sich alle gemeinsam an einen Tisch setzen, sich offen artikulieren und aufeinander zu bewegen. Mit der Einrichtung des Runden Tisches wollen wir ein Zeichen setzen, einen konstruktiven Dialog beginnen und in einen positiven Prozess des Miteinander für eine lebenswerte Altstadt münden lassen. Ich bin zuversichtlich, dass der Gesprächskreis gute Ergebnisse erzielen wird und freue mich auf sie“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei der Vorstellung des Projektes auf einer Pressekonferenz im Rathaus.


Spuhler-Nachfolge wird im Dezember entschieden

Voraussichtlich am 17. Dezember wird der Heidelberger Gemeinderat über die Nachfolge von Intendant Peter Spuhler entscheiden. 94 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Europa haben sich für die Position der Intendantin/des Intendanten des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg beworben. Eine Personalfindungskommission unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner mit Unterstützung fachkundiger Berater hat am 22. September in einer Vorauswahl das Feld der Kandidatinnen und Kandidaten deutlich eingrenzen können. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Wir freuen uns, diese wichtige Position aus einem qualitativ hervorragenden Bewerberfeld besetzen zu können. Die Auswahl wird im Oktober weiter fortgesetzt mit dem Ziel, die neue Intendanz im Gemeinderat am 17. Dezember zu wählen.“

Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge von Peter Spuhler, der das Heidelberger Theater zum Ende der Spielzeit 2010/2011 verlassen wird, war am 31. Juli abgelaufen. Spuhler geht zur Spielzeit 2011/2012 als Generalintendant des Badischen Staatstheaters nach Karlsruhe.


Große Stadtwette: Heidelberg hat gewonnen!

Am Montag, 28. September, um 12.20 Uhr war es klar: Heidelberg hat die Stadtwette gegen Radio Regenbogen gewonnen! Die Wettfrage lautete: „Wir wetten, dass es Heidelberg bis 12 Uhr mittags nicht schafft, einen spontanen Domino-Day zu organisieren und anschließend ein richtiges Siegerfeuerwerk zu zünden!

Es sollte ein lebendes Domino mit mindestens 2500 menschlichen Dominosteinen zu sehen sein. Die Dominokette sollte vom Anfang der Hauptstraße am Bismarckplatz bis zur Bühne von Radio Regenbogen vor dem Rathaus ohne Unterbrechung umfallen.

Eine einzige Mitarbeiterin aus dem Referat des Oberbürgermeisters, Eva Dubinsky, war für die gesamte Organisation verantwortlich. Sofort nach Bekanntwerden der Wette, um kurz nach 7 Uhr, hat sie 14 Zweierteams zusammengetrommelt, die auf der gesamten Strecke entlang der Hauptstraße den Aufbau der Menschenkette betreuen sollten. Auszubildende und Mitarbeiter der Stadtverwaltung besprayten Müllsäcke mit Punkten, schnitten Löcher hinein und verteilten die Säcke auf der Straße an alle Mitwirkenden als „Domino-Kostüme“.

Stadtwette 'Schlag - Die Guten-Morgen-Macher! 28.09. Marktplatz Heidelberg'

Bis 11.30 Uhr sah es kritisch aus: Große Lücken klafften immer wieder am Theaterplatz, am Anatomieplatz und auch am Marktplatz. Gerade noch rechtzeitig kamen ganze Schulklassen, Studenten und nicht zuletzt auch sehr viele Passanten direkt auf der Hauptstraße dazu. Als um 12 Uhr noch fünf Busse mit Schülerinnen und Schülern am Bismarckplatz eintrafen, gewährte Radio Regenbogen zehn Minuten Kulanz, damit sich die Jugendlichen noch einreihen konnten.

Schließlich wurden über 5000 lebende Dominosteine gezählt, die Kette stand, und der erste „Stein“ purzelte um 12.10 Uhr, der letzte um 12.20 Uhr direkt auf dem Marktplatz. Hier zündete die Feuerwehr das geforderte Siegerfeuerwerk – und großer, großer Jubel brach vor dem Rathaus aus, als bekannt gegeben wurde, dass Heidelberg die Stadtwette gewonnen hat.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die sich die Zeit genommen hatten, bei der Stadtwette mitzumachen, vorneweg bei dem städtischen Organisationsteam um Eva Dubinsky.

Mit dem gewonnen Wetteinsatz von 3000 Euro unterstützt die Stadt das von Jugendlichen selbstverwaltete Café Plan B im Haus der Jugend.

Diaschau zur Stadtwette


Bundestagswahl 2009 in Heidelberg: mit einem Klick zur Diaschau

Die Bundestagswahl 2009 in Heidelberg in Bildern: Eine Diaschau, die auf der städtischen Homepage unter www.heidelberg.de/wahlen  zu finden ist, liefert Impressionen vom Wahlsonntag, 27. September 2009. Zu sehen sind Fotos, die im Wahllokal im Bürgeramt Altstadt aufgenommen worden sind, und bei der großen öffentlichen Wahlpräsentation im Neuen Sitzungssaal des Rathauses. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, die Stimmauszählung im Wahlkreis 274 Heidelberg, zu dem neben Heidelberg noch elf weitere Gemeinden gehören, live mitzuverfolgen. Der Fotograf war auch bei der Stimmabgabe von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner dabei. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen des Wahlkreises 274 und rund um die Bundestagswahl 2009 gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/wahlen .



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