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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 14. Dezember 2009

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Markttage und Weihnachtsaktionen auf den Wochenmärkten

Die Marktbeschicker der Heidelberger Wochenmärkte haben sich für die Weihnachtszeit einige Sonderaktionen einfallen lassen. Auf dem Wochenmarkt in Neuenheim findet am Samstag, 19. Dezember 2009, während der Marktzeit von 8 bis 13 Uhr die Aktion „Markthändler sammeln“ statt. Bei der Aktion wird Punsch ohne Alkohol verkauft; das Geld wird der Heidelberger Tafel gespendet. Der Wochenmarkt in der Altstadt auf dem Marktplatz am Samstag, 19. Dezember 2009, bis 18 Uhr geöffnet. In Handschuhsheim war der Weihnachtswochenmarkt im vergangenen Jahr so beliebt, dass es auch 2009 am Donnerstag, 24. Dezember, wieder einen Weihnachtswochenmarkt geben wird.

Bis Ende Dezember bieten die Wochenmärkte an folgenden Tagen ihr Sortiment an:

  • Neuenheim: Samstag, 19. Dezember, Mittwoch, 23. Dezember, und Mittwoch, 30. Dezember, jeweils von 8 bis 13 Uhr,
  • Ziegelhausen: Samstag, 19. Dezember, von 8 bis 13 Uhr,
  • Kirchheim: Freitag, 18. Dezember, von 8 bis 13 Uhr,
  • Weststadt: Donnerstag, 17. Dezember, Montag, 21. Dezember, und Donnerstag, 24. Dezember, jeweils von 8 bis 13 Uhr,
  • Handschuhsheim: Samstag, 19. Dezember, und Donnerstag, 24. Dezember, jeweils von 8 bis 13 Uhr, 
  • Pfaffengrund: Freitag, 18. Dezember, von 8 bis 13 Uhr,
  •  Rohrbach: Samstag, 19. Dezember, von 8 bis 13 Uhr,
  • Altstadt/Marktplatz: Mittwoch, 16. Dezember, Samstag, 19. Dezember, Mittwoch, 23. Dezember, und Mittwoch, 30. Dezember, jeweils von 7 bis 13 Uhr,
  • Friedrich-Ebert-Platz (zur Hauptstraße verlegt): Dienstag, 15. Dezember, Freitag, 18. Dezember, und Dienstag, 22. Dezember, jeweils von 7 bis 13 Uhr. Die Marktstände des Wochenmarktes, der früher auf dem Friedrich-Ebert-Platz stattfand, sind wegen der Baustelle am Friedrich-Ebert-Platz jetzt in der Hauptstraße in Höhe des Anatomiegartens zu finden.

Alle Heidelbergerinnen und Heidelberger sind eingeladen, die Wochenmärkte und die Weihnachtsaktionen rege zu nutzen.


Friedrich-Ebert-Platz: Platzgestaltung dauert bis März

Ursprünglich war vorgesehen, die Oberfläche des Friedrich-Ebert-Platzes noch in diesem Jahr fertigzustellen. Wegen technischer Probleme beim Bau der Tiefgarage konnte mit den Arbeiten auf dem Platz nicht wie geplant im April, sondern erst im Juni begonnen werden. Dadurch verschiebt sich die Bauzeit in den Winter; es ist in dieser Zeit mit Tagen zu rechnen, an denen witterungsbedingt nicht gearbeitet werden kann. Das Tiefbauamt geht davon aus, die Arbeiten bei günstigen Witterungsverhältnissen bis Mitte März 2010 abschließen zu können, damit der neu gestaltete Friedrich-Ebert-Platz ab dem Frühjahr der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.


Informationsveranstaltung „Interkulturelles Zentrum in Heidelberg“

Der Ausländerrat/Migrationsrat der Stadt Heidelberg lädt am Freitag, 18. Dezember 2009, von 18 bis 22 Uhr alle Interessierten zur Informationsveranstaltung „Interkulturelles Zentrum in Heidelberg“ ins Forum am Park, Poststraße 11, in Heidelberg ein. Ziel der Veranstaltung ist es, Migrantinnen und Migranten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenselbstorganisationen über den aktuellen Stand der Diskussion zum Thema „Interkulturelles Zentrum in Heidelberg“ zu informieren, deren Vorschläge und Ideen einzuholen und diese in den Planungsprozess einzubringen.

Dem Ausländerrat/Migrationsrat ist es ein besonderes Anliegen, in Heidelberg ein „Interkulturelles Zentrum“ zu schaffen. Beratung, Qualifizierung und Bildung zählen zu den Hauptaufgaben des Zentrums. Das „Interkulturelle Zentrum“ soll die Chancengleichheit von Migrantinnen und Migranten in Bezug auf Bildung, Zugang zum Wohn- und Arbeitsmarkt und Gesundheit fördern. Als offene Begegnungsstätte für alle Heidelbergerinnen und Heidelberger soll es zudem den Austausch zwischen Migrant/-innen und Deutschen ermöglichen. Auf einer Klausurtagung hat sich das Gremium mit den Zielen und möglichen Angeboten sowie Fragen der Finanzierung, Steuerung und Geschäftsführung beschäftigt. Im Dialog mit der Stadtverwaltung wurden die Anforderungen an ein Zentrum konkretisiert. Weitere Informationen zum Ausländerrat/Migrationsrat gibt es im Internet unter www.auslaenderrat.heidelberg.de  


Neue Perspektiven für städtische Auszubildende

Bereits zum sechsten Mal fand vom 26. bis zum 30. Oktober 2009 die Projektwoche „Soziales Lernen“ statt, die zu einem festen Bestandteil der städtischen Ausbildung geworden ist. Am Freitag, 11. Dezember 2009, präsentierten 19 Auszubildende der Stadt Heidelberg bei einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse der Woche und berichteten von ihren Erfahrungen. Durch die Mitarbeit in einer sozialen Einrichtung sollen die Teilnehmer bei dem Projekt neue Perspektiven kennenlernen. Die Stadt Heidelberg unterstützt diesen Exkurs, der von der Freiwilligenbörse Heidelberg betreut wird, um jungen Menschen neben der fachlichen Qualifikation auch soziale und persönliche Kompetenzen zu vermitteln.

Bei der Projektvorstellung waren neben Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Roland Haag, Leiter des Personal- und Organisationsamtes der Stadt Heidelberg, und Ralph Baumgarth vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband auch einige ihrer Vorgesetzten und Eltern als Zuhörer anwesend. Die Teilnehmer waren Johannes Alffermann, Michaela Barton, Marcel Becker, Patrick Biehatsch, Veronique Brenner, Julia Brockmann, Janna Christou, Larissa Dick, Steffen Elsasser, Jutta Firnkes, Jens Hocke, Eugen Hrabrov, Maximilian Jochum, Julian Kaiser, Dirk Lampert, Florentine Pelz, Lisa Quintel, Martin Rühle und Steffen Weik. Um fehlende Nachfrage brauchen sich die Organisatoren der Projektwoche weiterhin keine Sorgen zu machen. „Dieses Jahr haben mehr Auszubildende mitgewirkt als jemals zuvor“, betonte Ralph Baumgarth.

Auf die Projektwoche vorbereitet wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehreren Vorgesprächen und einem Einführungsseminar. Dabei hatten sich alle ein Lernziel wie „Vorurteile abbauen“ oder „engagierter werden“ gesetzt. Auch ihre Erwartungen hatten sie vor der Woche festgehalten. Rückblickend waren alle Auszubildenden froh über die gewonnen Erfahrungen und die Einblicke in andere Lebenssituationen. Einig waren sie sich zudem darin, dass sie durch das Projekt mehr Verständnis für ihre Mitmenschen entwickelt haben. So lautete ein Kommentar: „Ich habe gelernt, leichter auf Leute zuzugehen, mit denen ich vorher eigentlich nicht geredet hätte.“ Alle Teilnehmer/-innen wollen versuchen, die neuen Erfahrungen nun auch in ihren privaten und beruflichen Alltag einfließen zu lassen.

Folgende Einrichtungen hatten sich an der Woche beteiligt: Haus Bethanien-Lindenhof, Diakonisches Werk Sozialpsychatrischer Dienst, Altenheim Haus Philippus, Kinderkrippe Bullerbü – Generationsbrücke e. V., Altenpflegeheim Mathilde-Vogt-Haus, Wohnstift Stadtresidenz am Park, Offene Hilfen der Lebenshilfe Heidelberg, Ökumenische Krankenhaushilfe, SKM-Wohnungslosenhilfe, Seniorenzentrum Pfaffengrund, Diakonische Hausgemeinschaften e.V., Treffpunkt Schädel-Hirnverletzter e.V. und Altenpflegeheim Sankt Anna.



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