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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 11. Dezember 2009

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Erweiterung der Heidelberger Stadthalle: Informationsveranstaltung am 15. Dezember

Die Erweiterung der Stadthalle ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wissenschafts- und Kongressstandorts Heidelberg. Der Standort des Kongresshauses am Neckarufer garantiert eine hohe Attraktivität. Gleichzeitig soll die kulturelle Nutzung der Stadthalle erhalten und verbessert werden. Mit der Erweiterung würde ein städtebaulich überzeugendes, architektonisch unverwechselbares Ensemble geschaffen, das einen Identifikationspunkt für die Besucherinnen und Besucher der Stadt ebenso wie für alle Heidelbergerinnen und Heidelberger darstellen wird.

Am Dienstag, 15. Dezember, ab 18 Uhr besteht Gelegenheit, in der Stadthalle mit dem Sieger des Wettbewerbs „Erweiterung Stadthalle“, dem Münchner Architekten Ludwig Karl, über seinen Entwurf für einen Erweiterungsbau zu sprechen.

Auf dem Podium sitzt auch der Vorsitzende des Preisgerichts Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Werner Durth. Der renommierte Architekt und Professor an der Technischen Universität Darmstadt lobte den Entwurf des Wettbewerbssiegers als „ein wunderbares Pendant zur alten Stadthalle“, er setze der Stadthalle „den Neubau als ‚schlanke Schwester’ daneben“.

Mit dabei sind an diesem Abend Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, der Erste Bürgermeister und Baudezernent Bernd Stadel, das Jurymitglied Professor Manfred Hegger aus Darmstadt, der Heidelberger Architekt Uwe Bellm und Vera Cornelius, Geschäftsführerin von Heidelberg Marketing. Die Moderation hat Dr. Matthias Alexander, Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.).

Die Veranstaltung findet im Ballsaal der Stadthalle statt. Der Ballsaal im ersten Obergeschoss ist über den Eingang IV (Südostecke der Stadthalle) zu erreichen. Die prämierten Wettbewerbsarbeiten sind an diesem Tag im Ballsaal und seinen Nebenräumen ausgestellt.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Rathaus endet am Montag

Noch bis Montag, 14. Dezember, sind alle Arbeiten des Wettbewerbs „Erweiterung Stadthalle“ im Heidelberger Rathaus, Marktplatz 10, zu sehen. Die Ausstellung im ersten und zweiten Obergeschoss ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Stadtplanungsamt bietet am 14. Dezember um 17 Uhr eine letzte öffentliche Führung an, Treffpunkt: Rathaus, 2. Obergeschoss.


Rugby-Nationalteam spielt erstmals gegen Hongkong

Länderspiel am 12. Dezember um 14.30 Uhr im Fritz-Grunebaum-Sportpark

Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft tritt erstmals gegen die Nationalmannschaft Hongkongs an. Das Spiel findet in Heidelberg am Samstag, 12. Dezember, um 14.30 Uhr im Fritz-Grunebaum-Sportpark statt. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner wird die Gäste und Spieler auf der städtischen Sportanlage begrüßen. Für dieses Länderspiel haben die Stadt Heidelberg und der ausrichtende Rugby-Verband Baden-Württemberg (RBW) den Komfort für die Zuschauer im Fritz-Grunebaum-Sportpark erhöht und befestigte Stehränge für rund 1.000 Zuschauer errichtet.


Stadtschulmeisterschaften im Schwimmen: Ehrenpreise für drei Nachwuchssportler

Zehn Grundschulen und zehn weiterführende Schulen haben im November im Bundesleistungszentrum an den Stadtschulmeisterschaften im Schwimmen teilgenommen. Dabei sind 500 junge Sportlerinnen und Sportler an zwei Veranstaltungstagen gegeneinander angetreten, um Medaillen und Punkte zu sammeln.

Erfolgreichste Grundschule war die Fröbelschule vor der Kurpfalzschule. Bei den weiterführenden Schulen konnte das Helmholtz-Gymnasium die meisten Punkte erringen, gefolgt vom Kurfürst-Friedrich-Gymnasium.

Julius Adamiak (Internationale Gesamtschule Heidelberg), Malte Müller (Kurfürst-Friedrich-Gymnasium) und Christoph Ehrke (St. Raphael-Gymnasium) schafften alle drei das Kunststück, über 50 Meter Freistil in 0:25,9 Minuten zu schwimmen. Dafür erhielten alle drei einen Ehrenpreis, gestiftet vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung.

Bei den Frauen war Olga Beller (Helmholtz-Gymnasium) mit 0:27,4 Minuten die Tagesbeste. Die schnellste 8 x 50 Meter Freistilstaffel des Tages war von den Schülern (Jahrgänge 1992 und jünger) des Helmholtz-Gymnasiums mit der Zeit 4:08,5 Minuten.


Bereicherung durch Unterschiede – Empfang des Beirates von Menschen mit Behinderungen

Das Netzwerk erweitern, Kontakte knüpfen und festigen: Mit einem Empfang am Mittwoch, 9. Dezember, knapp eine Woche nach dem „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“, hat der Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) der Stadt Heidelberg seine Netzwerkarbeit verstärkt. An der Abendveranstaltung nahmen Vertreter/-innen von Selbsthilfegruppen, Institutionen und Arbeitskreisen teil, die mit den Themen Behinderung und chronische Krankheit zu tun haben. Zur Begrüßung im Spiegelsaal des Prinz Carl sprachen Michaela Schadeck, die Vorsitzende des Beirats von Menschen mit Behinderungen, und Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Leiter des Dezernats für Familie, Soziales und Kultur der Stadt Heidelberg. Anschließend stellten sich die einzelnen Mitglieder des bmb vor und präsentierten ausgewählte Arbeitsschwerpunkte.

„Es war ein aufregendes Jahr seit der ersten Wahl des bmb“, erklärte Michaela Schadeck in ihrem Grußwort. Neben Aktionen wie dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai habe schließlich auch die Neuwahl des Beirates stattgefunden, um die Amtszeit dem fünfjährigen Turnus des Gemeinderates anzupassen. Weiterhin gelte es nun, die Bevölkerung für die Integration von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren. Der bmb verstehe sich „nicht als Selbsthilfegruppe, sondern als Netzwerker zwischen ehrenamtlichen Organisationen und der Stadtverwaltung.“ Daneben sei der Beirat aber auch eine Anlaufstelle für den Einzelnen.

Bürgermeister Dr. Joachim Gerner sicherte dem bmb in seiner Rede auch für die Zukunft Unterstützung zu. „Menschen sind unterschiedlich“, betonte Gerner. „Und es ist wichtig, dass wir die Unterschiede als eine Quelle der Bereicherung sehen.“ Bei der Verbindung zwischen Stadtverwaltung und bmb stehe deshalb nicht Fürsorge sondern Teilhabe im Mittelpunkt. Schon in der konstituierenden Sitzung des neugewählten Gremiums habe er erkennen können, „wie viel Energie, Tatkraft und Schwung der bmb mitbringt.“

Den Beirat von Menschen mit Behinderungen gibt es seit März 2008. Erst im November 2009 hat sich der Beirat mit 15 Mitgliedern neu konstituiert. Der bmb bietet, für die mehr als 20.000 Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung, die in Heidelberg leben, eine kontinuierliche und organisierte kommunale Interessenvertretung. Das Gremium setzt sich aus vierzehn Mitgliedern aus dem Kreis der Menschen mit Behinderungen zusammen, zuzüglich eines Mitglieds, das von der Liga der Freien Wohlfahrtspflege bestimmt wird. Vorrangiges Ziel des Beirates von Menschen mit Behinderungen ist es, den Dialog zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern. Ausführliche Informationen zu den Projekten des Beirats, die Namen der Mitglieder und die Sitzungstermine gibt es im Internet unter www.bmb.heidelberg.de .



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