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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 13. November 2009

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Eine „schlanke Schwester“ für die Stadthalle

Das Preisgericht des Realisierungswettbewerbs „Erweiterung Stadthalle“, das am 11./12. November 2009 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Werner Durth (TU Darmstadt) in der Stadthalle tagte, war sich fast vollständig einig: Der mit 27.000 Euro dotierte erste Preis gebührt dem Entwurf des Münchner Architekten Ludwig Karl vom Büro Karl & Probst.  
 

v.l.n.r.: Erster Bürgermeister Bernd Stadel, Professor Dr. Dr. Werner Durth, Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei der Präsentation des Siegerentwurfs (Foto: Rothe)

„Wir sind zu einem guten Ergebnis gekommen“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, als er gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Bernd Stadel und dem Jury-Vorsitzenden Professor Dr. Dr. Werner Durth das Ergebnis der Preisgerichtssitzung bekannt gab. „Der Entwurf orientiert sich an der Materialität der Stadthalle (dem roten Sandstein), nimmt sich in der Höhe zurück und ist kostengünstig und energieeffizient“, so Dr. Würzner.

„Die Stärke dieser Arbeit liegt in ihrer Klarheit und Verständlichkeit“, schreibt die Jury in ihrer Würdigung des Entwurfs. Die Erweiterung der Stadthalle erfolgt mit einem langgestreckten und schlanken Baukörper. „Zwischen Jubiläumsplatz und Krahnenplatz wird eine spannende Abfolge von Plätzen, Engstellen und Aufweitungen geschaffen“, lobt das Preisgericht. „Der Entwurf ist ein wunderbares Pendant zur alten Stadthalle, setzt ihr den Neubau als ‚schlanke Schwester’ daneben“, so der Jury-Vorsitzende Professor Durth.

Auch der Erste Bürgermeister und Baudezernent Bernd Stadel zeigte sich mit dem Wettbewerbsergebnis sehr zufrieden: „Wenn man die Arbeiten anschaut, sieht man, mit welcher Intensität sich die Architekten mit der Aufgabe auseinandergesetzt haben. Der erste Preis überzeugt durch Klarheit und funktionale Logik, ist selbstbewusst und respektiert dennoch den Altbau.“

Von insgesamt 33 eingereichten Arbeiten kamen zehn in die engere Wahl. Fünf Arbeiten erhielten Preise, drei eine Anerkennung. Der zweite Preis (21.000 Euro) geht an das Büro Harter & Kanzler, Freiburg. Den dritten Preis (17.000 Euro) erhält ein Heidelberger Büro, die Planungsgemeinschaft Architekten Ag (AAg) Jürgen Mayer, Jens in Het Panhuis, SSV Architekten GbR und Stefan Weber. Auch der vierte Preis (13.000 Euro) bleibt in Heidelberg: Er geht an Kessler De Jonge Architekten und Partner. Den fünften Preis (9.000 Euro) bekommen Leon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin. Eine Anerkennung (je 7.000 Euro) erhalten: Kleihus + Kleihus, Berlin; Prof. Tobias Wallisser / Wenzel + Wenzel sowie Delugan-Meissl, Wien. Ziel des Wettbewerbs „Erweiterung Stadthalle Heidelberg“ ist ein bauliches und funktionales Gesamtkonzept für die um einen Tagungs- und Kongressbereich ergänzte Stadthalle. Die europaweite Auslobung des Wettbewerbs erfolgte im Mai 2009. Aus insgesamt 100 eingegangenen Teilnahmeanträgen wurden 33 Büros zur Teilnahme ausgewählt. Zwölf Teilnehmer wurden von der Stadt Heidelberg zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen, so dass insgesamt 45 Büros die Wettbewerbsunterlagen erhalten haben. Von diesen haben 33 Büros eine Arbeit abgegeben.

Entwürfe sind zwei Wochen lang im Rathaus ausgestellt

Alle eingegangenen Arbeiten sind vom 16. bis zum 27. November im ersten und zweiten Obergeschoss des Heidelberger Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu sehen.

Führung

Eine Führung durch die Ausstellung findet am Dienstag, 17. November 2009, um 17.30 Uhr statt.


71 Jugendliche kandidieren für den Jugendgemeinderat

Die Kandidaten stehen fest: 71 Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren bewerben sich um einen der 30 Sitze im Jugendgemeinderat. Bewerbungsschluss war der 13. November.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Es ist wichtig, dass Jugendliche sich frühzeitig an der politischen Diskussion in Heidelberg beteiligen. Deshalb freue ich mich, dass sich wieder viele Kandidaten gefunden haben, die sich für eine Mitarbeit im Jugendgemeinderat interessieren.“ Mit Aufrufen in den regionalen Medien, im Internet und über Plakate an den Schulen und im gesamten Stadtgebiet hatte die Stadt seit Mitte September um Kandidaten geworben. Vertreter des derzeitigen Jugendgemeinderates sowie Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Bürgermeister Dr. Joachim Gerner waren vor Ort an den Schulen, um über die Arbeit des Gremiums zu informieren.

Jetzt sind alle Schülerinnen und Schüler der Heidelberger Schulen im Alter von 14 bis 19 Jahren aufgerufen, ihre Interessenvertretung zu wählen. In der Zeit vom 7. bis 11. Dezember findet die Wahl an den Schulen statt. Wer keine Gelegenheit hat, an einer Schule zu wählen, kann am 12. Dezember von 10 bis 12 Uhr seine Stimme im Wahlbüro in der Plöck 2a abgeben.

Infos über die Kandidaten gibt es ab Dienstag auf der Homepage des Jugendgemeinderates unter www.jugendgemeinderat.heidelberg.de . Die Kandidaten werden auch über Plakate an den Schulen bekanntgemacht.



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