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Pressedienst der Stadt Heidelberg vom 14. Juli 2010

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Bürgerentscheid Stadthalle: Hinweis bei Umzug innerhalb Heidelbergs und Liste der Wahlgebäude

Am Sonntag, 25. Juli 2010, findet in Heidelberg der Bürgerentscheid zur Erweiterung der Stadthalle statt. Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heidelberg sind aufgefordert, über folgende Frage zu entscheiden: „Soll die Stadt Heidelberg einen Anbau oder Neubau für ein erweitertes Kongresszentrum an der Stadthalle errichten?“

Bei dem Bürgerentscheid zur Erweiterung der Stadthalle handelt es sich rechtlich gesehen nicht um eine Wahl, sondern um eine Abstimmung. Zum besseren Verständnis werden jedoch der vertraute Begriff Wahl beziehungsweise die davon abgeleiteten Begriffe verwendet.

Wichtiger Hinweis bei Umzug innerhalb Heidelbergs

Bürgerinnen und Bürger, die für den Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juli 2010, wahlberechtigt sind, können grundsätzlich nur im Wahlraum desjenigen Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen sind. Der Wahlraum ist auf der Wahlbenachrichtigungskarte angegeben, die allen Wahlberechtigten bis 4. Juli 2010 zugestellt wurden.

Wahlberechtigte, die innerhalb Heidelbergs umgezogen sind und sich nach dem 14. Juni 2010 in einen anderen Wahlbezirk der Stadt umgemeldet haben, bleiben weiterhin im Wählerverzeichnis ihres alten Wohnbezirks eingetragen. Sie können also zunächst nur dort unter Vorlage ihrer Wahlbenachrichtigungskarte oder eines Personalausweises/Passes wählen.

Wer in einem anderen Wahlraum wählen will, benötigt dazu einen Wahlschein. Mit einem Wahlschein kann in einem beliebigen Wahlraum der Stadt oder durch Briefwahl gewählt werden. Wahlscheine sind für den Bürgerentscheid am 25. Juli 2010 bis Freitag, 23. Juli 2010, bei den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich. Die Wahldienststelle im Bürgeramt Mitte, Bergheimer Str. 69, ist an diesem Tag durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In allen Bürgerämtern kann bei Abholung der Briefwahlunterlagen auch sofort gewählt werden.

Anträge auf Ausstellung eines Wahlscheines beziehungsweise von Briefwahlunterlagen können über die städtische Homepage unter www.heidelberg.de/wahlen auch online beantragt werden. Hierzu werden allerdings die Daten der Wahlbenachrichtigungskarte benötigt.

Alle Wahlgebäude in Heidelberg

Für den Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juli 2010, gibt es in Heidelberg insgesamt 59 Wahlbezirke, die in 26 öffentlichen Gebäuden untergebracht sind. Der Großteil der Wahllokale ist auch für behinderte Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen ohne besondere Erschwernisse und ohne fremde Hilfe zugänglich (in der Liste unten als „barrierefrei“ gekennzeichnet). Menschen, die in einem der barrierefreien Wahlräume wählen möchten, ohne dort wahlberechtigt zu sein, müssen allerdings vorher einen Wahlschein beim Bürgeramt beantragen. Mit dem Wahlschein können sie dann in jedem beliebigen Wahllokal wählen.

Die im Wahljahr 2009 durchgeführte Änderung bezüglich zweier Wahlgebäude kann erfreulicherweise beibehalten werden. So befinden sich nach wie vor die früher in der Wilckensschule untergebrachten Wahllokale wieder im Gebäude der Volkshochschule, Heidelberg, Bergheimer Straße 76. Weiterhin steht auch die Bürgerbegegnungsstätte Ziegelhausen/Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107, als barrierefreies Wahllokal zur Verfügung.

Bedauerlicherweise ist dieses Mal eine Nutzung der Steinbachhalle nicht möglich. Die Wahlbezirke 014-04 bis 014-06 sind daher ausnahmsweise in der Steinbachschule untergebracht, die leider nicht barrierefrei erreichbar ist.

Auch die Wählerinnen und Wähler aus der Südstadt müssen sich auf ein anderes Wahllokal einstellen. Die bisher im Englischen Institut untergebrachten Wahlbezirke befinden sich für den Bürgerentscheid ausnahmsweise in dem direkt gegenüber gelegenen Markushaus. Dieses ist sowohl von der Rheinstraße als auch von der Veit-Stoß-Straße aus barrierefrei zugänglich.

weitere Informationen zum Bürgerentscheid und Liste der Wahllokale

weitere Informationen zur Stadthalle unter www.heidelberg.de/stadthalle


Schwimmbad der Graf-von-Galen-Schule nach Sanierung eingeweiht

Die Stadt Heidelberg hat das Schwimmbad der Graf-von-Galen-Schule zwischen Juli 2009 und April 2010 mit Gesamtkosten von 1,5 Millionen Euro saniert. Der Schwimmunterricht konnte bereits nach den Osterferien wieder aufgenommen werden. Im Rahmen eines Schwimmfestes fand am 14. Juli 2010 die offizielle Wiedereröffnung des Schwimmbades durch Heidelbergs Ersten Bürgermeister Bernd Stadel statt.

Die 1971 errichtete Graf von Galen-Schule im Stadtteil Pfaffengrund unterrichtet Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung oder vergleichbaren Förderbedürfnissen im Alter von sechs bis achtzehn Jahren. Die letzten drei Schuljahre, die Berufsschulstufe, dienen dem Erwerb beruflicher Grund- und Schlüsselqualifikationen sowie der besonderen Vorbereitung auf ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Berufs- und Erwachsenenleben.

„Gemäß dem Leitziel ‚Selbstverwirklichung in sozialer Integration’ spielen Sport und Bewegung eine wichtige Rolle im Unterricht der Graf-von-Galen-Schule. Nach fast vierzigjährigem Betrieb war eine umfassende Sanierung des Schwimmbades dringend erforderlich. Es ist mir eine sehr große Freude, der Schule und den örtlichen Sportvereinen das Schwimmbad nach zehnmonatiger Bauzeit umfassend renoviert und auf dem neuesten Stand der Technik wieder offiziell übergeben zu dürfen“, sagte Erster Bürgermeister und Baudezernent Bernd Stadel.

Durchgeführte Sanierungsarbeiten

  • Zur Vermeidung von Pfützenbildung wurde um das Becken eine Edelstahlrinne eingebaut, die das überströmende Wasser abführt.
  • Die vorhandene Wärmebank entlang der Fensterfront wurde durch eine geschlossene Wärmebank aus Betonfertigteilen mit Lüftungsschlitzen im Brüstungsbereich ersetzt, die gleichzeitig als Zuluftsystem vor der Fensterfront dient.
  • Die aus Holz gefertigte Fensterfront in der Schwimmhalle wurde komplett durch eine Aluminiumrahmenkonstruktion mit Dreifachverglasung ersetzt, die den Anforderungen an den Wärmeschutz und der Energiekonzeption 2004 der Stadt Heidelberg genügt.
  • Die Decke im Badbereich wurde durch eine neue akustische Holzkonstruktion ersetzt.
  • Die Wände und Böden erhielten einen neuen Fliesenbelag.
  • Im Bereich der Umkleide wurde eine Behindertentoilette mit Wickelraum eingebaut.
  • Die Einbauten (Regale, Ablagen) im Schwimmbad, in den Duschen und in der Umkleide wurden erneuert.

Nach den Abbrucharbeiten an der Holzdecke wurde festgestellt, dass die Wasserleitungen starke Korrosionsschäden aufwiesen. Die Erneuerung der Leitungen der Zu- und Abwasserleitungen für den Sportbereich im darüber liegenden Geschoss war eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Aufgrund der neuen Erkenntnisse wurden alle Leitungen unter der Decke erneuert, damit die neue Holzdecke bei der Sanierung der Umkleiden für den Sportbereich nicht wieder demontiert werden muss. Der Kostenrahmen konnte trotz der zusätzlichen Arbeiten eingehalten werden.

Technische Ausrüstung

  • Die Beckendurchströmung wurde an die derzeit geltende Norm angepasst, so dass über den Wasseraustausch die hygienischen Anforderungen eingehalten werden können.
  • Die Dosiereinrichtungen für Desinfektion, pH-Korrektur und Flockungsmittel sind in einem neuen Dosierraum im Außenbereich umgesetzt. Für die Regelung der Hygienehilfsparameter wurde ein neues Mess- und Regelgerät installiert, das auch in der Lage ist, die Aufbereitungsleistung bedarfsgerecht zu steuern.
  • Die Hydraulikschläuche des Hubbodens innerhalb des Badebeckens und die Hubbodensteuerung wurden ausgetauscht.
  • Die Schwimmhallenlüftungsanlage wurde erneuert und erhielt neben der Wärmerückgewinnung eine Entfeuchtungsstufe.
  • Die Bodenabläufe in den Umkleiden und Nebenräumen wurden erneuert. Diese wurden in Nassbereichen und der Sammelumkleide durch Schlitzrinnen ersetzt.
  • Die Duschanlage erhielt eine neue Brauchwarmwasserbereitung mit Wärmetauschern und Warmwasserspeichern. Eingebaut wurden zwei Durchlauf-Frischwassererwärmer, die im Untergeschoss in der Technikzentrale untergebracht sind.
  • Die Umkleideräume und die Nebenräume erhielten eine eigene Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Das Kanalsystem wurde komplett erneuert und es wurden neue Lüftungsauslässe in den Umkleiden und Nebenräumen eingebaut.
  • Das Becken selbst wies keine undichten Stellen auf, lediglich die Hydraulik wurde an den Stand der Technik angepasst.
  • In Folge der neuen Installationen waren eine neue Verfliesung der Wände und der Austausch der Decken notwendig.
  • Die Starkstromanlage wurde in mehrere Versorgungsbereiche aufgeteilt und erneuert.


Bauherr ist das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg, die Projektsteuerung erfolgte durch das Gebäudemanagement der Stadt Heidelberg, Planung und Bauleitung lagen beim Ingenieurbüro Kurzmann aus St. Leon-Rot.



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